Ellen Heinrichs

@ellenheinrichs.bsky.social

Founder and CEO of Bonn-Institute.org, journalist, speaker, mediator

Wenn die AfD nun offiziell als gesichert rechtsextrem gilt, gibt es logisch betrachtet zwei mögliche Konsequenzen: Entweder man hört auf, die AfD als normale Partei darzustellen, oder man macht gesicherten Rechtsextremismus zur Normalität.

Diese journalistische Selbstüberschätzung, man könne Nazis dazu bringen, sich in live Interviews selbst zu entzaubern, hat noch nie funktioniert. Was aber seit Jahren prima klappt: Denen eine Bühne zu geben, die sich heute schon darauf freuen, die Pressefreiheit möglichst bald abzuschaffen. #Miosga

Um Klicks zu generieren, vermelden Online-Medien regelmäßig dramatische Wetterextreme – die dann doch nicht eintreten. Eine öffentliche Empörung über diese meteorologischen Quasi-Fake-News bleibt aber bisher aus. Jetzt ohne Abo lesen: uebermedien.de/101758/nicht...

Von "Polarpeitschen" und "Winter-Krimis": Wie Medien Clickbait mit dem Wetter machen

Um Reichweite zu generieren, vermelden Online-Medien regelmäßig dramatische Wetterextreme – die dann meistens doch nicht eintreten. Das ist nicht nur irreführend, sondern verzerrt auch die Klimadebatt...

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Kleiner Crashkurs in politischer Psychologie: Wenn etablierte Parteien AfD-Positionen kopieren, um Wähler "zurückzuholen", passiert genau das Gegenteil. Warum? Menschen bevorzugen bei ideologischen Positionen das Original. Die Sozialpsychologie nennt das den "Authentizitätseffekt": 🧵 1/5

Grandiose Bilder aus Bratislava heute abend: Die Proteste richten sich gegen Premier Fico, der als Marionette des Kremls die Slowakei auf einen pro-russischen Kurs zwingen will. Die Hoffnungen dieser Menschen ruhen auf Europa und nicht auf Russland.

Angst vor der Zukunft ➕ kein als umsetzbar kommunizierter Lösungsweg ➡️ Orientierungslosigkeit 😵(unangenehm!) ➡️ Verharmlosung 🎉 ➡️ Unterlassen wirksamer Maßnahmen, Anbieten von unwirksamen (aber beliebten) Scheinlösungen 🪄 ➡️ falsche Hoffnung 😅😴 ➡️ Enttäuschung 🫢 ➡️ mehr Zukunftsangst & Überforderung 😨 🔁

In diesen Zeiten kann man nur betonen: Unterstützt Medien und Journalist:innen, die euch wichtig sind. Mit dem Teilen ihrer Inhalte, aber auch monetär. Schreibt Verlagen und Sendern, welche Inhalte ihr gut findet. Verbreitet und stärkt gutes.

Medien sollten nicht nur in KI, sondern mehr in Inhalte und journalistische Kompetenzen investieren, fordert @ellenheinrichs.bsky.social vom Bonn Institute. Journalist:innen müssten lernen, ihrem Publikum zuzuhören. Ein Gespräch über den Journalismus von morgen (Abo): uebermedien.de/101213/journ...

"Journalismus muss eine demütigere Rolle einnehmen": Welche Berichte wirklich gefragt sind | Interview

Journalisten müssen ihrem Publikum öfter zuhören, fordert Ellen Heinrichs. Medien sollten konstruktiver berichten und auch Lösungen zeigen.

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Es geht nicht um mehr gute Nachrichten, es geht um mehr Lösungsorientierung, Perspektivenvielfalt und konstruktiven Dialog im Journalismus. Danke für das nachdenkliche Gespräch am Heiligabend, Ralph Erdenberger. www1.wdr.de/mediathek/au...

Medien und gute Nachrichten

Krisen und Kriege, Terror und Naturkatastrophen: In den Medien dominieren oft schlechte Nachrichten. Das muss nicht sein, findet Ellen Heinrichs, Mediatorin am Bonn Institute, und plädiert für einen "...

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