Iris Bonavida

@irisbonavida.bsky.social

Innenpolitik-Journalistin bei den Salzburger Nachrichten in Wien, vorher: Nachrichtenmagazin profil, Tageszeitung Die Presse

Ich finde es wichtig, dass journalistische Gratwanderungen intern & öffentlich diskutiert werden: Wie berichtet man über Trumps Lügen, Pressemeldungen von KI-Konzernen oder eben über politische Comebackgerüchte, ohne selbst Teil der Inszenierung zu werden? Wir brauchen in Zukunft mehr davon.

Iris Bonavida@irisbonavida.bsky.social · last wk.

Kurz (und Kern sowieso) haben mit der Politik abgeschlossen, sagen sie. Aber Gerüchte über ein Comeback einst mächtiger Männer hört man immer wieder. Wann sollen Redaktionen berichten - und wann bleiben lassen? Mit Tipps von @jamoeberl.bsky.social www.sn.at/kolumne/offe...

Präsentiert die Regierung am Montag wirklich die Wehrdienst-Reform?Am Freitag war das alles andere als fix. Dabei wären sich die Parteien grundsätzlich einig. Bisher scheitert es aber am Zivildienst - der Part könnte ausgeklammert werden www.sn.at/politik/inne...

Kommando Kompromiss: Regierung könnte am Montag Wehrpflicht-Reform präsentieren, aber den Zivildienst ausklammern

Ob der neue Wehrdienst wirklich am Montag in Salzburg präsentiert werden kann, ist noch offen. Es hakt vor allem beim Zivildienst. Ein Plan B könnte die Lösung sein.

sn.at

Danke @irisbonavida.bsky.social für das Gespräch! Kurz gesagt: Für Parteien an der Vier-Prozent-Hürde macht es einen Unterschied, ob eine Umfrage sie knapp darunter oder knapp darüber zeigt. 📊🗳️ Wer mehr Details wissen möchte – das Paper mit @krausewe.bsky.social gibt es hier: doi.org/10.1086/742632

Iris Bonavida@irisbonavida.bsky.social · 2w ago

Sonntagsfragen sorgen wieder für Schlagzeilen. Aber wieviel Einfluss haben Umfragen auf das Wahlergebnis? @christinagahn.bsky.social und Werner Krause haben 25 Länder verglichen und in Österreich ein Experiment gestartet. Welche Lehren können Medien und Bevölkerung daraus ziehen? www.sn.at/663088

Gestern waren die Klubobleute der Regierungsparteien in der Hofburg zu Gast. Und vermutlich stellte Alexander Van der Bellen - Präsident und Oberbefehlshaber - jene Frage, die sich auch die Öffentlichkeit stellt: was dauert bei der Wehrpflicht-Reform eigentlich so lange? www.sn.at/politik/inne...

Die Wehrdienstreform könnte in der Schwarzenbergkaserne präsentiert werden – wenn sich die Koalition einigt.

Die Regierung will eine Einigung beim Sommerministerrat präsentieren, und die Klubobleute waren in der Hofburg zu Gast. Doch bei den Verhandlungen gibt es derzeit wenig Bewegung.

sn.at

Franz Boschitz, Kärntner Slowene und Chef des Bezirksgerichts Bleiburg/Pliberk, ging in Pension. Eine slowenischsprachige Nachfolge wurde aber nicht gefunden, für ein zweisprachiges Gericht ist das suboptimal. Ich war bei Boschitz – in seiner Wohnung über dem Gericht – zu Besuch. Viel Spaß.

Der letzte Richter von Bleiburg/Pliberk konnte Slowenisch. Ohne ihn muss das Gericht schließen

Franz Boschitz ging nach 33 Jahren am Bezirksgericht in Pension. Eine slowenischsprachige Nachfolge fand sich nicht. Für ein zweisprachiges Gericht ist das eine Zwickmühle

derstandard.at

Maximilian Werner@maximilianwerner.at · last mo.

gumo

Außenansicht des Bezirksgerichts Bleiburg, mit einem Schild, das auch auf slowenischer Sprache ist. Im Vordergrund fährt ein Auto vorbei.

Die längste Parlamentssitzung der vergangenen Jahrzehnte dauerte fast 20 Stunden, bis 4.54 Uhr früh. Dieser Tage sitzt der Nationalrat nicht ganz so lange - aber wie läuft die Debatte Spätabends, nach 13 Stunden ab, wenn das lineare Fernsehen zum Amsterdam-Krimi wechselt? www.sn.at/politik/inne...

Nachts im Parlament: Was passiert, wenn die TV-Kameras aus sind

Die längste Parlamentssitzung der vergangenen Jahre dauerte bis fünf Uhr früh. Und auch diese Woche tagt der Nationalrat bis spätabends. Wie läuft so eine Marathonsitzung ab?

sn.at

Natürlich berichten wir über die Inhalte, aber was passierte bei der Reformpartner-Marathonsitzung hinter den Kulissen? Der Kanzler moderierte, die Klima kühlte kaum - und als die Länder von ihrer Besprechung zurückkamen, hatte der Bund das Buffet großteils verputzt www.sn.at/politik/inne...

