Ursula Probst

@probursula.bsky.social

Social anthropologist @FU Berlin | writing about sex work, trucking and construction work | working on labour migration, health, gender, racialisation and European East-West inequalities | she/her

Einladung zur Veranstaltung: „Arbeit, Migration & Ausbeutung. Osteuropa im Fokus ⏰ Donnerstag, 4. Juni 2026, 18:00 📍 Café der Kulturfabrik Moabit, Lehrter Str. 35, 10557 Berlin mit: 🔹 Dr. Ursula Probst (FU Berlin) & 🔹 Dominique John (DGB/Faire Mobilität) miteinander, 🔹 Moderation: Daniel Heinz 1/4

Quadratisches Veranstaltungsplakat mit hellem grauen Hintergrund und einem farbigen, weich verlaufenden Rahmen in Blau-, Grün-, Rosa- und Gelbtönen. Oben mittig steht das schwarze Logo „ostklick“, darunter in einer kleinen blauen Form der Schriftzug tresentalks. Rechts oben befinden sich zwei schwarze Pfeilsymbole nach rechts.

Darunter steht in großer schwarzer Schrift:
Arbeit, Migration & Ausbeutung
Darunter steht kursiv: Osteuropa im Fokus

Im mittleren Bereich des Plakats steht:
4. Juni 2026 | 18 Uhr, Kulturfabrik Moabit, Berlin

Im unteren Teil des Plakats sind drei schwarz-weiße Porträtfotos nebeneinander angeordnet:

Links eine Frau mit schulterlangen Haaren und dunklem Schal. Unter ihrem Bild steht:
mit Dr. Ursula Probst
Links unten klein: Foto: Harvey Rabbit

In der Mitte ein Mann mit kurzen grauen Haaren und hellem Hemd. Unter seinem Bild steht:
und Dominique John

Rechts ein junger Mann mit lockigen Haaren und gemustertem Sakko. Unter seinem Bild steht:
Moderation: Daniel Heinz
Rechts unten klein: Foto: Johanna WittigQuadratisches Veranstaltungsplakat mit hellem grauen Hintergrund und einem breiten, weich verlaufenden Farbrand in Blau-, Grün-, Rosa- und Gelbtönen. Oben mittig steht das schwarze Logo „ostklick“, darunter in einer kleinen blauen Form der Schriftzug „tresentalks“. Rechts oben befinden sich drei schwarze Punkte nebeneinander.

Der größte Teil des Bildes besteht aus schwarzem Fließtext. Der Text lautet:

„Ob im LKW auf der Straße, bei jedem Wetter auf dem Feld oder im Krankenhaus – an all diesen Orten wird Arbeit verrichtet, die für unser alltägliches Leben notwendig ist. Für Menschen, die dort arbeiten, herrschen jedoch oft prekäre Verhältnisse: Geringe Bezahlung, lange Arbeitszeiten, schwere physische Belastungen. Die Grenzen zur faktischen Ausbeutung verschwimmen dabei leider häufig.

Dabei fällt auf, dass diese Arbeiten in vielen Fällen von Menschen mit Migrationserfahrung verrichtet werden, im europäischen Kontext oft aus „Osteuropa“. Warum ist das so? Welche Rolle spielt die EU-Freizügigkeit? Gibt es historische Kontinuitäten?

In öffentlichen Diskursen sind die Betroffenen praktisch unsichtbar. Mit unserem Gespräch machen wir auf ihre Situationen aufmerksam und beleuchten, warum wir uns politisch dringend mehr mit dem Thema befassen sollten. Dazu sprechen:“

Der letzte Absatz ist zentriert gesetzt. Rechts unten befinden sich zwei schwarze Pfeilsymbole nach rechts.Quadratisches Veranstaltungsplakat mit hellgrauem Hintergrund und einem breiten, weich verlaufenden Farbrand in Blau-, Grün-, Rosa- und Gelbtönen. Oben mittig steht das schwarze Logo „ostklick“, darunter in einer kleinen blauen Form der Schriftzug „tresentalks“. Rechts oben befinden sich drei schwarze Punkte nebeneinander.

Das Plakat ist in zwei Abschnitte unterteilt. Links stehen jeweils schwarz-weiße Porträtfotos, rechts daneben biografische Texte.

Oben links ist ein Porträtfoto einer Frau mit schulterlangen Haaren und dunklem Schal. Unten im Bild steht klein:
„Foto: Harvey Rabbit“

Rechts daneben steht:

„Dr. Ursula Probst ist Sozial- und Kulturanthropologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Arbeitsmigration, Sexualität und die Rassifizierung „Osteuropas“. Nach langjähriger ethnographischer Forschung zu den Lebensrealitäten von sexarbeitenden Migrant*innen aus dem östlichen Europa in Berlin beschäftigt sie sich aktuell mit rassifizierten Arbeitshierarchien und Ausbeutung in der Logistik- und Baubranche.“

Darunter links befindet sich ein schwarz-weißes Porträtfoto eines Mannes mit kurzen grauen Haaren und hellem Hemd.

