Ronja Büchner

@buechnerronja.bsky.social

psychologist | research associate @UniLeipzig | psychotherapist in training | my research is on psychologization & stigma of Long COVID, ME/CFS, PAIS

Ich habe gestern meinen Schreibtisch aufgeräumt und bin bei diesem Fund richtig emotional geworden. Das waren einfach die ersten Überlegungen zu allem, was ich so mache. Wissenschaft braucht oft mehr Geduld als ich zu glauben habe, aber manchmal merke ich dann, wie viel auch schon geworden ist 🕊️

Eine Hand hält ein Blatt Papier mit vielen Pfeilen. Die Überschrift lautet: Modell zur Erhebung LCSS+, Stand 08.11.2023.

Die Pfeile verbinden das Long COVID Stigma mit Psychologisierung und negativen Outcomes. 

Unter Psychologisierung steht handschriftlich: ja/nein + Skala = 2 verschiedene Konstrukte
Ronja Büchner@buechnerronja.bsky.social · 12mo ago

💥Unser Artikel zur #Stigmatisierung und #Psychologisierung von #LC und #PCVS ist heute Nacht bei BMC medicine erschienen @geschom.bsky.social @scheibenbogen.bsky.social & Christian Sander & Stephanie Schindler & Martin Walter Anbei die wichtigsten Befunde in hoffentlich verständlicher Sprache🧵 1/6

Chef @geschom.bsky.social hat ein Buch geschrieben. Leider nicht über ME/CFS & Long COVID, aber abgesehen davon ist es wirklich sehr gut. Ich habs nämlich schon gelesen und obwohl ich dachte schon alles über das Stigma von (Alkohol-) Abhängigkeitserkrankungen zu wissen, war es richtig spannend.

Katerland

Deutschland ist ein Land, das Alkohol liebt. Gleichzeitig verachten wir jene, die von Alkohol abhängig werden. Stigmaforscher Georg Schomerus zeigt, wie diese Doppelmoral Betroffene unsichtbar macht, ...

beltz.de

Ich gucke gerade für ein neues Paper noch mal in diese Daten und OMG, das ist alles so krass. Ich frage mich wie "die Medizin" das eigentlich wieder reparieren möchte...

Mirja Nicolas@privilegienschreck.bsky.social · 2y ago

Wer Vertrauen in Wissenschaft und Medizin stärken will, muss sich dafür einsetzen, dass Long Covid und ME/CFS ernstgenommen und adäquat behandelt werden. Vortrag von @geschom.bsky.social zu Stigma bei Long Covid (und ME/CFS) jetzt auf YouTube: youtu.be/xx8rV2YeIj8?... End the Stigma! #Frauenticket

Vortragsfolie: 

Trust in medicine

Has your trust in medicine changed as a result of your experiences during your Long Covid disease?

Ein Kreisdiagramm zeigt, dass bei ca. 3/4 der Befragten das Vertrauen in die Medizin abgenommen hat. Bei fast einem Viertel hat das Vertrauen sehr stark abgenommen.

📣 MAHNWACHE & INFOSTAND IN ESSEN: Psychologisierung von ME/CFS sofort beenden! 🛑 Am 7. August setzen wir vor Ort ein wichtiges Zeichen. Direkt vor dem Haupteingang des Universitätsklinikums Essen veranstalten wir eine Mahnwache kombiniert mit einem Infostand.

Auf einem dunkelblauen Hintergrund steht ganz oben in weißer Schrift "liegenddemo.de". Darunter steht in teilweise türkiser und teilweise weißer Schrift "INFOSTAND - ME/CFS ist eine schwere körperliche Erkrankung. Psychologisierung gefährdet Menschenleben."
Danach steht in einem weißen Halbkreis in schwarzer Schrift "07.08.2026, 10 bis 14:00 Uhr - Essen, Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55 am Haupteingang -  Mahnwache und Infostand gegen Psychologisierung der Erkrankung ME/CFS. Für Aufklärung, Forschung und bessere Versorgung."
Rechts darüber steht schräg "#mecfskills". 
Rechts unten ist das LiegendDemo Community Essen Logo zu sehen und links unten steht neben dem Logo der Initiative LiegendDemo "Long Covid, ME/CFS, Post Vac".

