Rote Flora Hamburg

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Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Gegen jeden Antisemitismus, Antiziganismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit! Erklärung vom Bundesausschuss der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten zum 27. Januar

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Gegen jeden Antisemitismus, Antiziganismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit! Im Hintergrund: Foto des Haupttors von Auschwitz-Birkenau. Unten rechts: logo der VVN-BdABild

Naziterror konsequent aufklären! 📢 Antifaschistische Kundgebungen und kritische Prozessbegleitung anlässlich der Aussagen des wegen Mordes verurteilten NSU-Mitglieds Beate Zschäpe. 🗓️ 29. Januar 2026 🕖 7:30 Uhr 📍 OLG-Außenstelle, Hammerweg 26, Dresden

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Naziterror konsequent aufklären.

Antifaschistische Kundgebungen und kritische Prozessbegleitung anlässlich der Aussagen des wegen Mordes verurteilten NSU-Mitglieds B. Zschäpe.

29. Januar 2026, 7:30 Uhr OLG-Außenstelle, Hammerweg 26, DresdenText:
Ein Bruch, der nötig war. Mit den Worten „Dann sag die Wahrheit!", unterbrach Gamze Kubaşık die Vernehmung von Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht Dresden. Der Ruf galt der wegen Mordes verurteilten Rechtsterroristin, die gemeinsam mit Kompliz*innen des NSU für den Mord an Mehmet Kubaşık, den Vater von Gamze Kubaşık, und neun weiteren Menschen verantwortlich ist.

In Dresden sollte die Rechtsterroristin zu ihrer engen Weggefährtin Susann E. befragt werden, der vorgeworfen wird, die terroristischen Vereinigung unterstßtzt zu haben. Auch wenn Zschäpe stundenlang redete, hat sie dabei wenig gesagt. Das Gericht, immerhin ein mit fßnf Richter*innen besetzter Senat, hat dem wenig entgegengesetzt. Tatkomplexe wurden oberflächlich abgefragt, Widersprßchen nicht nachgegangen, Schutzbehauptungen nicht hinterfragt. Das ist bitter, weil der jahrelange NSU-Terror eine Zäsur in der bundesdeutschen Geschichte markiert und die Betroffenen weiterhin auf vollständige Aufklärung und Gerechtigkeit warten. Hierfßr trägt das Gericht Verantwortung, erst recht weil die Betroffenen im Verfahren keine Stimme haben - denn eine Nebenklage ist nicht zugelassen.

Grund genug, Nazis und Justiz genau auf die Finger zu schauen. Am 29. Januar 2026 soll die Vernehmung von Zschäpe fortgesetzt werden. Gemeinsam mit AngehÜrigen und Betroffenen des NSU-Terrors rufen wir zur Kundgebung vor Prozessbeginn auf. Im Anschluss kann der Prozess besucht werden. Kommt zahlreich, zeigt euch solidarisch!

Unsere 5 guten Vorsätze gegen Rechtsruck, für Solidarität und Haltung: • Unbequeme Gespräche führen – auch außerhalb der Kommentarspalte • Mitglied in der VVN-BdA werden • Auf Demos gehen, auch wenn’s regnet • Für die AfD-Verbotskampagne spenden • Am 04.07.2026 gemeinsam nach Erfurt fahren

Grafik mit dem Text „5 gute Vorsätze für 2026“. Unten links das Logo des VVN-BdA, Hintergrund blau-rot, orangefarbene Fläche.