Christopher Scholz

@kurisutofa.bsky.social

literature, Japanese lit, silent films, R&D consulting, journalism, interwebs, and some other things (he/him)

Wie kann man nur das Wording von Stefan Weber so, pardon my French, treudoof übernehmen, warum schreibt hier eine Person, die offenbar keine Ahnung von den Mechanismen des Hochschulbetriebs hat, peinlich peinlich, FAZ

Österreich und in Deutschland bemühte sich Weber, der an der Universität Wien mit einer Arbeit über „Non-dualistische Medientheorie“ habilitiert wurde, um eine Professur. Er wollte die Plagiatsprüfung zur wissenschaftlichen Disziplin erheben, aber niemand war bereit, ihm einen Lehrstuhl einzurichten. Dabei erledigt Weber die Arbeit, die die Universitäten eigentlich selbst erledigen müssten. Doch in ihren Augen dürfte Weber ein Störenfried im System

Literaturwissenschaftliche Frage: Fallen euch deutschsprachige (!) literarische Texte aus dem 19. und frühen 20. Jh. ein, in denen Telegrafist*innen (= Personen, die z.B. im Telegrafenamt die Telegrafen bedienen) eine wichtige Rolle spielen ?

Es lohnt sich, diesen Vorgang auszubuchstabieren: Das rechtsradikale Onlinemedium NIUS, finanziert von einem deutschen Multimillionär, lanciert einen Begriff zur Denunziation zivilgesellschaftlicher Arbeit. Ein NIUS-Redakteur schreibt den passenden verschwörungsideologischen SPIEGEL-Bestseller 1/

Screenshot von der NZZ-Seite:

Der «Kampf gegen rechts» ufert aus: Ein Mitarbeiter einer linken NGO erhebt schwere Vorwürfe

Holger Marcks kennt die Arbeit staatlich geförderter Organisationen von innen. Er erklärt, wie sie in Deutschland die Debatte beschädigen. Die Gefahr eines neuen Faschismus wird aus seiner Sicht bewusst überzeichnet.

Darunter ein Foto des freundlichen Herrn Marcks in legerer Freizeitkleidung auf einer Wiese, unscharfe Industriebauten im Hintergrund
Roland Meyer@bildoperationen.bsky.social · last wk.

NGO-Komplex offenbar eine NIUS-Erfindung, die die NZZ dankbar aufgegriffen hat www.belltower.news/der-ngo-komp...

It is a structural practice. From being bullied in school, to being threatened for the expression of our affection. Our bodies, love and even existence are regulated and oppressed by the state. Our events, organizations and spaces get attacked nearly daily. All of this because our mere existence

Being queer means being the target of violence. Every queer person knows this. It's deeply engraved in who we are. We live with it every day of our lives. Not because of terrorism but because it is structurally enshrined in our "free" societies. Violence against queer people is not an exception ...

Von einer Bundesregierung, die den Aktionsplan Queer Leben einstellt, die Lambda die Finanzierung wegkürzt, die queere Menschen an Verfolgerstaaten ausliefert und die es zum CSD keine Regenbogenfahnen hisst ("Zirkuszelt") empfinde ich jegliche Solidaritätserklärungen als pure Heuchelei. #CSDBerlin

Screenshot vom Tagesspiegel: Zu sehen ist Friedrich Merz und die Überschrift: Kanzler spricht von "abscheulicher Tat". Politiker reagieren bestürzt auf schweren Zwischenfall beim Berliner CSD

wirklich pluralistischen Gesellschaft, den ihr selbst nicht haben wollt. IHR lasst Pride Flaggen abhängen, IHR verbietet euren Mitarbeitenden die Teilnahme am CSD, IHR wollt Register einführen, IHR selbst steckt in eurem binären Genderbild fest, 2/4

Merz, Dobrindt, Wegner und wie sie alle heißen...spart euch eure bigotten Krokodilstränen! Aus eurer Position war das kein "abscheulicher Angriff auf unsere freie Gesellschaft". Es war ein Angriff auf die queere Community, einen Teil der wirklich freien, 1/4

wenn jemand während des csd in eine menschenmenge fährt ist das kein "zwischenfall" sondern ein angriff auf queere menschen und bestätigt dass wir nicht sicher sind