@phyllia.bsky.social

"Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und geschwisterlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht!" - Nâzım Hikmet - Gegen Faschismus

Nicht ein Ceuta-Flüchtling hat es nach Europa geschafft und die Flüchtlingszahlen sind (auch durch das brutale EU-Grenzregime) generell enorm gesunken. Die Angst-Kampagne der Springer-Presse erfüllt nur einen Zweck: Selbst noch Menschenrechte zur Disposition stellen und der AfD das Feld bereiten.

Schlagzeile WELT:
Nur das Ende des individuellen Rechts auf Asyl kann Europa retten

Von Marc Felix Serrao, Global Reporter

Für den Umbau politischer Bildung braucht es keine AfD-Regierung: Laut RND soll die bpb sich künftig verstärkt um Linksextremismus kümmern. Zuständig ist das Innenministerium von Alexander Dobrindt, der 2018 in der Welt die "konservative Revolution der Bürger" ausrief. 1/2

Fokus auf Linksextremismus: Bundeszentrale für politische Bildung plant Kurswechsel

Der bisherige Präsident der Einrichtung, Sönke Rix, schied in der vorigen Woche auf eigenen Wunsch nach nur fünf Monaten aus. Die BpB will sich nun stärker auf ihren „Kernauftrag“ konzentrieren. Die B...

rnd.de

2 verstörende Dinge: 1. Der rechte Hardliner der CDU, Christoph Ploß, fordert einen schnelleren Ausbau der Wasserstraßen, weil Niedrigwasser in Flüssen d. Wirtschaft bedroht. 2. Ploß ist "Maritime Koordinator d. Bundesregierung" Wenn das die Antwort d. Merz-Union auf die Klimafolgen ist, dann 🤯

Spanien hat jedes andere europäische Land bei territorialen Verletzungen/ Krisen unterstützt - Finnland gegen Russland, Dänemark als es um Grönland ging und Ost/Zentraleuropa bei den großen Fluchtbewegungen 2015. Und diese Länder hauen jetzt auf Spanien hin statt die Rolle Marokkos zu hinterfragen.

#Leseempfehlung: Hier wird noch mal schön dargestellt wie die Zeit und deren Journalistin hier #Rassismus - bewusst oder bereitwillig - reproduziert! Dieses Interview lässt mich weiterhin wütend und fassungslos zurück und ich finde es müsste noch viel lauter skandalsiert werden!

Judith Beyer@judithbeyer.bsky.social · 6d ago

Ein ethnologischer 🧵 zum DIE ZEIT-Interview mit Thilo Sarrazin vom 30. Juli 2026. Einordnung: Das ist Propaganda. Teil 1: Das Vorab: Normalisierungsbehauptungen und Plausibilisierungsstrategien. Die Rolle der Interviewerin.

Seite aus The Origins of Totalitarianism
Hannah Arendt
S. 341. Chapter Eleven
The Totalitarian Movement
Totalitarian Propaganda

Und bei all dem denke ich mir: Gibt es Journalistinnen, Redakteure, Community-Managerinnen, Social-Media-Macher bei der @zeit.de, die arabische Familiengeschichte haben? Und die jetzt in diesem Interview einer weißen Kollegin mit einem Eugeniker diese folgenden Sätze lesen müssen?

Simon Strick@unddieregel.bsky.social · 6d ago

"Besser wenn die ganzen araber nicht hier wären?" "Ja das wärs ja auch" Das steht da. Die interviewerin widerspricht nicht. ES IST RASSISTISCHE PROPAGANDA DIE SAGT "mit diesen fakten muss man umgehen"

was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Ja, das wär's ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathe-matik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.

Sarrazin ist nicht nur Rassist, in „Deutschland schafft sich ab“ argumentiert er auch eugenisch. Er forderte darin u.a. Maßnahmen von der Bundesregierung, um die Geburtenzahlen in der Unterschicht zu reduzieren.

Sind immer die „aber er war so ein unauffälliger, netter Nachbar“-Männer, die aber nie im eigenen Freundeskreis sind, weil „da würde 'so etwas' ja niemand machen“… Wenn bei Pelicot etwas „aufgedeckt“ wurde, kann das ja nur heißen, dass das eben KEIN Einzelfall war. Wann checken Männer das endlich?

