Julia Hofmann

@juliahofmann.bsky.social

Sociologist Arbeiterkammer, Lecturer Univ. Vienna and FH Campus Wien, research on social inequality, work/work relations, and political sociology

Nicht nur im Fußball ⚽, auch in der Wirtschaftspolitik ist Spanien derzeit besonders erfolgreich. 3 Säulen machen die gute Entwicklung möglich: Progressive Arbeitsmarktreformen, eine Neuausrichtung der Budgetpolitik und konsequente Anti-Inflationspolitik. 🔽

A&W Blog@aundw.bsky.social · 2w ago

Weniger befristete Jobs, mehr Mindestlohn, günstigerer Strom: 💡💼📈 Spanien beweist, dass progressive Wirtschaftspolitik funktioniert – mit überdurchschnittlichem Wachstum, sinkender Arbeitslosigkeit und niedrigerer Inflation als im Euroraum-Durchschnitt.

Sie ist da! Die Detailanalyse der #AK zum Doppelbudget. Fazit gleich vorweg: Die Lasten sind ungleich verteilt! Die Analyse der Expert:innen @georgfeigl.bsky.social, Sarah Beran, @dahaim.bsky.social und Johannes Schimmerl gibt's hier in der Aussendung als Kurzfassung - samt Link zur Langfassung 👇

AK Detailanalyse zum Doppelbudget: Lasten ungleich verteilt

Wien (OTS) - Die Expert:innen der Arbeiterkammer haben das Doppelbudget 2027/28 einer detaillierten Analyse unterzogen. Fazit: Die Lasten sind ungleich verteilt, weil Vermögende und Unternehmen zu wen...

ots.at

Dieses Budget ist ein Kompromiss unterschiedlicher Interessen. Ginge es nur nach der Industrie, würde der Sozialstaat totgespart und zerschlagen. Das wurde verhindert, droht aber nach der nächsten Wahl! Gleichzeitig wäre in diesem Budget mehr drinnen gewesen. 3 wichtigste ❌ und ✅ aus meiner Sicht 👇

Schon ein Wahnsinn wie ungleich das Vermögen in Österreich verteilt ist: 0,006% der Bevölkerung (500 Personen) besitzen 40% des Vermögens. Auf der anderen Seite besitzen 50% der Bevölkerung nur 2,5% des Vermögens. Höchste Zeit für einer Vermögenssteuer! www.derstandard.at/story/300000...

500 Österreicher besitzen fast 40 Prozent des Gesamtvermögens

Das reichste 20.000stel der Bevölkerung verfügt laut einer Studie über fast zwei Fünftel des Nettovermögens in Österreich, Tendenz steigend

derstandard.at

Zwar gibt es erste teils positive Botschaften zum Beitrag der Einnahmenseite zur #Budgetkonsolidierung. Aber es gibt noch großen Spielraum: Ein Bündel aus 6 Maßnahmen könnte leicht 6 Mrd Euro in die Staatskasse spülen. Dies würde auch mehr Mittel für den notwendigen Ausbau des #Sozialstaat bedeuten.

A&W Blog@aundw.bsky.social · 3mo ago

🫳💶„Alle müssen einen Beitrag leisten“, hört man im Zusammenhang mit der aktuellen Budgetkonsolidierung in Österreich. – Aber leisten wirklich alle genug? Statt weiterer Kürzungen sieht @janaschultheiss.bsky.social noch erheblichen Spielraum auf der Einnahmenseite:

Kaum ist eine Krise überstanden, folgt die nächste. Wir leben in einer Zeit anhaltender Unsicherheiten, von geopolitischen Spannungen bis zur aktuellen Energiekrise. Der ökonomische Mainstream scheint daraus jedoch nur wenig gelernt zu haben. Was kann er leisten, und wo stößt er an seine Grenzen?

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Ein paar Gedanken zum Muttertag: Gleichberechtigung geht durch die Geldbörse. Alles andere bringt uns nicht wirklich weiter. Eine Mutter, die sich auch finanziell um ihre Familie kümmert - oder mal auf Mädelsurlaub fährt - , ist ein gutes Vorbild. www.profil.at/meinung/komm...

