Cord Henning

@cordhenning.bsky.social

🌍 Don't fuck 🌎 this up. 🌏 I like it. Unternehmungskunst. 🚴‍♂️ Klare Kante. Mit Verlaub.

Haftstrafen für die teilweise noch minderjährigen Jungnazis der Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle". Geplant waren Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte und politische Gegner*innen: organisiert, ideologisch gefestigt, brutal. Radikalisiert in braunen Kinderzimmern, ohne Wissen der Eltern.

Haftstrafen im Prozess um rechtsextreme "Letzte Verteidigungswelle"

Acht Jugendliche waren angeklagt, unter anderem wegen versuchten Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation. Nun hat das Oberlandesgericht in Hamburg im Prozess gegen die so genan...

rbb24.de

But if you are in the Epstein files, the FBI will work with the DOJ to protect you while releasing nude photos of the innocent victims. And if you pay Trump, the FBI will watch as you are pardoned. And if you are Trump, the FBI will turn a blind eye to your family’s crimes.

Niemand ist schuld. Das würde den Schuldigen gut passen. Die Psychologie nennt das Verantwortungs-Diffusion. Ich nenne es Verantwortungs-Verleugnung.

Leonhard Dobusch@leonido.bsky.social · 5h ago

In @diepressecom.bsky.social kritisiert Rosemarie Schwaiger u.a. auch uns beim @momentum-institut.at dafür, nach "Sündenböcken" für die Erderwärmung zu suchen. Warum? "An der Erderwärmung sind alle schuld - und damit letztlich niemand." www.diepresse.com/40974984/ein... 1/5

Zitat: "An der Erderwärmung sind alle schuld - und damit letztlich niemand, den man persönlich zur Verantwortung ziehen könnte."

Die Erschießung von Abdul Ballout erschwert die Ermittlungen zum CSD-Anschlag. Die vier abgegebenen Schüsse werfen Fragen auf, doch Polizei und Staatsanwaltschaft verweigern LTO Antworten. Von @fewizi.bsky.social und Simon Morgenstern.

Tödlicher Polizeieinsatz: Warum musste Abdul Ballout sterben?

Nach dem tödlichen Polizeieinsatz gegen Abdul Ballout kursieren Videos mit mehreren Schüssen und werfen Fragen auf. Hätten die Beamten anders handeln können?

lto.de

Die AfD verliert, wenn ihre Gegner wieder etwas Eigenes vertreten. Etwas, das Menschen im Alltag spüren. Etwas, wofür eine Partei tatsächlich kämpft. Etwas, das den Gang zur Wahlurne lohnt. Wahlkampf kann das erzählen. Er kann es nicht ersetzen.

Eine andere Politik würde Streit bedeuten: mit Vermietern, Konzernen, großen Vermögen und den rechten Flügeln der eigenen Parteien. Über Bürgergeld und Migration zu reden ist für diese Gruppen wesentlich bequemer.

Die anderen Parteien jagen den Wählern der Konkurrenz hinterher und geben dabei ihre eigenen auf: Die SPD die Beschäftigten. Die Union moderate Bürgerliche. Die Grünen ihre eigenen Werte. Die FDP ihr Aufstiegsversprechen.

Die FDP könnte für Aufstieg stehen: gute Bildung, digitale Behörden, Bürgerrechte, Chancen für Gründer und Möglichkeiten für Menschen ohne großes Erbe. Übrig bleiben meist Steuersenkungen für Leute, die schon fast alle Möglichkeiten haben.

Die Grünen wurden für Klimaschutz, Bürgerrechte, Datenschutz und eine humane Flüchtlingspolitik gewählt. Wo sie regieren, kaufen sie Palantir ein und tragen Lager und Schnellverfahren an den EU-Außengrenzen mit. So beseitigen sie selbst die Gründe, sie zu wählen.

Merz macht Abschiebungen, Bürgergeld und Kulturkampf zum Markenkern. Damit verliert die Union moderate Bürgerliche und sagt zugleich allen: Die AfD hat recht, Migration ist das Hauptproblem. Wer das glaubt, kann gleich das Original wählen.

