Camille Roseau

@camillero.bsky.social

Mitglied des Zürcher Stadtparlaments (SP) Co-Verlagsleiterin WOZ Die Wochenzeitung und Le Monde diplomatique CH Co-Präsidentin Verband Medien mit Zukunft

Ich habe mich in den vergangenen Jahren immer für Medienförderungen ausgesprochen (in allen Formen), weil ich überzeugt bin, dass der Journalismus wichtig ist für eine aufgeklärte und demokratische Gesellschaft. Dabei habe ich auch die Tamedia-Medien gemeint, die nach wie vor wichtig sind 1/

Aargh, unbedingt lesen. Warum muss es ein ausländisches Medium sein, das den C-Promi Köppel auseinandernimmt? Hat die CH-Presse kein Ehrgefühl und keinen Anspruch auf Professionalität mehr, um selber aufzuzeigen, wieviel Schlagseite Köppel hat? Oder gilt: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus?

Peter Schneider@peterschneider.bsky.social · last yr.

Ich empfehle diesen Beitrag aus der F.A.Z.: Putins Wort in Köppels Ohr zeitung.faz.net/faz/medien/2...

Schaut doch alle hier www.woz.ch vorbei: Unsere wunderschöne @woz.ch 1. Mai-Ausgabe ist - ausnahmsweise - gänzlich freigeschaltet. Ebenso ausnahmsweise besteht sie fast ausschliesslich aus Interviews mit linken Persönlichkeiten. Die Fragen: Wo stehen wir? Und wie finden wir da wieder raus? —>

WOZ – Die Wochenzeitung

Bei uns lesen Sie einmal die Woche das, was wichtig ist. In einer Tiefe, die der Komplexität der Welt angemessen ist: Die aktuelle Ausgabe im Überblick.

woz.ch

WOZ@woz.ch · last yr.

Hier kommt die neue WOZ! Und das beste ist …

Titelseite der WOZ-Sonderausgabe zum 1. Mai. Der Titel «Wo stehen wir gerade» in roter Typo füllt fast das ganze Cover. 

In kleinerer Schrift:

«Gespräche mit:
Manuel Stahlberger
Heidi Reichinnek
43m²
Urs Dängeli
Eric Blanc
Alessandra Cesari
Lölja Nordic
Susanne Kaiser
Bruno Chareyron
Manuela Schiller
Nora Hunziker
Nathalie Bissig
Blanche Sabbah
Jule Govrin
Loïc Bawidamann
Raoul Peck»

Google testet in 9 EU-Ländern, journalistische Inhalte aus den Google-Suchergebnissen auszuschließen. Man wolle sehen, wie sich das Fehlen medialer Inhalte auf die "Attraktivität" der Marke auswirkt... Ich kann ihnen das gerne sagen, wenn sie mir zusichern, mich nicht wegen Beleidigung anzuzeigen.

Leseempfehlung: Die Reportage von Nina Graf und Nina Schneider von tsüri.ch über die Unternehmenspolitik bei Tamedia. 🔽

Ein Konzern diktiert die Spielregeln

Tamedia baut seit Jahren Stellen ab, während der Mutterkonzern TX Group gleichzeitig anhaltend hohe Dividenden ausschüttet. Diese Unternehmenspolitik des grössten Medienkonzerns hat Folgen.

tsri.ch

Dennis Bühler@dbuehler.bsky.social · 2y ago

📣 @svonarburg.bsky.social fordert dazu auf, sich dem Niedergang entschlossener entgegenzustellen: «Manchmal denke ich, dass mit einem stärkeren kollektiven Widerstand auch die Politik und die Wirtschaft mehr wachgerüttelt + eine neue Journalismus-Förderung endlich aufgegleist werden könnte.» (5/6)

Georg #Lukács hat das von der andern Seite her aufgespiest: Im Journalismus werde die Subjektivität selbst, das Wissen, das Temperament, die Ausdrucksfähigkeit zu einem abstrakten von der Persönlichkeit unabhängigen und eigengesetzlich in Gang gebrachten Mechanismus.

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Simon Muster@simonmuster.bsky.social · 2y ago

Die Idee, dass es je eine unideologische journalistische Praxis gab, ist selbst eine ideologische Verblendung. Nichts am unparteiischen, leidenschaftslosen "balls-and-strikes"-Journalismus, der hier hochbeschworen wird, ist organisch. www.nzz.ch/feuilleton/n...

😍 oder ⚡? Wie nah oder wie unabhängig sind die Medien von der Politik? Es gibt in der Forschung vier Dimensionen, bei denen man das messen kann: 1) Eigentümer:innen 2) Journalist:innen 3) Berichterstattung 4) Nutzung und Wahrnehmung des Publikums Ein paar Zahlen und Resultate zur Schweiz. 1/

Zu den Verlierern des heutigen Tages, das soll hier nicht unterschlagen werden, gehören die grossen Medienhäuser Tamedia, NZZ, CH Media, die als Teil einer entrückten rechten Politbubble gegen die 13. AHV-Rente agiert haben und ziemlich weit weg sind von einer Mehrheit der Bevölkerung