Maike Reinerth

@maireinerth.bsky.social

Media Studies, Politics, Stuff. Dr. phil. & Angry Mom.
Film/Media scholar currently working on/with film, animation, videographic criticism & green media. 
Based in Babelsberg, 🩷 in Hamburg. Homepage: https://maikereinerth.de/
 
Photo Credit: S. Reis

In Debatten um die Klimakatastrophe geht es oft um Wissenschaft und Medien, aber selten um Medienwissenschaft. Deshalb haben wir den AK Medienklimagerechtigkeit gegründet und ein Positionspapier geschrieben, zu dem jetzt ein Text bei klimareporter° erschienen ist. Großes Danke an alle Beteiligten!

klimareporter°@klimareporter.bsky.social · 10mo ago

Medien haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Klimakatastrophe. Dass Medientechnologien Teil der Ursachen für die aktuelle Krise sind, aber auch Teil der Lösung sein können, macht ein Positionspapier von Medienwissenschaftler:innen deutlich. www.klimareporter.de/gesellschaft...

Meine Wissenschaftsfreiheit wurde solange ich denken kann fast ausschließlich durch Ressourcenknappheit bedroht. Die aktuelle Debatte um das Schlagwort "Wissenschaftsfreiheit" hat mit der alltäglichen Realität der Arbeit an Universitäten nichts tun.

Es ist so traurig, dass man sich ständig wiederholen muss: Glaubt Herr Koch ernsthaft, dass es ein Alleinstellungsmerkmal von Wissenschaftler:innen ist, Ideen außerhalb der Arbeitzeiten zu haben? Wie ignorant muss man gegenüber der außerwissenschaftlichen Arbeitswelt sein, um so etwas zu sagen?

Übrigens, wer von "Gendersprache" spricht, übernimmt ein rechtes Framing. Eigentlich geht es nämlich um geschlechtergerechte Sprache, also etwas grundsätzlich positives, wenn man möchte, dass sich mehr als ungefähr 49% der Leute sich direkt angesprochen und nicht nur mit gemeint fühlen wollen. :)

Nachwievor will ich das alles machen. Trotz der Frustration und Erschöpfung, aber nicht mehr um jeden Preis. Wer sich selbst dauerhaft Gewalt antut (z.B. "Zusammenreißen", "Reinhauen", "Durchziehen") gibt das auch irgendwann weiter. Da bin ich raus.

Beamt:innen, Lehrer:innen, Schüler:innen und Studierende dürfen in Bayern keine genderinklusive Sprache mehr verwenden, sonst drohen Sanktionen. Mein Tipp: Macht es trotzdem und dann schiebt alles auf euren Bruder.

Bin ganz bei Ihnen, Frau Ministerpräsidentin Söder: Lassen Sie uns Diskursräume offen halten, ohne ideologischen Genderzwang. In diesem Sinne, hochachtungsvolle Grüße von ihrem treuen Beamten Prof. Villa Braslavsky

Die CSU zeigt es in Bayern exemplarisch: Vorwürfe der „Sprachpolizei“, „Cancel Culture“ und andere beliebte Blendgranaten des Kulturkampfes von Rechts sind vor allem eins: pure Projektion. Weil die fragile Bürgerlichkeit anderen ungenehmes Denken und Sprechen am liebsten verbieten und…

Was Söder übrigens nicht macht: Echte Probleme angehen. Wie es wohl wäre, wenn Medien nicht immer wieder auf seine Nebelkerzen eingehen, sondern ihn konsequent, regelmäßig fragen würden, was er gegen die Klimakrise unternimmt, wie er bezahlbaren Wohnraum und faire Arbeitsbedingungen schaffen möchte?

Die wissenschaftliche Qualifizierung ist mit der Promotion abgeschlossen und deshalb ein ausuferndes Sonderbefristungsrecht für PostDocs nicht rechtfertigungsfähig. Starke und wahre Worte der #ProfsfürHanna!

Tobias Rosefeldt@rosefeldt.bsky.social · 2y ago

Stellungnahme der #ProfsFuerHanna zum Kabinettsentwurf zum #WissZeitVG. Fazit: 4+2 macht die Lage nicht besser sondern schlechter, der Wissenschaftsstandort D nimmt weiter Schaden. Es muss dringend nachgebessert werden @spdbt @GrueneBundestag @fdpbt! www.dropbox.com/scl/fo/canbl...

Was 4+2 erlaubt, ist: an Themen dranbleiben, die man schon kennt. Keine Experimente. Keine grossen empirischen Vorhaben. Sich besser nicht für Lehre engagieren, und lieber keine Zeit mit Empfehlungsschreiben verbringen. Keine Gutachten für Peer-Review-Verfahren übernehmen. Invisible work stoppen.