Mirja Nicolas

@privilegienschreck.bsky.social

Medical Gaslighting; Psychologisierung, Stigmatisierung von ME/CFS, PAIS; Kritik an "Psychosomatischer Medizin" Universität Leipzig sie/ihr, they/them

Gerade nochmal einen Gedanken in Bezug auf "Erschöpfungssyndrom" gehabt: Dieser Begriff ist nicht nur verharmlosend, "Erschöpfung" ist auch entpathologisierend, sie spricht Krankheitswert ab, indem sie ein Phänomen oder eine Erfahrung beschreibt, keine definierte Krankheit oder Symptom.

Btw meine Masken gehen bald zur Neige, könnte 1-3 Menschen nen Amazon Gutschein code senden, 50 Masken der gewohnten Art in verschiedenen Farben kosten 25-26 Euro, dann wird noch Porto benötigt. Falls was geht, dm. 💜

Es ist gar keine gute Idee, von einem brutalen Angriff von Linksextremisten zu reden und das anzuzeigen, wenn es nicht so war. Besonders nicht, wenn eine Kamera den tollpatschigen Sturz filmt bei dem Versuch, ein Banner an sich zu reißen.

Angriff erfunden: Jetzt wird gegen AfD-Bürgermeisterkandidat ermittelt

Monate nach großer Aufregung in Rosenheim gibt es jetzt die Wende: Die Attacke auf AfD-Bürgermeisterkandidat Michael Maurer aus Rott am Inn gab es nicht.

t-online.de

My column on how capital becomes a death cult. Faced with a choice between profit and human life, the radical right chooses profit. Then it tries to persuade us that mass death is what we want. It's the new phase of climate denial: accept your fate, earthlings. www.theguardian.com/commentisfre...

Murderous heat, an endangered food supply, decimated landscapes: embrace the Mediterranean life | George Monbiot

As climate disaster stares us in the face, the radical right says ‘Embrace the Mediterranean life’. Embrace death, more like it, says Guardian columnist George Monbiot

theguardian.com

Am niederschmetternsten sieht man das imho in der nicht-betrauerbarkeit, die jetzt auch bei den Hitzetoten offensichtlich wird. Sie werden nicht mal als Opfer einer Naturkatastrophe behandelt. Sie verschwinden einfach, weil an sie erinnern auch an das Mörderische der Normalität erinnern würde

Mit dem Ende der Schutzmaßnahmen in der Pandemie hat sich dieser Status der „Vulnerablen“ gefestigt: Sie markieren nicht mehr den (Haupt-)Grund für öffentliche Gesundheit sondern ihren Grenzstein. Wenn es „nur“ sie trifft ist es Normalität, alles was eben zum Leben dazugehört

Stephen Nuñez@socio-steve.bsky.social · 2d ago

Not a big fan of the "sick, elderly and/or disabled people don't count" discourse that appears to follow public health disasters these days.

Der deutsche Wetterdienst verwendet zur Berechnung der gefühlten Temperatur das sog. Klima-Michel Modell, wo anhand der körperlichen Eigenschaften eines durchschnittlichen weißen 35 Jahre alten Mannes von 175 Körpergröße ausgegangen wird. Selbst die gefühlte Temperatur zentriert den Mann 😌

Genau so. Wenn man erkennt, wer bekanntermaßen aus welchem Hintergrund referiert, lässt man sich nicht auf das rhetorische Feld der Seite ein, die den Rahmen gesetzt hat und jede Erwiderung auf derselben Achse diskreditiert. Die Energie steckt man besser in die Sichtbarkeit der Dekonstruktion.

Nicht gucken, nicht ärgern, auf keinen Fall Reichweite geben, Zusammenfassung lesen reicht. Man wird ihn nicht ändern, das ist reine Ideologie. Jede Reaktionen hilft ihm(meine explizit nicht den „Zusammenfasser“), nicht den Erkrankten.

Christoph Bammer 🩺 🎸@cbammermd.bsky.social · 5d ago

„Immunabsorption bei Long-COVID? IAMPOCO“ youtu.be/pq7TfFFAvnM Der präsentierte Studienteil ist überwiegend korrekt und deckt sich mit der Publikation. Fehler und Verzerrungen konzentrieren sich aber v. a in zwei Bereiche: 1/8

Das finde ich natürlich skurril. Ich bin irritiert. Ich kann es mir nicht erklären. Da warte ich erstmal ab, was die Gutachter*innen der Versicherungen ganz neutral im Nervenarzt dazu schreiben! Soll man jetzt etwa anfangen den Patient*innen zu glauben oder wie?

Als Psychotherapeut bin ich zunehmend der Meinung, dass die beste Psychotherapie in der Sozial-, Arbeits- und Umweltpolitik gemacht wird (bzw. gemacht werden könnte), nicht im Therapiezimmer.

Psychologische Tipps im Umgang mit extremer Hitze im ORF: ausreichend Wasser Trinken gegen das ~Gefühl~ des Ausgeliefertseins. Psychologie fungiert mit so einer Zentrierung als Fach des Individuums, sie fördert Entpolitisierung gesellschaftlicher Missstände, Krisen und sozialer Ungerechtigkeit. 1/