Thomas Wortmann

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Literatur, Medien und Gedöns. Uni Mannheim.

„Forschung ist kein Selbstzweck. Forschung muss zu Wertschöpfung, Produktion und Innovation in Deutschland und in Europa führen“, so der @bundeskanzler. Die Wissenschaftsfreiheit, wie sie Art. 5 Abs. 3 GG und das Bundesverfassungsgericht verstehen, setzt einen anderen Maßstab. 🧵 1/n

Es wird eher und länger eine (medienwirksame) Diskussion über Nagelsmann vs Klopp und die Nationalmannschaft geben als über die Hitze und ihre Folgen und über nachhaltige Entwicklungen zum Verlangsamen des Klima-Kollapses.

Den Texten des 'schwierigen Jahrzehnts' widmen wir uns bei unserer Thomas-Mann-Tagung, die ab morgen in Mannheim stattfinde. Der Eintritt ist frei, das Schloss ist hoffentlich noch ein bisschen kühl. Kommt vorbei!

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Wenn aus Worten Taten werden: Vor 7 Jahren wurde der CDU-Politiker Walter Lübcke von einem Rechtsextremisten erschossen. Dem Mord ging eine jahrelange Hetzjagd im Netz voraus. Das zeigt: Digitale Gewalt kann tödlich enden. Es braucht Plattformen, die konsequent einschreiten – bevor es zu spät ist.

Auf der Grafik ist ein Portrait in schwarz-weiß von Walter Lübcke. Darunter steht: Wir gedenken Walter Lübcke. Gewalt bleibt nicht im Internet.

In der aktuellen Ausgabe des "Archivs" gibt es einen Schwerpunkt zu Ilse Kibgis, Ergebnis einer Kooperation zwischen dem FHI in Dortmund & der Uni Mannheim. Die Beiträge kreisen um den Konnex von Literatur & Ökonomie, um Arbeit, Konsum, Armut & Mangel, um das Wohnen & natürlich auch um Fußball.

Screenshot des Titelblatts. Inhaltsverzeichnis: Iuditha Balint und Thomas Wortmann: Einleitung; Thomas Wortmann: Arbeit. Schreibkonstellation und literarische Verhandlung bei Ilse Kibgis; Julian Sieler: Von Kamelen und Dromedaren – Der Gegensatz von arm und reich in den Gedichten von Ilse Kibgis; Anna Seidel: Kennst Du den Mythos vom Horster Markt? Die Autorin Ilse Kibgis als „Fußballfreundin“; Iuditha Balint: Vom Warenhaus zum Supermarkt. Konsum und Verkauf in Texten von Ilse Kibgis; Sandra Beck: Mangel und Ersatz. Autorinnenschaft in Gedichten von Ilse Kibgis; Irmtraud Hnilica: „Aber mein Haus ist ein Heim“. Wohnen bei Ilse Kibgis

Das Fritz-Hüser-Institut vergibt auch in diesem Jahr zwei Arbeitsstipendien à 4.000€ zur literarischen Auseinandersetzung mit Arbeitswelten. Ob Prosa, Lyrik, Drama, liter. Essay, egal. Alter, Geschlecht, Nationalität, Wohn- und Arbeitsort auch. Deadline 24.06. Gerne teilen!

Arbeitsstipendium des Fritz-Hüser-Instituts

Das Dortmunder Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt vergibt in diesem Jahr zwei Arbeitsstipendien für Autor:innen, dotiert mit jeweils 4000 Euro. Gefördert wird die

autorenwelt.de

Am Montag darf ich über die Verbindung von Wissenstransfer, Literatur(wissenschaft) und Energiewende sprechen. Im Zentrum steht die studentisch organisiere Pop-up-Ausstellung „The Art of Energy“. Diese habe ich im WS im Kontext des Hochschulwettbewerbs 2025 durchgeführt @w-i-d.de

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„Ich glaube, das Problem in den USA geht über die aktuelle Regierung hinaus.“ Die SZ hat unsere neue Projektleiterin Dr. Eirliani Abdul Rahman interviewt, die wegen zunehmender Bedrohung der Wissenschaftsfreiheit aus den USA nach Mannheim kam. 👉 www.sueddeutsche.de/wissen/deuts... (paywall) 1/2

Rahman über Wissenschaftsfeindlichkeit: „Die Lage ist ernst"

Als die Harvard-Forscherin Eirliani Abdul Rahman unter Protest aus dem Beirat von Twitter austrat, hetzte Elon Musk seine Follower auf sie. Nun hat die Sozialwissenschaftlerin „Zuflucht“ in Mannheim g...

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