Solephie

@solephie.bsky.social

Studentin für eigentlich eh alles / 500 Haustiere / irgendwas mit Medien, Recht und Entwicklung

Für das geneigte Ausland. Österreich ist heute wieder ein Stück mehr Ungarn geworden. In einer beispiellosen Aktion hat eine Zeitung im Nahbereich der Kirche die Familie des Medienministers ins Visier genommen. Der alte Vater des Ministers wurde aufs Titelblatt gehoben und…

Theoretisch ist das noch möglich, praktisch ist das alles ein ziemlicher Strohhalm, an den man sich klammert. Aber klar ist auch: Jedes Zehntelgrad zählt im Kampf um Menschenleben, Ökosysteme und Volkswirtschaften

Overshoot-Szenario. Die UN beschreiben jetzt erstmals in einem Bericht offiziell das Szenario, wie die Weltgemeinschaft wieder unter 1,5 Grad kommen kann. Der Weg dahin wird härter, weil Emissionsminderung alleine nicht mehr reicht. Hä, was?

FUN FACT If we switched to all renewable energy, the number of ships crossing the ocean would fall almost in half, slashing global CO2 emissions. Because those ships are JUST carrying coal, oil and gas. ~ Bill McKibben SUPPORT ALTERNATIVE ENERGY SOURCES!

Fun Fact: If we switched to all renewable energy, the number of ships crossing the ocean would fall almost in half, slashing global CO2 emissions. Because those ships are just carrying coal, oil and gas.
- Bill McKibben, Climate Activist

Es gibt eine Petition gegen die Schließung des Russischen Hauses auf change.org. Ihr kommt NIE dahinter, wer sie gestartet hat. Genau. Alexander von Bismarck. Der mit dem Schloss, der eigenen Sendung beim russischen Staatssender RT DE und der Teilnahme am Potsdam-Treffen.

im beitrag kommt‘s eh sehr gut raus: männer sind so dran gewöhnt zu dominieren und ihre bedürfnisse ganz nach oben zu stellen, dass sich das kleinste fuzerl richtung gleichstellung wie ein verlust anfühlt. i mean *laughs in female*

morgenjournal an: „männer fühlen sich zunehmend an den rand der gesellschaft gedrängt, so eine schweizer studie“. ich kann das alles nicht mehr.

It's not until he says the magic words, that he fears losing control, that it fully clicks. It's not that he believes philanthropy is bad, it's that the risk of someone receiving his money who he doesn't approve of is a bigger problem than the risk that his money helps no one. That speaks volumes.

Billionaire CEO says charity is a ‘negative’ for the world: ‘I’m not going to do that’

Coinbase CEO Brian Armstrong has a net worth of several billion dollars, but don’t expect him to donate to charity or do any kind of philanthropy anytime soon. During a recent interview, Armstrong exp...

yahoo.com

Fast 60 Frauen sediert und vergewaltigt - der Fall Frank S. ist Berlins Pelicot-Fall. Die Aufmerksamkeit ist gering; die taz Berlin aber begleitet den Prozess, liefert Hintergründe und Analysen. Aktuell: Warum bleibt der Aufschrei aus? taz.de/Vergewaltigu... Alle Texte taz.de/Der-Fall-Fra...

Vergewaltigungsprozess Frank S.: Keine Heldin, keine Empörung

Der Fall Frank S. ist der größte Vergewaltigungsprozess, der je vor einem Berliner Gericht verhandelt wurde. Doch der öffentliche Aufschrei bleibt aus. Warum?

taz.de

All diese Menschen suchen dann an anderen Stellen Hilfe. Wohn- oder Energieschirm, NGOs, Vereine, Tafeln. Und schon darf sich Stelzer in seiner menschenverachtenden Art darüber freuen, dass die Zahl der Bezieher:innen zurückgeht. Nein, sie werden ausgelagert bzw. in die Spirale getrieben.

Da wird Menschen erklärt sie müssen damit rechnen, ihr Haus aufgeben zu müssen. Keine Luxusimmobilien. Wieder Bullshit, solange sie dieses Haus bewohnen. Und wiederum ziehen Menschen den Antrag aus Angst zurück.

Da wird Müttern erklärt, wenn sie SH beantragen muss das Kind die Oberstufe abbrechen und sich einen Job suchen (wieder Bullshit wenn Aussicht auf positiven Schulabschluss da ist). Und auch hier ziehen dann Menschen den Antrag aus Angst zurück.

Da wird schonnal Menschen mit schweren COPD erklärt, wenn sie SH beantragen müssen sie Arbeit suchen! (Bullshit, aber wer kaum Kontakte hat und krank ist hat meist auch kaum Kraft und Ressourcen. Also wird keine Aufstockung beantragt).

Stelzers „Ö soll die Sozialhilfe von OÖ übernehmen“ ist übrigens nichts anderes als „wir wollen noch mehr Nontaker“! In OÖ sinkt die Zahl der Bezieher:innen vor allem wegen falsche Auskünfte und Sachbearbeiter:innen, die nur ein Ziel haben: so vielen wie möglich keine SH zu bewilligen.