„Schweizer Fall Pelicot“: Ein Phänomen rückt in die Öffentlichkeit

Der Fall Gisele Pelicot hat die Welt aufgerüttelt, seither ist weltweit eine enorme Anzahl ähnlicher Fälle aufgetaucht. Es sind Durchschnittsmänner, die Frauen – oft ihre eigenen Lebensgefährtinnen – ...

orf.at

Das autoritäre Erbe, das chauvinistische Denken, die patriarchalen Strukturen unserer Gesellschaft werden gerade auf vielen politischen Ebenen sichtbar. (Und ja auch anderswo in der Welt, aber dazu später…). Wir sehen nicht nur den Aufstieg der Rechtsextremen, der längst soweit fortgeschritten 1/30

In der FAZ wähnt Juli Zeh in der privaten Finanzierung des örtlichen Spielplatzes die Vorstufe zum Bürgerkrieg. Wie all diese autoritären Opfererzählungen ist auch das gelogen, das Land hat 50.000 Euro für den Spielplatz bezahlt.

Eigentlich schön hier, oder? Juli Zeh ist nicht in Landlust-Stimmung. Gleich bei der Begrüßung am Dorfrand teilt sie dem Fotografen mit, dass sie heute am liebsten gar nicht fotografiert werden würde: Sie sei die Nacht über zum Feiern in Berlin gewesen und erst vor einer halben Stunde aufgestanden – es ist 16 Uhr. Lobt man den Spielplatz, erklärt sie, dass er „natürlich“ nur durch private Spenden zustande gekommen sei: „Der Staat tut nichts für die Leute hier, er macht ihr Leben immer nur schwerer. Kein Wunder, dass die Menschen auf dem Land sich zunehmend verarscht vorkommen.“ Manchmal glaube sie, das sei „die Vorstufe zu einem Bürgerkrieg“.Barnewitz erhält Landesförderung und freut sich über einen neuen Spielplatz

Darunter eine Fotostrecke mit der lokalen SPD und Klettergerüsten, die auch im FAZ Artikel zu sehen sind.

Entstanden im späten 19. Jh, ist der Einfluss der völkischen Weltanschauung bis heute ungebrochen. Florian Hoffmann, Andrea Röpke und Simon Wörz werden am 30. Juli der gefährlichen wie vielgestaltigen völkischen Weltanschauung unserer Zeit auf den Grund gehen. www.nsdoku.de/programm/akt...

Bedrohlich aktuell: Die völkische Weltanschauung - Diskussion am 30.07.2026 19:00h

Die völkische Weltanschauung ist kein historisches Relikt. Sie entstand Ende des 19. Jahrhunderts im Deutschen Kaiserreich als Reaktion auf Modernisierung, Industrialisierung und politische Umbrüche w...

nsdoku.de

Zur Erinnerung: Hier ein Artikel aus dem Jahr 2025, der zahlreiche verbale Entgleisungen von Friedrich Merz gegenüber queeren Menschen dokumentiert. Dass er diese Menschen heute plötzlich zur Mitte der Gesellschaft zählt, wirkt auf mich wie blanker Hohn. taz.de/Friedrich-Me...

Friedrich Merz' Queerfeindlichkeit: „Zirkuszelt“-Aussage erntet Kritik

Selbst aus den eigenen Reihen erntet der Kanzler Kritik. Zwei Bundestags-VizepräsidentInnen kündigten an, den Berliner CSD zu eröffnen.

taz.de

Elon Musk, owner of X, has called the editor of the Economist "a traitor to the West, plain and simple" after her recent interview with him. He now argues that "anyone who opposes remigration is a traitor" Musk has been socialising violence since Aug25: "fight or die, that's what it comes down to"

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Was für eine Verhöhnung queerer Menschen. Zur Erinnerung: Es war Merz, der mit seiner Fraktion gegen das Selbstbestimmungsgesetz stimmte und meinte, es könne"in der geltenden Fassung so nicht bestehen bleiben". Es war Merz, der gegen das Hissen der Regenbogenfahne

Tweet von Daniel Eck:
💔🏳️‍🌈 Bundeskanzler Merz im Video mit sehr bewegenden Worten an die Trauernden und die ganze Community.

Zuvor sagte er: „Ich möchte aber auch ein sehr persönliches Wort an die queere Community richten. Meine Damen und Herren, nicht erst ein solcher Anschlag wie gestern Abend gefährdet unsere Freiheit. Intoleranz, Ausgrenzung, Diskriminierung, dumme Redensarten, schlechte Witze sind bereits Teil einer solchen Gewalt - nicht erst das, was wir gestern Abend erlebt haben, und das, was Sie erleben mussten.

Deswegen möchte ich Ihnen etwas zurufen: Wir, die Vertreter der staatlichen Institutionen, werden alles tun, um die Freiheit unseres Landes und unserer Gesellschaft zu schützen - alles.“

Als es im letzten Jahr die vielen Angriffe auf kleinere CSD's gab, fehlte es an Solidaritätsbekundungen. Es waren Rechte und es wurde kein Fahrzeug eingesetzt. Die Bedrohung war aber genauso spürbar. Nur reiste da kein Innenminister hin. Wenn es wirklich um Sicherheit und Empathie ginge...ne?