Otmar Tibes

@otmartibes.bsky.social

Herausgeber Politik & Ökonomie Blog • www.politischeoekonomie.com • Interessiert an politischer Ökonomie, Geschichte, Philosophie • Er/He • Opinions expressed are my own

War die liberale Nachkriegsordnung nur eine historische Ausnahme? Otmar Tibes zeigt, wie Globalisierung, Finanzialisierung und wachsende Ungleichheit ihre Grundlagen erodieren. Die „Monster“ unserer Zeit erscheinen dabei nicht als Ausreißer, sondern als Rückkehr alter Machtpolitik.

Rückkehr der Monster - Politik & Ökonomie Blog

Alternativlosigkeit ist kein ideologischer Irrtum mehr, sondern ein Systemmerkmal. Wenn Reformen jedoch dauerhaft an strukturellen Grenzen scheitern, dann entsteht kein Fortschritt – sondern ein Vakuu...

politischeoekonomie.com

Das Problem der SPD liegt tiefer, als die hundertste Beschwörung der »arbeitenden Mitte« und ein neues Grundsatzprogramm reichen können. Will sie überleben, muss sie die Sozialdemokratie neu erfinden – und das braucht länger als bis zur nächsten Wahl.

Wer keine Visionen hat, braucht auch keinen Arzt mehr

Das Problem der SPD liegt tiefer, als die hundertste Beschwörung der »arbeitenden Mitte« und ein neues Grundsatzprogramm reichen können. Will sie überleben, muss sie die Sozialdemokratie neu erfinden – und das braucht länger als bis zur nächsten Wahl.

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Was ist, wenn »Alternativlosigkeit« heute mehr als bloß Rhetorik und Ideologie ist, sondern ein Strukturmerkmal? Nicht nur politischer Fortschritt ist dann kaum mehr möglich - es entsteht ein Vakuum, das von destruktiven »Monstern« gefüllt wird, schreibe ich: politischeoekonomie.com/rueckkehr-de...

Rückkehr der Monster - Politik & Ökonomie Blog

Alternativlosigkeit ist kein ideologischer Irrtum mehr, sondern ein Systemmerkmal. Wenn Reformen jedoch dauerhaft an strukturellen Grenzen scheitern, dann entsteht kein Fortschritt – sondern ein Vakuu...

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Habe vor einigen Tagen noch etwas zur SPD geschrieben: »Die Rede von Chancengerechtigkeit ersetzte die Diskussion materieller Ungleichheit. Der Arbeiter wurde zum Erwerbstätigen, der Sozialstaat zum Dienstleister, und die Bürger wurden zu Kunden staatlicher Leistungen.« jacobin.de/artikel/spd-...

Warum der SPD die Worte fehlen

Der Aufschrei über Bärbel Bas’ Kampfansage an die Arbeitgeber hat gezeigt: Die klassisch sozialdemokratische Sprache hat einen schweren Stand – und vereinzelte kämpferische Worte werden nicht ausreich...

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Der Aufschrei über Bärbel Bas’ Kampfansage an die Arbeitgeber hat gezeigt: Die klassisch sozialdemokratische Sprache hat einen schweren Stand – und vereinzelte kämpferische Worte werden nicht ausreichen, um zu alter Überzeugungskraft zurückzukehren.

Warum der SPD die Worte fehlen

Der Aufschrei über Bärbel Bas’ Kampfansage an die Arbeitgeber hat gezeigt: Die klassisch sozialdemokratische Sprache hat einen schweren Stand – und vereinzelte kämpferische Worte werden nicht ausreichen, um zu alter Überzeugungskraft zurückzukehren.

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Verschärfen die Bedingungen des ökonom. Konkurrenzkampfs sich immer mehr, breitet sich eine entsprechende Mentalität aus: Survival of the fittest. Allein die Gesellschaft hält das nicht aus, Atomisierung zerreist sie von innen. Mit Menschenwürde oder Solidarität ist dann auch nichts mehr…

»Die liberale Demokratie hat den Menschen Wohlstand und ein gutes Leben versprochen. Seit zwanzig Jahren scheint sie aber hauptsächlich damit befasst zu sein, zu erklären, warum wir den Gürtel enger schnallen müssen.«

Wir brauchen mehr Radikalität, nicht weniger

Max Schieritz von der »Zeit« glaubt, nur eine gemäßigte Politik löse die Probleme unserer Zeit. Wer Radikaleres fordert, bediene bloß die Sensationslust. Das ist politische Realitätsverweigerung.

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Mark Schieritz von der »Zeit« glaubt, nur eine gemäßigte Politik löse die Probleme unserer Zeit. Wer Radikaleres fordert, bediene bloß die Sensationslust. Das ist politische Realitätsverweigerung.

Wir brauchen mehr Radikalität, nicht weniger

Mark Schieritz von der »Zeit« glaubt, nur eine gemäßigte Politik löse die Probleme unserer Zeit. Wer Radikaleres fordert, bediene bloß die Sensationslust. Das ist politische Realitätsverweigerung.

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Also bei mancher SPD-Parteitagsrede musste ich an den Kojoten von den Looney Tunes denken. Der schwebt frei in der Luft neben dem Rand einer Klippe. Er weiß aber noch nicht, dass er gleich in den Abgrund stürzen wird, weil er noch nicht nach unten geguckt hat…

Von mir ein dialektisches Argument zur autoritären Gefahr, die im Liberalismus lauert. Aber ohne das Wort Dialektik zu benutzen: »Die autoritäre Form des Liberalismus geht aus dem Liberalismus logisch hervor: Man muss seine Doktrinen nur radikal zu Ende denken« tinyurl.com/3wv8u2wy

Liberalismus mit der Kettensäge - Politik & Ökonomie Blog

Viele Liberale sind überzeugt: Die Antwort auf die Krise des Liberalismus kann nur mehr Liberalismus sein. Aber was ist, wenn noch mehr Liberalismus denselben immer autoritärer werden lässt? Warum aut...

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Guckt man sich an, wie Franklin D. Roosevelt als Präsident regiert hat, könnte man ihn einen linken Trump nennen. Nicht nur saß er für vier (!) Amtszeiten im Weißen Haus, auch hat er mehr exekutive Macht auf sich vereinigt als je zuvor. Einerseits durch ihm direkt unterstehenden Institutionen, …