Kennt jemand von euch die Theorie der Sozialen Identität von Tajfel & Turner? Die hat 2013 in der Sozialpsychologie-Vorlesung meine Liebe zur Forschung manifestiert... Es geht dabei vor allem um die Erklärung von Konflikten zwischen Gruppen. Und ich überlege, ob man sie nutzen kann, um… 1/2

"Fast alle Medien berichten in regelmäßigen Abständen darüber, dass optimistische Menschen länger leben. Meistens ist dann gerade irgendeine Studie veröffentlicht worden, die besagt, dass Optimist*innen seltener an Krankheiten wie Depres-

sionen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und besser mit Stress umgehen können. Meistens kommen diese Studien aus den USA und entstammen dem Fachgebiet der Positiven Psychologie. Deren Devise lautet nicht länger, Kranke zu hei-len, sondern Gesunde glücklicher zu machen.
Seit die Positive Psychologie in den 1990er-Jahren von dem US-amerikanischen Psychologen Martin Seligman gegründet wurde, erforscht sie die Frage, was ein glückliches Leben aus-macht. Sie hat darauf auch eine Antwort, auch wenn diese wissenschaftlich und politisch umstritten ist. Wir kennen sie schon aus den Tipps zum Umgang mit der Deutschen Bahn:
Demnach gelingt ein glückliches Leben, indem man negative Gedanken vermeidet und sich auf das Positive fokussiert, sodass man dem Leben stets Gutes abgewinnen und Herausforderungen konstruktiv betrachten kann. Wer das kann, ganz gleich, unter welchen Umständen, wird optimistischer und damit auch resilienter. Optimismus gilt in der Positiven Psychologie deshalb als wichtige Wachstumsquelle, die Resi-lienz, Wohlbefinden und Gesundheit fördert und sich positiv auf Erfolg in verschiedenen Lebensbereichen auswirkt. Denn unter dem Deckmantel des Glücks geht es immer um Erfolg.
Definiert wird Optimismus - genau wie Achtsamkeit oder Erschöpfung - eher vage, was ihn breit anschlussfähig macht.
Optimismus gilt als positive Lebenseinstellung, bei der Menschen das Leben und die Zukunft in einem zuversichtlichen Licht sehen, daran glauben, dass gute Dinge passieren kön-nen, und Herausforderungen als temporär und überwindbar wahrnehmen.
Als beste Versionen ihrer selbst ärgern sich optimistische Menschen entsprechend nicht über verpasste Anschlusszüge."

🔬 Patient-Led Research als Chance bei #MECFS Bei der Erforschung seltener oder untererforschter Erkrankungen kommen immer öfter Prinzipien der "Patient-Led Research" oder "partizipativen Gesundheitsforschung" zum Tragen. Hierbei werden Betroffene nicht mehr nur als Studienobjekte behandelt, 1/2

Schriftzug: "Patient*innen-geleitete und partizipative Gesundheitsforschung"

Ich liebs einfach, dass PSYCHOLOGISIERUNG langsam ein Wort ist wie Apfel oder Bohrmaschine. Und natürlich: volle Solidarität mit @liegenddemoessen.bsky.social

LiegendDemoEssen@liegenddemoessen.bsky.social · 3w ago

ME/CFS ist eine schwere körperliche Erkrankung und keine psychische! Die #LiegendDemoEssen veranstaltet einen Infostand für Aufklärung, Forschung und bessere Versorgung und gegen Psychlogisierung! 📅 07.08.2026, 11–14 Uhr 📍 Universitätsklinikum Essen (Haupteingang) #MECFS #LongCovid #PostVac

Blau-weißer Veranstaltungsflyer für einen ME/CFS-Infostand. Überschrift: „ME/CFS ist eine schwere körperliche Erkrankung. Psychologisierung gefährdet Menschenleben.“ Termin: 07.08.2026, 11–14 Uhr. Ort: Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, Haupteingang. Thema: Mahnwache und Infostand für Aufklärung, Forschung und bessere Versorgung.

Gegen das Gesundheitssystem- Zerstörungsgesetz haben gestimmt: Kai Whittaker (CDU/CSU) Jan Dieren (SPD) Sabine Dittmar (SPD) Martin Kröber (SPD) Die gesamte Fraktion der Grünen Die gesamte Fraktion der Linken

„[…] verweist sie auf Ergebnisse einer noch unveröffentlichten Befragung, aus der hervorgeht, dass die Ablehnung der Psychologisierung und das allgemeine Stigma von psychischen Erkrankungen in keinem Zusammenhang stehen.“ Paper dazu ist endlich im Peer Review, uff. Gib mir Geduld bitte SOFORT.

Long COVID und ME/CFS: Stigmatisierung überwinden – Krankheit ernst nehmen

Menschen mit Long COVID und ME/CFS kämpfen oft nicht nur mit den Symptomen, sondern auch mit Stigmatisierung und der Psychologisierung ihrer Erkrankung. Dass sich Betroffene gegen die…

long-covid-plattform.de

Stattdessen wird inzwischen ME-Betroffenen vorgeworfen, sie würden Menschen mit psychischer Erkrankung stigmatisieren, wenn sie sich gegen eine falsche Einordnung (und in der Folge oft Falschbehandlung) ihrer Krankheit wehren. Das halte ich für eine 🌫🕯Nebelkerze. 👇