Marina Delcheva: Schenkt den Müttern Zeit – Arbeitszeit

Das beste Muttertagsgeschenk, das Männer den Müttern ihrer Kinder machen können, ist Zeit für mehr bezahlte Arbeitsstunden. Eine Mutter, die sich auch finanziell um ihre Familie kümmert, ist kein schl...

profil.at

Der Präsident der Österr. Ges. f. Soziologie (ÖGS) lässt sich in der @oeaw.bsky.social einen Preis des "Netzwerks Wissenschaftsfreiheit" überreichen. Anlass nachzusehen, ob dieses inzw. auch nur einen Satz zu den Angriffen auf Wissenschaftsfreiheit der Trump-Administration veröffentlicht hat. 1/2

Leonhard Dobusch@leonido.bsky.social · last yr.

Ich hatte schon vermutet, das 'Netzwerk Wissenschaftsfreiheit' stünde aus Scham über das eigene Schweigen zu den beispiellosen Angriffen auf Wissenschaftsfreiheit in den USA vor der Selbstauflösung. Das war ein Irrtum: inzwischen gibt es unter 'Aktuelles' einen neuen Beitrag. Thema: doofes Gendern.

Screenshot 'Netzwerk Wissenschaftsfreiheit'

'A Europe that seeks greater strategic autonomy on an increasingly shaky world stage needs a strong domestic economic and social foundation' This year's edition of the ETUI-ETUC annual report, 'Benchmarking Europe', is now out 📘

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Ein bemerkenswerter Beitrag zum Thema Vermögen- und #Erbschaftssteuer. Der Millionär Gerd Hofielen argumentiert sozialpsychologisch fundiert, warum Reiche extra besteuert werden sollen. Und er verweist darauf, dass auch Millionär:innen selbst mehrheitlich solche Steuern befürworten.

Makronom@makronom.bsky.social · 3mo ago

Die Schicht der Super-Reichen hat keine guten Argumente gegen höhere Besteuerung – aber sie hat Macht, die sie aggressiv einsetzt. Dabei sollten auch Vermögende ein Interesse an einer gerechteren Verteilung haben, so der Selfmade-Millionär Gerd Hofielen:

📃Soll Österreich wieder eine Erbschaftssteuer einführen? Rund zwei Drittel der Bevölkerung befürworten das – sofern hohe Freibeträge gelten. Entscheidend ist dabei weniger das Eigeninteresse als die Wahrnehmung von Fairness.

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Maßnahmen im Zuge von #Budgetkonsolidierungen treffen Frauen & Männer oft unterschiedlich. Während Ausgabenkürzungen bestehende Gleichstellungsdefizite eher vergrößern, gibt es auf der Einnahmenseite auch Maßnahmen, die sich positiv auf die #Gleichstellung auswirken. #FemÖk #GenderBudgeting 1/3

A&W Blog@aundw.bsky.social · 3mo ago

🚻Die Budgetkonsolidierung droht bestehende Gleichstellungsdefizite zu vergrößern, denn: Ausgabenkürzungen vergrößern tendenziell bestehende Gleichstellungsdefizite.

Man sieht auch absolut keinen Rechtsruck unter Arbeiter:innen, wenn man Rechts-Links-Positionierungen anschaut. Der Teil der Arbeiterklasse, der vorher schon rechts war, hat in der AfD eine Partei gefunden. Linke Arbeiter wurden dagegen vergessen und demobilisiert.

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Tarik Abou-Chadi@tabouchadi.bsky.social · 5mo ago

Es wird gerade viel diagnostiziert, dass die Arbeiter jetzt die AfD wählen. Problem ist, dass das fast ausschließlich über subj. Einschätzung als Arbeiter passiert. Verwendet man objektive Daten über Berufe ist die AfD keineswegs bei Arbeitern am stärksten. Hier mit Parteinähe und Daten des ESS.

Brigitte Pellar (1947–2026) Unsere geschätzte Kollegin Brigitte Pellar, eine namhafte Historikerin der österreichischen Gewerkschaften und anderer Interessensvertretungen der Arbeitnehmer*Innen, ist gestorben. 1/9