Friedemann Schwenzer

@friedemanns.bsky.social

Beruflich Gedenkstätte Hohenschönhausen | hier privat zu #baseballschlägerjahre, Ostdeutschland, Osteuropa, #exwaldi WebApp: https://baseballost.streamlit.app/

Bin erst im Jahr 1853 & bereits 424 #Femizide aus Augsburger Zeitungen, in den allermeisten Fällen 'gelungen'. Für Vergleich/Statistik auch die 'Gattenmorde' eingetragen (selten, idR aus Notwehr nach Jahren an Missbrauch/Erniedrigung). Mehr Männer mordeten mit Gift übrigens. So als Zwischenstand...

Bild zeigt Screenshot einer Excel-Tabelle, in der Femizide eingetragen sind mit Namen der Opfer, Art der Tötung, Ort, Datum etc. bis hin zum O-Ton einer Zeitungsmeldung samt Quellenangabe.

1/x Über Leihmutterschaft - insbesondere als kommerzielles Modell wie in den USA - wurde die letzten Tage viel diskutiert. Aus Sicht als Arzt ein Thread zum Zusammenspiel von medizinischen, juristischen und ethischen Implikationen.

Habe heute die Ausstellung von Gabriele Stötzner im Gropius Bau gesehen – sehr zu empfehlen! Die erste ostdeutsche Künstlerin mit einer Einzelausstellung an diesem Ort. Und ein spannendes Kapitel DDR-Geschichte!

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Seit den 2010er Jahren haben Konservative die „bürgerliche Wende“ ausgerufen, mit Begriffen wie „konservative Revolution“ hantiert und wollten 68 zurückdrehen. Das, was wir aktuell mit der Merz-Regierung erleben, ist das vorläufige Ergebnis davon. „Demokratie leben“ wird…

Hände weg vom Informationsfreiheitsgesetz! Mehr als 100 zivilg. Organisationen, Projekte & Medien fordern von der Bundesregierung, die Abschaffung der Informationsfreiheit zu stoppen. Ein Angriff aufs IFG ist ein Angriff auf die Demokratie – das nehmen wir nicht hin. fragdenstaat.de/artikel/poli...

Offener Brief: 110 Organisationen fordern: „Hände weg vom IFG! Retten Sie die Informationsfreiheit“

Die Spitzen von SPD und Union wollen das Informationsfreiheitsgesetz faktisch abschaffen. Damit beschädigen sie Transparenz, Pressefreiheit und letztlich die Demokratie. Mit einem Bündnis aus über 100...

fragdenstaat.de

Deutschland schiebt immer mehr abgelehnte Asylbewerber nach Bulgarien ab. Dort landen sie in sogenannten "Spezialunterkünften", werden pauschal für 18 Monate eingesperrt. Die Haft ist menschenunwürdig, die Zellen überbelegt. Ich habe eine dieser "Spezialunterkünfte" besucht. Thread. 🧵 (1/7)

Die "Spezialunterkunft" im bulgarischen Ljubimez.

Ich war letztes Jahr bei einem Vorstellungsgespräch, das mir nicht aus dem Kopf geht: Eine Stelle zu Citizen Science an einem geschichtswissenschaftlichen Institut. Ich frage, welche Bürger*innen wie an Forschung beteiligt werden sollen. Der Direktor – halb entsetzt, halb amüsiert – antwortet:

#Belarus has placed ~6,000 Belarusians on interstate wanted lists. Their names appear in Russia's database, enabling cross-border tracking and possible extradition from "friendly" states. I've been on such a list since 2021, and it's not fun. This is transnational repression.

Hier ein längerer Thread zu meiner kürzlich abgegeben Dissertation mit dem Arbeitstitel „Von Ariosophie und Alternativmedizin zu Antisemitismus und Verschwörungsideologien - Diskursive Verflechtungen zwischen Esoterik, alternativen Heilmethoden und verschwörungsideologischen Weltbildern.

Esoterik, Alternativmedizin und rechte Verschwörungsideologien sind im deutschsprachigen Raum zu einem gemeinsamen Diskursraum verschmolzen. Die Pandemie hat das nicht erzeugt, sondern beschleunigt. Hier fünf Jahre Telegram, strukturell sichtbar gemacht:

Netzwerkgrafik erstellt mit Gephi auf Basis der Telegramdaten. Sichtbar sind 5 zentrale Knoten: Alles außer Mainstream, Simone Voss, Oliver Janich, Fakten Frieden Freiheit und Eva Herman

Als »Magdeburger Himmelfahrtskrawalle« ging die rassistische Hetzjagd in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts im Jahr 1994 in die Geschichtsbücher ein. Das Pogrom, in dessen Folge der Algerier Farid Boukhit verstarb, ist bis heute nicht aufgearbeitet.

Das vergessene Himmelfahrtspogrom

Als »Magdeburger Himmelfahrtskrawalle« ging die rassistische Hetzjagd in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts vor dreißig Jahren in die Geschichtsbücher ein. Das Pogrom, in dessen Folge der Algerier Farid Boukhit verstarb, ist bis heute nicht aufgearbeitet.

jacobin.de