Reinhard Klauser

@klaurein.bsky.social

Wir brauchen endlich echte und partizipative "Bildung für nachhaltige Entwicklung" #BNE an Schulen. Wandel fängt mit Bildung an! teachersforfuture.at | er/ihm

Niemand ist schuld. Das würde den Schuldigen gut passen. Die Psychologie nennt das Verantwortungs-Diffusion. Ich nenne es Verantwortungs-Verleugnung.

Leonhard Dobusch@leonido.bsky.social · 17h ago

In @diepressecom.bsky.social kritisiert Rosemarie Schwaiger u.a. auch uns beim @momentum-institut.at dafür, nach "Sündenböcken" für die Erderwärmung zu suchen. Warum? "An der Erderwärmung sind alle schuld - und damit letztlich niemand." www.diepresse.com/40974984/ein... 1/5

Zitat: "An der Erderwärmung sind alle schuld - und damit letztlich niemand, den man persönlich zur Verantwortung ziehen könnte."

This. Wir sind von der individuellen Ebene des Fußabdruck weg zur politischen und ruhen uns darauf aus. Bzw wundern uns wenn die OMV mit unserem Willen fossiler Normalität Gewinne erzielt. Wir müssen bei unserem eigenen Lebensstil beginnen und gleichzeitig um uns herum Veränderungen einfordern.

Reinhard Steurer@steurer.bsky.social · yesterday

Bitte hört auf mit dieser Märchenerzählung. Eine überwältigende Mehrheit ist für Scheinklimaschutz den man im eigenen Alltag nicht merkt, also gegen Tempo 80-100, gegen ein striktes Heizungsgesetz, gegen Verbot von Billigfleisch und Billigflügen usw.

A first year above 2C in the mid-2030s now looks plausible. 0.5C was first passed in 1980, 1.0C in 2010 and 1.5C in 2024. The 15-year trend runs at 0.42C per decade. The 2026 and 2027 points for the current El Nino are estimates. We're not remotely ready!

Line chart titled "A first year above 2 C in the mid-2030s looks increasingly plausible". It shows global mean surface temperature from 1940 to 2050 as the annual anomaly against the 1850 to 1900 baseline, in degrees C. Data is ERA5 from Copernicus, running to 31 July 2026.

A thin gold line shows individual years, wobbling around a thick dark blue smoothed trend. Both sit near 0.2 C through the 1940s to the early 1970s, then climb steadily from the mid-1970s onward.

Three red dots mark the first year each threshold was passed. 0.5 C in 1980, 1.0 C in 2010 and 1.5 C in 2024. Labels beneath note the gap of 30 years between the first two and 14 years between the second and third. Everything above 1.5 C is shaded pink.

Two dashed lines run forward from 2025. A blue line follows the 15-year trend of 0.42 C per decade and reaches 2 C in 2037. A fainter grey line follows the 30-year trend of 0.27 C per decade and reaches 2 C in 2044.

Two orange circles mark estimates for the developing El Niño, at about 1.5 C for 2026 and about 1.7 C for 2027.

Ich habe mir keine Antwort von Unfried erwartet denn ich kenne sie bereits (mit hoher Wahrscheinlichkeit). Wer so argumentiert tut v.a. eines: seine eigene Fliegerei schönreden bzw rechtfertigen. Ich fliege seit bald 10 Jahren nicht mehr, nicht weil das viel bewirkt sd weil es schlicht falsch ist.

Reinhard Steurer@steurer.bsky.social · 5d ago

Eine simple Frage @peterunfried.bsky.social : fliegen sie selbst noch und versuchen sie, das Falsche aufwendig zu rechtfertigen oder fliegen sie nicht mehr weil das Richtige zu tun immer richtig ist, egal was die anderen machen? So simpel und eindeutig ist das mit der Moral.

Bin ehrlich erschrocken, als ich die ersten Male las, welch hohen Beitrag so ein Flug zur Jahresbilanz (an Treibhausgasen) eines Menschen leistet. Und ich vermute zu vielen Leuten ist das nicht genug klar (wenn man nicht danach sucht, liest man das selten). Fliegen ist immer noch zu normalisiert.²

Abgesehen von den massiv positiven Effekten auf Verkehrssicherheit, Lärm, Umwelt und Lebensqualität: ein Tempolimit von 30-80-100 würde eine Reduktion von 10% der Spritkosten bedeuten. Die gerade verlängerte Spritpreisbremse der Regierung bringt gerade einmal 1%!

Ulrich Leth@ulrichleth.bsky.social · 6d ago

Anlässlich der gestern von @moment.at veröffentlichten Analyse inkl. Forderung nach niedrigeren Tempolimits durfte ich heute im Ö1 Journal um 8 dazu Stellung nehmen. Kurzfassung: niedrigere Tempolimits - ja bitte, und zwar schnell! oe1.orf.at/player/20260...

Ich hab in den letzten Tagen Kleinkinder im Freien gesehen, die wirklich nicht erholt ausgesehen haben. Deren Wärmehaushalt ist noch nicht entwickelt - Hitze ist für Kinder gefährlich, und wir sind den Umgang nicht gewohnt. Sie haben keine Lobby, obwohl es ein #kinderrecht auf Gesundheit gibt. 🥺

Zitat aus dem Artikel: Wer jahrelang öffentlich behauptet hat, der Klimawandel sei übertrieben, politisch motiviert oder schlicht erfunden, hat in diese Position investiert – und zwar nicht nur Zeit und Energie, sondern soziales Kapital: Reputation, Follower, Freundschaften und Familienfrieden.

Vor zwei Jahrzehnten kamen regelmäßig Delegationen aus Paris nach Wien, um sich zum Thema Klimaschutz inspirieren zu lassen. Heute ist die Metropole an der Seine Vorreiterin der Verkehrswende, während Wien ins Hintertreffen gerät. Schreibt @wolfiroessler.jetzt.at auf @jetzt.at #KlimaMusterStadt

Wien ist anders. Als Paris zum Beispiel Warum die Autos in der Hauptstadt noch immer Vorrang haben

Warum der Klimaschutz in wien nicht wirklich ein Leiberl hat.

jetzt.at

Gestern hab ich gesehen, wie jemand im Waldbrandverordnungsgebiet im Wald geraucht hat. Interessant finde ich, dass die touristischen Unterkünfte keine Gefahreninfo aushängen (müssen?). Bin in Ktn auf Urlaub und würde echt nix von Brandgefahr merken. Kann man das "vorausschauend" nennen?

Liebe Silvia, lieber Franz, Danke für Euren Klartext-Leserbrief in den OÖ Nachrichten. Endlich spricht jemand - notgedrungen - das große Thema unserer Zeit an: Verlust. Es ist überfällig, über dieses Tabu der Moderne zu reden, vielmehr aber über Solidarität als Weg in eine bessere Katastrophe.

Leserbrief von den Biobauern Silvia und Franz Rammer in den Oberösterreichischen Nachrichten, Ende Juli 2026