Die SPD verschärft stattdessen Sanktionen, tritt gegen Bürgergeldempfänger und übernimmt die Migrationspolitik der Union. Sie kontrolliert Menschen mit wenig Geld und lässt Vermieter, Konzerne und große Vermögen aus dem Konflikt heraus. Warum sollte jemand dafür wieder SPD wählen?

Für die SPD wäre der Weg ziemlich klar: Löhne erhöhen. Tarifverträge stärken. Mieten begrenzen. Renten sichern. Schulen und Krankenhäuser in Ordnung bringen. Und offen sagen, wer davon profitiert, dass all das ausbleibt.

Die Parteien schauen auf Umfragen wie auf Marktanteile: AfD bei 25 Prozent? Dann müssen wir ihr ein paar Wähler abnehmen. Währenddessen kümmern sie sich kaum um die Millionen Menschen, die früher andere Parteien gewählt haben und heute keinen Grund mehr dafür sehen.

Viele verstehen unter „Nichtwähler mobilisieren“: an Türen klingeln, Plakate kleben und Leuten ein schlechtes Gewissen machen. Das kommt viel zu spät. Menschen gehen wählen, wenn eine Partei etwas vorhat, das ihr Leben verbessert – und glaubhaft dafür kämpft. 🧵

Florentine Dömges@fdoemges.bsky.social · 24h ago

Niemand weiß heute, wen die Nichtwähler 2029 wählen werden. Genau deshalb ist das Rennen offen. Kampagnen, Kandidaten, Themen und taktisches Wählen können verändern, wer überhaupt zur Wahl geht.

Katherina Reiche: "Je günstiger unsere Gasimporteure Gas einkaufen können, desto niedriger sind auch die Kosten der Stromerzeugung." Der Weg in die Klimahölle führt über Menschen, die dir erzählen, dass billiges Gas die Lösung sei.

Energie: Katherina Reiche rechnet erst in den 2030er-Jahren mit deutlich niedrigerem Strompreis

Die Wirtschaftsministerin verteidigt in einem Interview das neue Heizungsgesetz. Es gehe darum, Kosten zu senken. Bis Verbraucher davon etwas merken, soll es aber noch dauern.

spiegel.de

Nun: Es gibt Köche, die können kochen – und es gibt Köche, die reißen irgendwelche Säcke mit Pulvern auf, schütten das zusammen und nennen ihre Arbeit ebenfalls kochen. Also: Ja, gehört zur Jobbeschreibung, wenn's um gute Arbeit geht. Und nein, ist irrelevant, wenn Faulheit wichtiger ist.

Denise N.@denisen.bsky.social · 2d ago

Warum können Journalist*innen in der Vorbereitung auf Interviews nicht die populistischen Taktiken der Gegenüber durchspielen, um dann direkt und faktisch sicher zu reagieren? Gehört das nicht zur Jobbeschreibung?

Dass man Linksextremismus, den es aktuell kaum gibt, als Thema entdeckt, kennen wir von Trump. Der Kampf gegen einen imaginären Feind. Die bpb untersteht Dobrindt und die Regierung Merz beginnt gerade mit einem totalitären Staatsumbau nach US-Vorbild. Die bpb ist ein Baustein, die Aushölung der /1

Daniel Mullis@daenumullis.bsky.social · 9h ago

Bei der Ausrichtung der @bpb.de gegen Links frage ich mich ernsthaft, wer als Expert*in eingestellt wird, welche Bücher verlegt werden sollen, wer Bildungsangebote bestreitet? Im seriösen wissenschaftlichen Bereich gibt es da kaum wen und kaum Literatur, weil es aktuell schlicht kein Thema ist.

Warum können Journalist*innen in der Vorbereitung auf Interviews nicht die populistischen Taktiken der Gegenüber durchspielen, um dann direkt und faktisch sicher zu reagieren? Gehört das nicht zur Jobbeschreibung?