Gerd Petzoldt

@mulepton.bsky.social

Physicist, EPA

Dieses Wochenende tagt die AfD in Erfurt, Tausende wollen die Zufahrten blockieren. Der SPIEGEL hält dagegen: Wer einen Parteitag blockiert, schädigt die Demokratie. Ist das wirklich so? Lasst uns das mal näher anschauen. 🧵

Wer Parteitage blockiert, schädigt die Demokratie

Der SPIEGEL-Leitartikel von Ralf Neukirch
Ein breites Bündnis will verhindern, dass die rechtsextreme AfD ihren Parteitag in Erfurt abhalten kann. Das ist falsch.

Draußen herrschen Rekordtemperaturen, und anscheinend ist es selbst dem Bundeskanzler zu warm, die Lage zu kommentieren. Als großer Bewunderer seiner Staatskunst und seiner empathischen Art habe ich ihm daher ein paar Sätze aufgeschrieben, mit denen er sich an die Nation wenden kann 🧵

„Ein mit gefühlt großem Stolz einer (zugleich verhöhnten) ‚Elite‘ angehörender, aber kommunikativ, markt- und emotionsmäßig erkennbar heillos im berüchtigten ‚Kleinbürger‘-Milieu verhakter Sprach- und Limousinenbenutzer“: das ist Jan Fleischhauer für Thomas Fischer ❤️ www.lto.de/recht/meinun...

Fischer rezensiert: Jan Fleischhauer 'Du bist nicht allein'

Jan Fleischhauer hat ein Buch über die angeblich diskriminierte Mehrheit geschrieben und arbeitet sich darin auch an der deutschen Justiz ab. Fischer rezensiert.

lto.de

Ich hätte als Bürger gerne eine Regierung, die vor Sabotage schützt und resiliente Infrastrukturen aufbaut - und nicht eine, die sich in Kriegsrhetorik ergeht. Es gilt wie immer die einfache Formel: Je martialischer die Worte, desto hilfloser der Urheber.

Dobrindt nach Berliner Blackout: »Wir schlagen zurück«

CSU-Innenminister Dobrindt kündigt einen härteren Kurs gegen Linksextremisten an. Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz plant er vor allem zwei Maßnahmen.

spiegel.de

Can someone make it culturally legible that a top Republican voice in the country thinks it’s very fun that he runs a non-consensual porn bot platform? Are most republicans just unaware of this?


“Grok AI Faces Backlash for Editing Women’s Clothes Off in Photos”

It says that over the past two days, people have prompted Grok, xAI’s chatbot, to remove clothing or add bikinis to images of women. The text notes that this included images of public figures such as Iggy Azalea, and even minors, which led to thousands of posts and widespread anger.
the tool is powered by models like Flux and lacks strong safeguards against abuse, despite being intended for “fun edits.Elon Musk has had Grok put himself in a bikini and quote tweets it with cry laugh emojis.

Jede Anekdote über "Sushi Verbot" an irgendeiner amerikanischen Uni war hierzulande 8000 Leitartikel und unzählige Bücher wert; dass nun Medien zensiert, Wissenschaftlerinnen gefeuert und bedroht werden, setzt auch nicht annähernd die gleiche Energie frei.

Weil ich gerade in einem Artikel schon wieder lesen, bei ARD und ZDF wolle man nicht nur die Interessen von Akademikern, sondern auch von "einfachen Leuten" vertreten, möchte ich mal eins sagen: Als Akademiker fühle ich mich von diesem Programm nicht mal ein bisschen vertreten, schaue es selten.

Viele, die sich darüber beklagen, dass man „nichts mehr sagen dürfe“, verwechseln Widerspruch mit Zensur. Meinungsfreiheit umfasst auch die Freiheit zum Widerspruch. Sie umfasst aber nicht das Recht, von Widerspruch verschont zu bleiben.

Der irrationale soziale Stellenwert finanziellen Reichtums zeigt sich schön, wenn Elon Musk mit dem Charisma eines feuchten Putzlappens auf Videowänden inhaltsleere Parolen daherstottert und dafür von Millionen Menschen bejubelt wird. Damit gewinnt man anderswo nicht einmal eine Klassensprecherwahl.

Die wirklich bewundernswerte Kollegin Brosius-Gersdorf zieht ihre Kandidatur zurück und formuliert schärfste - völlig berechtigte! - Kritik an den Unionsparteien sowie der FAZ. Die Kampagne war eine Shitshow epischen Ausmaßes und wird die Verfassungsrechtspolitik unseres Landes nachhaltig prägen.

Legal Tribune Online, LTO@lto-de.bsky.social · 12mo ago

Frauke #BrosiusGersdorf gibt auf. Nach langem Ringen zieht die SPD-Kandidatin ihre Bewerbung für das Bundesverfassungsgericht zurück. Ihre Erklärung dazu dokumentiert LTO im Wortlaut: