Morten Paul

@mortenpaul.bsky.social

Historian of Theory in German Studies/Cultural Studies @ruhr-uni-bochum.de – working on Fascism, Freudo-Marxism & politics of desire.

To help relieve work stress, don't answer emails on the weekend. Also on weekdays after 5 PM turn off your email. On Mondays, don't log into your email until after noon. Before logging in on Tuesday burn your computer and erase your identity. By Wednesday morning gather supplies and escape into the

Nochmal: Ein Lichtblick. Leider sind die kommerziellen KI-Modelle (nein, nicht die Technologie schlechthin oder jede Form von KI-Technologie, die es gibt) am Ende des Tages ein systematischer Raubzug geistigen Eigentums, vor allem von Künstlerinnen und Künstlern und ->

„Was bleibt, ist die Frage nach der Ermordeten und ihrer Tochter. … Was bleibt, ist das Wissen, dass Islamisten und Rechtsradikale in queeren Menschen ein gemeinsames Feindbild haben.“ — Sasha Marianna Salzmann www.sueddeutsche.de/kultur/ansch...

Wie weiter nach dem Anschlag auf den CSD? Sasha Marianna Salzmann fragt, was bleibt

Eine Tote, viele Lügen, eine Gewissheit: Seit dem Anschlag im Berliner Tiergarten ist eine Woche vergangen. Und jetzt? Weiter wie zuvor?

sueddeutsche.de

Ich bekomme gerade sehr viele Drohmails, weil ich mich für mehr Menschlichkeit gegenüber den Menschen in Ceuta ausgesprochen habe. Hier noch ein paar Gedanken: Von fünfzigtausend Menschen sind fast alle bereits zurückgedrängt, nur 1.700 sind noch in Ceuta.

To whom it may concern: Längerer Thread mit Überlegungen zur Bedeutung der Faschismustheorie im poststrukturalistischen Denken und warum das dieses Denken möglicherweise für die Gegenwartsanalyse besonders anregend macht. Anlass war die Nachfrage von @ivoeichhorn.bsky.social zu meiner Aussage, 1/2

Morten Paul@mortenpaul.bsky.social · 6d ago

Dagmar Herzog wendet sich, wenn ich sie richtig verstehe, mit dem Adjektiv »proto-postmodern« gegen ein Fasch.verständnis, das ihn primär als Unterwerfung durch Ideologie und Terror fasst, die er im Namen einer angeblichen überzeitlichen Essenz mobilisiert. Sie betont dagegen die Konstruktions- 1/11

Um Sarrazins "Thesen" und ihr gegenwärtiges Revival zu verstehen, ist der langfristige Trend zur Radikalisierung neoliberaler Ideologie von zentraler Bedeutung. @quinnslobodian.com arbeitet diesen in seinem fantastischen Buch Hayek's Bastards heraus. Auch Sarrazin selbst kommt vor. #Lesetipp

Hayek's Bastards

Winner of the National Book Critics Circle Award for CriticismHow neoliberals turned to nature to defend inequality after the end of the Cold War

press.princeton.edu

Die Abschaffung der Schulpflicht als Element eines „gewaltlosen Staatsstreichs“ — U.K. Preuss antwortet auf eine implizite Verharmlosung der AfD-Position, indem er den Rechtspositivismus ‚gegen seine eigenen Freunde‘ verteidigt: Staat und Gesellschaft müssten rigoros auf der Schulpflicht bestehen.

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Weiss gar nicht, ob man sowas teilen sollte (CN Rassismus, Antiziganismus), aber dass die ZEIT glaubt, solche Dinge im Jahr 2026 unwidersprochen einfach abdrucken zu müssen, spricht Bände …

ZEITmagazin: Aber was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Sarrazin: Ja, das wär’s ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathematik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.
ZEITmagazin: Vorhin sprachen Sie über die bettelnden Roma-Frauen, die Sie stören. Die stammen ja aber aus europäischen Ländern.
Sarrazin: Die Vorfahren der Roma kamen wohl vor über 800 Jahren aus dem nordwestlichen Indien nach Europa. Ihre Sprache Romani, die sie sich teilweise bewahrt haben, ist mit den dortigen Sprachen eng verwandt. Soweit sie sich integrieren und ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit verdienen, sind sie mir alle willkommen.

Wer Mitglieder der Taliban nach Berlin holt, mit ihnen paktiert, sie zu Zwecken der Durchsetzung rassistischer Migrationspolitik normalisiert, lesbische Frauen nach Uganda abschiebt, Fördergelder für queere Projekte streicht, das Selbstbestimmungsgesetz angreift,

jungle.world
31.07.2026
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD
Fahrverbot für die CDU
Nach dem Attentat auf den CSD in Berlin wird mehr über die CDU gesprochen als über Islamismus.
Kommentar Von Dierk Saathoff und Pascal Beck

We must remember the Utøya massacre, and remember it for what it was: a far-right attack specifically targeted against democratic socialist activists. Today, the ideologies of its perpetrator are openly espoused by a global network of nationalist oligarchs as they wage war on democratic societies.

Roberta Metsola@president.europarl.europa.eu · 2w ago

Fifteen years ago today, 77 lives were taken - most of them young - on an island that should have been a place of summer, friendship, and first ideas about the world they wanted to build. On that day, Norway grieved, and Europe grieved with it. Utøya. Oslo. We remember.