Schnitzelsemmel und „Speeddating“: So lief die 13 Stunden Reform-Sitzung ab

13 Stunden lang saß die Verhandlungsrunde zur Reformpartnerschaft zusammen. Unterbrochen wurde die Sitzung nur für kurze Essenspausen – und das Klimagerät stieß an seine Grenzen.

sn.at

Wie läuft das Regieren gerade? „Zach“ ist eine Antwort, die man bekommt, wenn man sich umhört. Das liege daran, dass Maßnahme A mit Maßnahme B junktimiert ist, die wiederum von Maßnahme C abhängt - aber nicht nur. Wie will die Koalition da wieder rauskommen? www.sn.at/politik/inne...

„Zach!“: Warum die Regierung im Stimmungstief ist – und wie sie rauskommen will

In der Koalition herrscht bei allen Parteien Frust. Aber man ist sich auch einig: Es muss raus aus dem Tief gehen, nicht aus der Regierung. Helfen soll der Sommer – und die Achsen, die funktionieren.

sn.at

Um 11.46 wird es laut im Parlament: Markus Marterbauer greift in seiner Budgetrede die „faktenfreie Schwurbelei“ an und plädiert für den Kompromiss - die FPÖ protestiert dagegen. Den vielleicht größten Unmut gibt es aber um 10.33 Uhr, auch in den Reihen der ÖVP. www.sn.at/politik/inne...

„Danke für nichts“, und „Pfeffer“ in Verhandlungen: So lief Markus Marterbauers Budgetrede und die Empörung im Parlament

Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) erklärte fast zwei Stunden lang das Doppelbudget im Parlament. Über eine optimistische Rede, die aber auch für Unruhe beim Koalitionspartner sorgte.

sn.at

1 Mrd. Euro versickern pro Jahr im System, weil Österreich den Strom-Netzausbau verschlafen hat. Wie lässt sich das ändern? Warum ist der PV-Ausbau allein keine Lösung? Und was können Einzelne tun? Der APG-Chef und Herr über die Stromnetze Gerhard Christiner im Interview: www.sn.at/politik/inne...

Chef der Stromnetze: „Finde Windräder wirklich nicht hässlich“

Gerhard Christiner ist als Vorstandssprecher der APG für die sichere Stromversorgung im Land zuständig. Durch das ineffiziente System gehe jährlich eine Milliarde Euro verloren. Was wäre eine Lösung? ...

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Vor 14 Tagen trat August Wöginger als Klubobmann nach dem nicht rechtskräftigen Schuldspruch zurück - doch seine Partei zog keine Konsequenzen. Christian Stocker nahm nicht einmal ausgiebig dazu Stellung. Dabei hätte er einige Dinge klarstellen können. Eine fiktive Rede: www.sn.at/kolumne/offe...

Die Rede, die Christian Stocker niemals halten wird

August Wöginger trat nach dem Gerichtsurteil zurück. Doch seine Partei zog bis heute keine Konsequenzen. Dabei hätte Christian Stocker einige Dinge klarstellen können: Eine fiktive Rede an die Bevölke...

sn.at

Viel Glück an die 27 Schülerinnen und Schüler, die heute zur Altgriechisch-Matura antreten! Ich hab mir angeschaut, wer die Sprache heute noch lernt, warum die Übersetzung ins Deutsche so schwierig ist und wieso manche Experten Altgriechisch fast besser als Latein finden: www.sn.at/politik/inne...

Heute ist Altgriechisch-Matura: Warum ein harter Kern die Sprache (immer) noch lernt

Vor der drohenden Latein-Kürzung war der Aufschrei groß, aber um Altgriechisch sorgte sich kaum jemand. Dabei lernt eine kleine Gruppe noch leidenschaftlich die „tote Sprache“ – und maturiert am Freit...

sn.at

Spätestens seit dem Fall Thomas Schmid sind Generalsekretäre als höchste Beamte in Verruf geraten. Klimaminister Norbert Totschnig (ÖVP) wertete seinen General auf: Seit Dezember muss im @bmluk.gv.at jede Ausgabe über 30.000 Euro von Johannes Abentung abgesegnet werden.

Norbert Totschnig: Klimaminister zwischen Sprit und Sparen

Niemand wollte das Klimaministerium, also bekam es Norbert Totschnig. Wie der ÖVP-Bauernbündler in der Klimapolitik spart und seine Macht im Ministerium zementiert.

profil.at

Heute sind Atomkraftwerke in Österreich Tabu, aber lange gab es durchaus Sympathien für Kernenergie - selbst nach Zwentendorf. Warum bleibt das Land jetzt bei seiner Haltung, auch wenn es in der EU Rufe nach mehr Atomkraft gibt? www.sn.at/politik/inne...

Warum Kernkraft in Österreich so ein Tabu ist – aber selbst nach Zwentendorf lange nicht war

Andere Länder sympathisieren mit Kernkraft, doch in Österreich ist Nuklearenergie ein Tabu. Nur leise Zwischenrufe sind zu hören. Warum tickt das Land so anders?

sn.at