Ansgar Wolsing

@ansgarw.bsky.social

Powerpoint by day, #ggplot2 by night. Here for dataviz and #rstats content and rants about football. 📊⚽️ Based in Cologne, Germany.

The idea that bluesky is a "leftist bubble" is such a prime example of the self-defeating narratives of the Left. "We have become too progressive and too woke. We only interact in our bubble." - empirically wrong, but repeated constantly in circles of powerful people who claim to be on the Left.

Können wir einfach mal anerkennen, dass das für Frauen, gerade wenn sie in der Öffentlichkeit stehen, ein Dauerzustand ist, dass sie in dieser Form vermeintlich korrigiert und zurechtgewiesen werden, und dass es nicht ihre Aufgabe ist, das 24/7 365 Tage im Jahr wegzulächeln? 1/2

Die Klimakrise müssen wir leider ignorieren. Aber gleichzeitig verfallen wir in Panik, wegen Migranten in einer spanischen Exklave. Europas Prioritäten sind völlig verquer, das ist nur noch mit fundamentalistischem Religionswahn zu vergleichen. Ein Immigrations-Panik-Kult, der gezielt geschürt wird.

Pedro Sánchez has sent a letter to the EU institutions complaining about the political reaction of some member states to the migratory crisis in Ceuta. “In the current international context, the European Union cannot afford this kind of selfish, polarising and unlawful reaction.” 🧵

Und bei all dem denke ich mir: Gibt es Journalistinnen, Redakteure, Community-Managerinnen, Social-Media-Macher bei der @zeit.de, die arabische Familiengeschichte haben? Und die jetzt in diesem Interview einer weißen Kollegin mit einem Eugeniker diese folgenden Sätze lesen müssen?

Simon Strick@unddieregel.bsky.social · 6d ago

"Besser wenn die ganzen araber nicht hier wären?" "Ja das wärs ja auch" Das steht da. Die interviewerin widerspricht nicht. ES IST RASSISTISCHE PROPAGANDA DIE SAGT "mit diesen fakten muss man umgehen"

was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Ja, das wär's ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathe-matik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.

Verrückter Fakt des Tages: #vfdt Der berühmte Baum von Ténéré in Niger galt lange Zeit als isoliertester Baum der Welt, hunderte km von allen anderen Bäumen, ein Symbol für die Unbeugsamkeit der Natur. 1973 krachte ein (angeblich betrunkener) LKW-Fahrer dagegen und zerstörte ihn. So sind Menschen.

der Arbre du Ténéré im Jahr 1961

Mir fallen einige wirklich tolle Journalist:innen bei der ZEIT ein, deren Beiträge ich sehr schätze. Guten Journalismus will ich bezahlen, aber was die ZEIT in vielen Bereichen da seit Jahren treibt, ist einfach inakzeptabel.

Weiss gar nicht, ob man sowas teilen sollte (CN Rassismus, Antiziganismus), aber dass die ZEIT glaubt, solche Dinge im Jahr 2026 unwidersprochen einfach abdrucken zu müssen, spricht Bände …

ZEITmagazin: Aber was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Sarrazin: Ja, das wär’s ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathematik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.
ZEITmagazin: Vorhin sprachen Sie über die bettelnden Roma-Frauen, die Sie stören. Die stammen ja aber aus europäischen Ländern.
Sarrazin: Die Vorfahren der Roma kamen wohl vor über 800 Jahren aus dem nordwestlichen Indien nach Europa. Ihre Sprache Romani, die sie sich teilweise bewahrt haben, ist mit den dortigen Sprachen eng verwandt. Soweit sie sich integrieren und ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit verdienen, sind sie mir alle willkommen.