Rechts daneben steht:

„Dominique John ist Diplom-Politologe und leitet seit 2011 das Projekt „Faire Mobilität“ für den DGB-Bundesvorstand in Berlin. Zuvor war er Geschäftsführer der Opferperspektive Brandenburg e.V. - Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt, Berater der Stiftung EVZ zum Aufbau des Programms „Stop Hate Crime!“ (Polen, Tschechien, Ukraine, Russland) und Koordinator der Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt in den ostdeutschen Bundesländern (Bundesprogramm CIVITAS).“

Rechts unten befinden sich zwei schwarze Pfeilsymbole nach rechts.Quadratisches Veranstaltungsplakat mit hellgrauem Hintergrund und einem breiten, weich verlaufenden Farbrand in Blau-, Grün-, Rosa- und Gelbtönen. Oben mittig steht das schwarze Logo „ostklick“, darunter in einer kleinen blauen Form der Schriftzug „tresentalks“. Rechts oben befinden sich drei schwarze Punkte nebeneinander.

Im oberen linken Bereich befindet sich ein schwarz-weißes Porträtfoto eines jungen Mannes mit lockigen Haaren und gemustertem Pullover. Unter dem Bild steht klein:
„Foto: Johanna Wittig“

Rechts neben dem Porträt steht folgender Text:

„Daniel Heinz ist Arbeits- und Migrationssoziologe am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Im Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“ (SFB 1604) forscht er zu migrantischen LKW-Fahrern und migrantischer Selbstorganisation im transnationalen Straßengüterverkehr. Als Geschäftsführer der pbb – einem politischen Bildungsträger – und als Mitglied des Durakollektivs verbindet er wissenschaftliches Arbeiten mit politischem Engagement.“

Darunter steht zentriert in großer schwarzer Schrift:

„Eintritt frei! Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch und darauf, euch zu sehen!“

Im unteren linken Bereich befindet sich das Logo der Bundeszentrale für politische Bildung: ein roter Kreis mit weißem „bpb:“ darin. Rechts daneben steht in roter Schrift:

„Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung“

Gestern protestierten unsere Studierenden bei einer Sitzung des akad. Senats gegen die Kürzungspläne der FU Berlin, die unser Institut für Sozial- und Kulturanthropologie unverhältnismäßig hart treffen würden. Vielen Dank an alle, die sich solidarisiert haben. It means a lot! 💜✊ (Photo: U. Probst)

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Our institute, the Institute of Social and Cultural Anthropology at @freieuniversitaet.bsky.social is at risk due to budget cuts. In current times where we need more and not less critical social scientific perspectives, this is horrible, but also not entirely surprising news. Please spread the word!

Hansjörg Dilger@hdilger.bsky.social · last yr.

At a time when there is a shift to right-wing and authoritarian forces and an increasing hostility towards the social sciences and humanities, social and cultural anthropology is more important than ever: www.linkedin.com/pulse/instit...

Thank you for the invitation, @aleksandralewicki.bsky.social! Was a pleasure to present together, and also thanks to the respondents for their thoughtful comments on our paper!

Aleks Lewicki@aleksandralewicki.bsky.social · last yr.

Yesterday, @probursula.bsky.social & I presented our paper „Sex, Care & the Working Body: Ambiguities of the Gendered Racialisation as ‚Eastern European’” - many thanks for the two great responses from Rosie Cox and @karinschersch.bsky.social - and to @scmrjems.bsky.social for hosting us!

Photo of Ursula Probst and Aleks Lewicki in front of the presentation screen

Das BMBF hat geprüft, ob es Hochschulangestellten der FU Berlin, die politische Erklärungen unterschrieben haben, deshalb Fördermittel entziehen kann. Der Mailwechsel dazu ist dokumentiert. Falls noch jemand Illusionen darüber hatte, was das Ministerium unter Wissenschaftsfreiheit versteht.

Als Reaktion auf Kritik: Bildungsministerium wollte Fördermittel streichen

Dem NDR liegen Unterlagen vor, wonach das Bundesministerium für Bildung prüfen wollte, ob kritischen Hochschullehrenden ihre Fördermittel gestrichen werden können. Grundlage der Prüfung ist ein offene...

daserste.ndr.de

Germany 2024: you’re giving a presentation about sex work, migration and the racialisation of „Eastern Europeans“ in a small venue, yet have to speak through a mic, because outside some right wing extremists are drumming very loudly. Läuft. 🫠

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„Wer sich also eine Meinung in diesem Themenfeld bilden und sich im öffentlichen Diskurs positionieren möchte, sollte diese Studie auf jeden Fall gelesen haben“, schreibt M. Gutekunst in einer Rezension meines Buchs. Freue mich über die positive Resonanz und Anregungen zum Weiterdenken 🤩

H-Soz-Kult@hsozkult.bsky.social · 3y ago

Rez.: U. Probst: Prekäre Freizügigkeiten http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-138443 U. Probst: Prekäre Freizügigkeiten

Berlin! Am 3.11. um 20.00 lesen Fabienne Mahwane und ich aus unseren Beiträgen - zu Rassismus im Hilfesystem gegen Gewalt an Frauen (F.Mahwane) und Gewalt in der Sexarbeit (ich) - im Sammelband “Intersektionalität und Gewalt” bei She Said Books, moderiert von Methu Thavarasa. ❤️

Ankündigungsgrafik zur Lesung, mit Infos: She Said Lesung “Intersektionalität und Gewalt”, am 3.11. um 20.00, mit Fabienne Mahwane und Ursula Probst, moderiert von Methu Thavarasa

Danke, Theater Bremen! Last week I was invited to the production of „Happy Nights“ (highly recommended!), to talk about my research with Bibiana Mendes from the production team and could also join a conversation between cast and audience afterwards.

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