Anna Staab

@tagkritik.bsky.social

Theater & Gesellschaft. tagkritik.de

"Es ist ein Kniff arglistiger Menschen, Opfer anzubieten, die man nicht braucht oder die gar nicht gebracht werden dürfen, um nicht die notwendigen bringen zu müssen." Gontscharow: Oblomow

Wer etwa fragt, ob die eigene Disziplin «zu links» sei, will damit vor allem die eigene Position in den sich verschärfenden, politisch gewollten Verteilungskämpfen sichern. Und beraubt sich dabei zugleich aller theoretischen Werkzeuge, diese Herrschaftslogiken kritisch zu analysieren 2/

Ungeheuerlich: Die Gründerin eines Anti-Extremismusprojekts kritisiert Aussagen des Kanzlers, darauf stoppt das Innenministerium die Finanzierung - trotz Protestes der Bundeszentrale für politische Bildung. Das belegen Dokumente, die Report Mainz vorliegen.

Nach Kritik an Kanzler-Aussagen: Innenministerium stoppt Finanzierung von Anti-Extremismusprojekt

Die Gründerin eines Anti-Extremismusprojekts kritisiert Aussagen des Kanzlers, darauf stoppt das Innenministerium die Finanzierung - trotz Protestes der Bundeszentrale für politische Bildung. Das bele...

tagesschau.de

"eben diese Ordnung [hat] eine Legitimationsstruktur hervorgebracht, die an die Simulation einer Haltung gebunden ist [...] Die Hochstapler der deutschen Gegenwart füllen Rollen aus, die das System nicht mehr mit der alten Überzeugung besetzen kann, aber noch nicht aufzugeben bereit ist."

Deborah Feldman@deborahfeldman.bsky.social · 2mo ago

Für die @fr-zeitung.bsky.social habe ich dieses Mal über das Ende der Staatsräson geschrieben: www.fr.de/zukunft/stor...

Weimer macht weiter. Listen sind Grundlage für Überprüfungen, also faktisch 1 Mittel der Einschüchterung : „Wir, aktuelle und ehemalige Jurymitglieder der Stiftung Kunstfonds, möchten unser Entsetzen über die politische Einmischung des Beauftragten für Kultur und Medien zum Ausdruck bringen.«

Wolfram Weimer: Kunstjury wehrt sich gegen seine Einschüchterungsversuche

Eine Kunstjury prangert das Verhalten von Wolfram Weimer an. Anlass: Der oberste Kulturpolitiker des Landes forderte bei der Stiftung Kunstfonds die Namen aktueller Jurymitglieder an. Die sehen die Ku...

spiegel.de

Was Weimer, Stettner und Goiny eint: Sie wollen als politische Amts- und Mandatsträger höchstpersönlich darüber entscheiden, welche Kunst, Kultur- und Demokratiearbeit öffentlich gefördert wird - und welche gerade nicht. Ohne dass ihnen unabhängige Fach-Jurys, wissenschaftliche Beiräte oder… 1/3

FragDenStaat@fragdenstaat.de · 4mo ago

Die Fördergeld-Affäre der Berliner CDU: Wurden Steuer-Millionen nach parteipolitischen Interessen verteilt? Erst veröffentlichten wir tausende Seiten interner Dokumente, jetzt legen wir nach mit den WhatsApp-Chats zwischen der Kultursenatorin & zwei CDU-Abgeordneten. fragdenstaat.de/artikel/exkl...

Das ist das Bizarrste, Obszönste und Vertrauensschädigendste, das ich je über direkte politische Einflussnahme in Verwaltungshandeln gelesen habe. Eine Rechercheleistung von @fragdenstaat.de über die massive Drohkulisse bei der vergaberechtbeugenden Austeilung von Fördermitteln an Problemprojekte.

FragDenStaat@fragdenstaat.de · 4mo ago

Die Fördergeld-Affäre der Berliner CDU: Wurden Steuer-Millionen nach parteipolitischen Interessen verteilt? Erst veröffentlichten wir tausende Seiten interner Dokumente, jetzt legen wir nach mit den WhatsApp-Chats zwischen der Kultursenatorin & zwei CDU-Abgeordneten. fragdenstaat.de/artikel/exkl...

Können wir darüber sprechen, was für ein krasser Tabubruch es ist, wenn eine Regierung offen zugibt, politisch nicht auf Linie stehende Organisationen zu bekämpfen? Und dabei ausgerechnet Demokratiebildung in Deutschland einstampft?

Für sachliche Politik@sachlichepolitik.eurosky.social · 4mo ago

Danke für den Hinweis, @maxpichl.bsky.social ! Hier im Video: #Merz: "Und dass dabei die ein oder andere Organisation, die ihnen nahesteht, nicht mehr ganz so bedacht wird wie in früheren Jahren, ja, das ist ein gewünschtes Ergebnis." (und der Blick dabei...)

Ich frag mich bei all dem "Ihr müsst jetzt Härten ertragen" seitens der Bundesregierung: Wo bleibt denn da das Versprechen, dass etwas besser wird? Dass man sich um Dinge kümmert? Dass die funktionieren werden?