Landvermesser

@archivtier.bsky.social

Barfußhistoriker, der in #Mariendorf #Tempelhof #Berlin zur #Erinnerung forscht, u.a. zu #Stolpersteinen, #Arbeiterwiderstand und #Zwangsarbeit. Privat Account.

Man stelle sich vor, Impfdullis und Gewaltbauern wären genau so von den Straßen geprügelt worden wie die Klimabewegung. Aber da hat man™ ja lieber wider besseren Wissens so getan, als wären das bloß friedliche Proteste.

Das #Mittelmeer stirbt den #Hitzetod. Schnelles und massenhaften #Fischsterben, Todeszonen ohne Sauerstoff und invasive „Killeralgen“. Wir sollten schnell aufhören, fossile Energieträger zu verbrennen. Aber dagegen wird sich die #FossilIndustrie sicher mit #Lobbyismus zu wehren wissen, oder?

So dramatisch verändert sich das Mittelmeer: "Es entstehen regelrechte Todeszonen"

Millionen Deutsche zieht es Jahr für Jahr ans Mittelmeer. Doch unter der Wasseroberfläche sind gewaltige Veränderungen im Gange.

t-online.de

CDU-Politiker_innen derzeit würden sich eher einen Schmetterling ins Gesicht tätowieren lassen, als einmal zu sagen, dass Rechtsextremismus in Deutschland ungleich gefährlicher ist als Linksextremismus. Diese geistige und emotionale Unbeweglichkeit ist absurd.

Es ist gar keine gute Idee, von einem brutalen Angriff von Linksextremisten zu reden und das anzuzeigen, wenn es nicht so war. Besonders nicht, wenn eine Kamera den tollpatschigen Sturz filmt bei dem Versuch, ein Banner an sich zu reißen.

Angriff erfunden: Jetzt wird gegen AfD-Bürgermeisterkandidat ermittelt

Monate nach großer Aufregung in Rosenheim gibt es jetzt die Wende: Die Attacke auf AfD-Bürgermeisterkandidat Michael Maurer aus Rott am Inn gab es nicht.

t-online.de

„Wannsee wieder sauber“: Judenhass gegen die MS Goldberg Ein Mann umkreist die MS Goldberg mit seinem Motorboot, beschimpft Gäste wegen Israel und setzt Netanjahu mit Hitler gleich. Nach der Abfahrt erklärt er den Wannsee für „sauber“. haolam.de/artikel/Deut...

„Wannsee wieder sauber“: Judenhass gegen die MS Goldberg

Ein Mann umkreist die MS Goldberg mit seinem Motorboot, beschimpft Gäste wegen Israel und setzt Netanjahu mit Hitler gleich. Nach der Abfahrt erklärt er den Wannsee für „sauber“.

haolam.de

Solidarische Grüße an unsere temporäre & wiederkehrende Nachbarin, die MS Goldberg! "'Wir werden uns natürlich durch solche Angriffe nicht einschüchtern lassen', sagte Intendant Sauerbaum dem Tagesspiegel. Es gelte weiterhin, mit verschiedenen Kulturveranstaltungen auf dem Schiff Vorurteile zu 1/2

Hass-Tirade auf dem Wasser: Motorbootfahrer hetzt gegen jüdisches Kulturschiff auf dem Berliner Wannsee

Am letzten Tag des Gastspiels der „MS Goldberg“ im Wannsee kommt es zum antisemitischen Eklat auf dem Wasser. Die Polizei ermittelt gegen den Bootsführer wegen Volksverhetzung.

tagesspiegel.de

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neue Briefmarke zu Ehren von Eva Mamlok (1918 Berlin-Kreuzberg - 1944 KZ Stutthof), eine junge jüdische Berlinerin, die in Zeiten von Terror und Ausgrenzung Widerstand leistete und ihren Mut bewahrte.

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Heute wurde die Sonderbriefmarke für Eva Mamlok in der Reihe ,Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus‘ veröffentlicht. Mamlok ist ein Beispiel für frühen Widerstand, noch vor der Machtergreifung. Gerade dieser Widerstand ist in unserer Erinnerungskultur bisher unterrepräsentiert.

zwei Briefmarken mit Erstausgabestempel„Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"
Eva Mamlok (1918-1944) wächst in Berlin-Kreuzberg als Tochter einer jüdischen Wein-händlerfamilie auf. Früh engagiert sie sich politisch, ist Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend SA. Überliefert ist, dass sie als kaum Vierzehnjährige auf das Dach des Warenhauses Tietz am Halleschen Tor die Parole Nieder mit Hitler!" schreibt.
Ende November 1934 wird Eva Mamlok fest-genommen, als sie Blumen am Grab von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht niederlegt.
Als „staatsfeindlich" kommt sie in „Schutz-haft" und wird fast ein halbes Jahr im Frauen-konzentrationslager Moringen inhaftiert.
Kurz nach ihrem 17. Geburtstag wird sie im Mai 1935 entlassen.
Ab 1940/41 muss Eva Mamlok Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion in der ehemaligen Schraubenfabrik Butzke in Kreuzberg leisten.
Dort lernt sie Inge Gerson (später Berner) kennen, die bis 1938 der Gruppe um Herbert und Marianne Baum angehört hat und nach 1945 die einzige Überlebende der Gruppe um Eva Mamlok sein wird. Am Arbeitsplatz entsteht rund um Eva Mamlok ein Netzwerk
jüdischer Frauen, das verbotene Literatur verleiht, Flugblätter verteilt und Parolen an Wände schreibt.
Im September 1941 werden sie denunziert und verhaftet, schließlich am 13. Januar 1942 mit dem „8. Osttransport" nach Riga de-portiert. Dort leisten Eva Mamlok und Inge Gerson wieder Zwangsarbeit, setzen jedoch weiterhin ihren Widerstand fort. Über eine Tante von Inge Gerson schmuggeln sie eine Kamera ins Ghetto Riga, mit der heimliche Aufnahmen von NS-Verbrechen entstehen.
Eva Mamloks 1939 geborene Tochter Tana bleibt ebenso wie ihre Mutter und Tante in Berlin zurück; alle werden 1942 deportiert und ermordet. Am 1. Oktober 1944 wird Eva Mamlok in das Konzentrationslager Stutthof überstellt, wo sie am 23. Dezember 1944 stirbt.

Als wir vor einigen Jahren zu Eva Mamlok twitterten, waren kaum Informationen über sie verfügbar. Nun dank intensiver Arbeit eines Recherchekollektivs, existieren neben umfangreichen Kenntnissen, eine Ausstellung, eine Sonderbriefmarke und ein Berliner Platz sowie eine Bibliothek in ihrem Namen.

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Heute wurde im Bundesfinanzministerium eine Sonderbriefmarke in der Serie "Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" präsentiert, die an Eva Mamlok (1918-1944) erinnert, eine mutige junge Jüdin, die sich früh dem NS widersetzt hat. 1942 nach Riga deportiert, starb sie im KZ Stutthof.

Sonderbriefmarke mit Porträt von Eva Mamlok