Lustig bei den Tech-Bro-Verteidigern (gendern nicht notwendig) zum Google Rechenzentrum find ich ja, dass mit „Es müssen eben alle ihren Beitrag zu dieser Infrastruktur leisten“ als Argument gebracht wird, während die selben Typen sagen „Naja, bevor China nicht CO2 reduziert, müssen wir gar nix!“

Ich habe, im Zuge der DERAD-Geschichte, darüber nachgedacht, ob es wirklich Aufgabe von Deradikalisierungsarbeit sein muss, aus Islamisten „liberale Muslime“ zu machen, und selbst aus meiner atheistisch geprägten Sicht auf die Welt würde ich sagen: Nein, das ist die falsche Erwartungshaltung.

shoura.hashemi Das Innenministerium hat, in Abstimmung mit dem Justizministerium, die Zusammenarbeit mit dem Verein Derad beendet.
Grundlage ist ein Lagebild der DSN, das die Nähe einzelner, für den Verein relevanter Personen zur Muslimbruderschaft sieht. Das ist für sich genommen weder mein Thema noch eines von Amnesty - es geht um eine sicherheitsbehördliche Einschätzung, nicht um eine Menschenrechtsfrage im engeren Sinn.
Aufhorchen lässt mich aber eine Formulierung in der Begründung: Man habe zwar gewisse Erfolge gesehen, doch seien die Betroffenen dabei nicht zu „liberalen Muslimen" geworden, sondern fundamentalistisch geblieben. Das legt nahe, erfolgreiche Deradikalisierung bedeute, aus jemandem, der sich dem Terror nahe fühlt, einen liberalen, säkularen Muslim zu machen.
Genau da würde ich widersprechen. Die Aufgabe von Deradikalisierungs- und Antisemitismusarbeit kann nur eine sein: dafür zu sorgen, dass Menschen keine Gewalt anwenden oder rechtfertigen. Nicht, aus ihnen eine bestimmte Version von Muslimsein zu formen.Ich sage das auch vor meinem eigenen Hintergrund. Ich bin iranischer Abstammung, und Iraner*innen gehören vermutlich zu den muslimisch geprägten Bevölkerungen, die den politischen Islam am radikalsten und ehrlichsten ablehnen. Viele in meinem Umfeld, auch ich selbst, sind überzeugte Atheisten und haben das liberale, säkulare Selbstverständnis verinnerlicht. Viele von uns unterstützen den Widerstand gegen das iranische Regime.
Trotzdem, oder gerade deshalb, finde ich es überzogen, einen Verein daran zu messen, ob er aus streng religiösen Muslimen liberale Muslime macht.
Nicht alle Menschen sind liberal, und nicht alle wollen es sein - das ist ihr gutes Recht. Man darf orthodoxer Muslim sein, so wie man orthodoxer Christ oder Jude sein darf.
Religiöse Strenge ist nicht gleich Radikalisierung. Erst wo Gewalt propagiert, gerechtfertigt oder ausgeubt wird, beginnt die Zone, in der Deradikalisierungsarbeit ansetzen muss. Alles davor gehört zur Religionsfreiheit.
Messen wir Deradikalisierung an einem uns genehmen Bild von Muslimsein, verwischen wir diese Grenze.

CN Sturzflut, Tod „Die Zahl der Toten nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya steigt immer weiter: Mittlerweile sprechen die Behörden von mehr als 600 Todesopfern und rund 2.500 Vermissten. Die Regierung Nepal sendet einen Hilferuf an ausländische Rettungskräfte.“ #Nepal #Tibet

Immer mehr Vermisste und Tote – Nepal sendet Hilferuf an Ausland

Die Zahl der Toten nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya steigt immer weiter: Mittlerweile sprechen die Behörden von mehr als 600 Todesopfern und rund 2.500 Vermissten. Die Regierung Nepal sende...

br.de

Es ist kaum zu glauben, aber gegen einen Grazer FPÖ-Politiker und Nationalratsabgeordneten wird wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung ermittelt. Und auch andere Dinge interessieren die Staatsanwälte. Arg. Wahrscheinlich ein Einzelfall.

NS-Wiederbetätigung und Wohnsitz-Causa: Staatsanwaltschaft geht gegen Grazer FPÖ-Chef vor

Es geht um den Verdacht, dass Axel Kassegger im Zuge der Gemeinderatswahl seinen Hauptwohnsitz unrichtigerweise in Graz angegeben haben könnte – sowie um eine einschlägige Rune in der Hauseinfahrt

derstandard.at

Kann kaum in Worte fassen, wie wütend mich das beim Lesen gemacht hat. Eigentlich müsste man den Krankenhäusern (Barmherzige Brüder, Ordensklinikum Elisabethinen und Kepler Universitätsklinikum, alles in Linz, name and shame) rechtlich so dermaßen aufs Dach steigen! www.queer.de/detail.php?a...

Vergewaltigte trans Frau zweimal von Krankenhäusern abgewiesen

Nach einer Vergewaltigung wurde eine trans Frau in Linz von zwei Spitälern abgewiesen – erst durch Druck der Polizei bekam sie Hilfe. Der Fall zeigt exemplarisch die massiven Mängel in der medizinisch...

queer.de