Martin Lüthe

@luethinho.bsky.social

(Digital) soccer fan, dad, academic, pop culture aficionado, and part-time podcaster...pretty much a mediocre middle-aged white European dude

Wenn der faschismus wiederkommt wird er wenig überraschend ein anderer sein als er damals war, wiedererkennen kann man aber durchaus was, es sei denn man hat überaus festgelegte erwartungen

Deutsche Sportberichterstattung packt es einfach nicht mit Kritik umzugehen: bei den Rassismus-Vorwürfen gegen #Schweinsteiger könnte mensch ja mal auf die Idee kommen, Expert*innen oder von Rassismus betroffene hinzuziehen, aber nein, irgendein Christian sagt dann, Schweinsteiger sei kein Rassist!

Einem WM-Schiedsrichter aus Somalia wird die Einreise in die USA verweigert. Ein Spiel ohne Schiedsrichter passt ja auch zum aktuellen Zustand der USA.

Studieren ist kein exzentrisches Hobby, das man zum Privatvergnügen betreibt. Es dient der Ausbildung akademischer Fachkräfte. Klar kann man potentielle Lehrer_innen, Ärzt_innen, Anwält_innen, Kräfte in Verwaltung, Wirtschaft, Kultur vergraulen. Aber dann schadet man halt mutwillig der Gesellschaft.

Leute reden drüber, was an den Unis gestrichen wird, wenn die AfD an die Macht kommt, aber dass jetzt schon seit einiger Zeit Studiengänge gestrichen und Institute aufgelöst werden, darüber können wir ruhig auch sprechen.

Bei den Tagesthemen wurde heute NIUS zitiert. Wie man als öffentlich-rechtlicher Sender ernsthaft seine Feinde, die nicht ansatzweise journalistischen Standards genügen, auch noch freiwillig eine Bühne geben kann, als wäre die Welt noch 2012, I don‘t get it.

Lasst uns die Wut über das, was Collien Fernandes erlebt hat, nutzen. Dafür, dass Frauen in Zukunft besser geschützt sind. Wir fordern die Bundesregierung auf: Die Gesetzeslücken müssen endlich geschlossen werden. Schließt euch uns an. Jetzt Petition unterschreiben. hateaid.org/petition-not...

Auf der Grafik steht:

Finde die Fehler (farbig hinterlegt) 

Das Erstellen von gefälschten Nacktaufnahmen war dank KI noch nie so einfach wie jetzt. 

Es gibt keinen Straftatbestand, der es verbietet, solche Sex-Videos gegen den Willen der Betroffenen zu faken.

1 Anfang wäre, dass alle (!) Männer nun nicht einfach davon ausgehen, dass all das nichts mit ihnen zu tun hat, sondern sich fragen, WAS es mit ihnen zu tun hat. Wo sie zur Objektifizierung von Frauen beitragen, Misogynie normalisieren, Frauen respektlos behandeln, nicht ernst nehmen. & es ändern!!

Erst Buchhandlungen von einem Preis ausschließen, dann nach Kritik die ganze Preisverleihung canceln, dann bis auf eine Rede zur Eröffnung alle Termine auf der Buchmesse absagen, wo es Widerspruch geben könnte. Wie nennt man das, wenn autoritär und feige zusammenkommen?

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Vor 50 Jahren wurde die Gurtpflicht beschlossen obwohl eine Mehrheit dagegen war. Vor 18 Jahren wurde ein Rauchverbot in Innenräumen beschlossen obwohl eine Mehrheit dagegen war. Und heute traut sich die Politik nicht ein Böllverbot zu beschließen obwohl eine Mehrheit dafür ist. Warum ist das so?

Zusammen mit dem Monitoring-Bericht zur Energiewende hat Katherina Reiche in der letzten Woche einen Zehn-Punkte-Plan vorgestellt. Dieser weist sprachlich wie inhaltlich große Ähnlichkeiten zu einem Papier von RWE und Eon aus dem Frühjahr auf. Ein längerer Thread mit Links und Beispielen. (1/19)

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Steven Colbert: Canceled. Jimmy Kimmel: Canceled. Es wäre witzig, wenns nicht so traurig wäre. Die Rechte installiert genau die Politics, die sie einer Linken vorwirft. Das gilt auch für Deutschland. CDUCSU beklagen linken Kulturkampf und machen Kulturkampf von rechts. Lasst euch nicht verarschen.

Angenommen, ein öffentlich gefördertes Museum verwendet auf seiner Webseite „Künstler*innen" statt „Künstler". Nach Weimers jüngsten Äußerungen wäre das zwar nicht verboten, aber unerwünscht. Wenn das der Herr über die Fördertöpfe sagt, ist das exakt die Einschüchterung, die wir aus den USA kennen.

deutschlandfunk: Weimer: Wer öffentliches Geld erhält, sollte nicht gendern

Nach dem Genderverbot in der eigenen Behörde drängt Kulturstaatsminister Weimer alle öffentlich geförderten Institutionen, dieser Linie zu folgen. Es gehe dabei um eine gemeinsame Verantwortung für die Verständlichkeit staatlich geförderter Kommunikation, sagte der parteilose Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Ich glaube dem ÖRR dieses „Entzauberungsnarrativ“ schon länger nicht mehr; da geht es sicherlich auch um Konkurrenz zwischen Medien und der Angst vorm Ende der eigenen Relevanz beim konventionellen linearen Fernsehen mit seinen News vis-a-vis algorithmischen sozialen Plattformen — aber…1/2