Sich jetzt anzubiedern, ohne irgendeine Verantwortung zu zeigen, das ist der Lars Klingbeil wie wir ihn kennen, wie ich ihn jetzt erwartete. Die Worte gelten nicht irgendeiner Konsequenz, irgendeiner Haltung, irgendeinem Konzept, sondern der Beruhigung der eigenen Leute. Wie immer. Tun-als-ob.
Klingbeil schreibt in einem Gastbeitrag in der "Zeit", dass er für die Prüfung eines AfD-Parteiverbots wäre. Er schreibt allerdings nicht, dass er das Verfahren anschieben will. Auf mich wirkt das ein wenig wohlfeil. Ich glaube ihm erst, wenn er via Bundesrat oder Bundestag die Initiative ergreift.