Frauke Steinhäuser

@fraukest.bsky.social

freiberufliche Historikerin in Hamburg, Langstreckenläuferin, Radfahrerin

Nach RND-Informationen soll sich die Bundeszentrale künftig unter anderem mehr als bisher um die Themen Linksextremismus & Islamismus kümmern. - Die BpB ist jetzt in CSU-Hand, Hausleitung ist nämlich seit März Volker Ullrich. Der Umbau läuft auch Hochtouren. Fuckedifuck! www.rnd.de/politik/poli...

Fokus auf Linksextremismus: Bundeszentrale für politische Bildung plant Kurswechsel

Der bisherige Präsident der Einrichtung, Sönke Rix, schied in der vorigen Woche auf eigenen Wunsch nach nur fünf Monaten aus. Die BpB will sich nun stärker auf ihren „Kernauftrag“ konzentrieren. Die B...

rnd.de

In der Nacht vom 19. auf den 20. Juli 1943 führte ein gemischtes Kommando deutscher Einheiten eine Zwangsevakuierung des nördlich der Stadt Vinnycja gelegenen Dorfes Bruslyniv durch. Vermeintliche UnterstützerInnen von PartisanInnen wurden verschleppt, einzelne von ihnen erschossen. #OTD

Cover des Buches »Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg«.
Im Hintergrund ist schemenhaft ein brennendes Dorf zu erkennen.

Benedikt Gambé wurde nach dem 1.WK durch einen Kolonialoffizier von Kamerun nach Deutschland gebracht. In der Weimarer Republik spielte er Schlagzeug in einer Band. Nachdem er Berufsverbot erhielt, war er gezwungen auf der sog. "Afrika Schau" zu arbeiten. 1940 wurde er zwangseingeliefert & ermordet.

Stolperstein von Benedikt Gambé Portrait von Benedikt Gambé

Die Dokumentarfilmerin Natalia Kataeva hat sich intensiv mit Fotografien von Zwangsarbeiterinnen beschäftigt. Entstanden sind eine Ausstellung und ein Film. Nächste Öffnungszeit der Ausstellung, die im ehem. Kommandantenhaus der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt wird: 19. Juli

Was aus einem Erinnerungsfoto für eine Zwangsarbeiterin entstand

Die Dokumentarfilmerin Natalia Kataeva hat sich intensiv mit Fotografien von Zwangsarbeiterinnen beschäftigt. Daraus sind verschiedene Ergebnisse entstanden.

gedenkstaetten-hamburg.de

ICE hat jetzt 22 000 Mitarbeiter – und einen größeren Haushalt, als die meisten Länder für Militär ausgeben. Es gibt Milliarden Dollar Steuergeld, um Lager zu bauen... Man hat den Eindruck, hier wird eine heimliche Armee aufgebaut. Wir wissen aus der deutschen Geschichte: Das nimmt kein gutes Ende.

das nd@nd-aktuell.de · last mo.

Vorgehen von #ICE während der #WM2026: Hae-Lin Choi von der Organisation »Hands off New York« beschreibt, wie die Agenten der Zoll- und Einwanderungsbehörde aktuell agieren. 👉 buff.ly/8UKsgxr

Vorgehen von ICE während der WM: »Menschen sind Freiwild.«

Man muss sich das einmal klar machen: Die Universität Hamburg wird so dermaßen runtergespart, dass ihre Bibliothek nicht mehr ihrer Kernaufgabe - dem Sammeln und Verfügbarmachen von Büchern - nachkommen kann. Unfassbar.

Spendenaufruf: Hamburgs Uni-Bibliothek hat kein Geld mehr, um neuen Bücher zu kaufen

Der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (Stabi) fehlt es an Geld, um Bücher zu kaufen. Sie hat den Nutzerinnen und Nutzern mitgeteilt, dass sie ihren Kernauftrag momentan n...

ndr.de

Mind. 30-50% der Delegierten v #LinkeBPT sind klar antizionistisch-antisemitisch und israelfeindlich. Das zeigen Abstimmungen zu Handala (49%), noch judenfeindlicherer Gegenantrag trotz Einigung auf Leitantrag (30,4 %), Pantisano-Wahl (53%) sowie großerJubel bei Begriffen "Genozid" und "Apartheid".

mind.er

Während der NS-Zeit wurden Schüler:innen aus den Sonderschulen zwangssterilisiert. Bei der Einschulung wurde ihr „Erbgut“ erfasst, dass angeblich dem „deutschen Volk“ schade. „Stottern“ konnte zur Zwangssterilisation führen. Hier ein Überblick. www.sternschanze1942.de/zwangssteril...

Zwangssterilisierte aus den Sonderschulen – z.B. in der Sprachheilschule Altonaer Straße – Erinnerung an die Deportationen von der Sternschanze

sternschanze1942.de

Emma Schindler hat lange dafür gekämpft als Frau Medizin studieren zu können. Sie wurde Hamburgs 1. Augenärztin + eine renommierte Forscherin. Deportiert nach Theresienstadt, leitete sie dort bis zu ihrer Ermordung die Augenpoliklinik. Am 4. Juni bennent das UKE den Hörsaal der Augenklinik nach ihr.

Sehr geehrte Damen und Herren, Programm die Medizinische Fakultät des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) lädt Sie sehr herzlich zur  feierlichen Benennung des Emma Schindler Hörsaals am Donnerstag, den 4. Juni 2026, um 16 Uhr ein. Die Augenärztin Dr. Emma Schindler (1883 – 1944) forschte  am UKE und praktizierte in Harvestehude. 1933 wurde ihr von den Nationalsozialisten die Kassenzulassung entzogen, 1938 die Approbation. Deportiert ins Ghetto Theresienstadt, setzte sie sich unter den mangelhaften Zuständen dort als Augenärztin für die Gesundheit der Insassen ein. In den 1920er Jahren war Emma Schindler lange Zeit die einzige Augenärztin in der Freien und Hansestadt  Hamburg. Mit der Benennung des Hörsaals feiern wir die bemerkenswerte Karriere einer Frau, die sich Hoch- schulzugangsberechtigung und Medizinstudium er- kämpfen musste. Wir erinnern zugleich an eine  Persönlichkeit, die als Jüdin verfolgt und in Auschwitz ermordet worden ist. Wir freuen uns auf Ihr Kommen, [Unterschrift] Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro Dekanin und Mitglied des Vorstands des UKEFoto der bei Hentrich und Hentrich erschienen Biographie Emma Schindlers. Verfasst hat das Buch die Medizinhistorikerin Rebecca Schwoch nach intensiven Recherchen.

Käte Rogalli wurde wegen ihrer Transgeschlechtlichkeit schon seit den 20er Jahren verfolgt. Mit ihrer Frau hatte sie zwei Kinder. Im NS nahmen Repression & Gewalt stark zu, was psychisch Spuren hinterließ. Mehrfach wurde sie wohl von der eigenen Familie denunziert, bevor sie sich das Leben nahm.

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