Klaus Lorch

@reticulum.bsky.social

Betriebswirt und Biologe. Interessen: Trekking, Klavier (klassisch), karge Landschaften, Wildlife, Naturwissenschaften, Kunst, Literatur und Philosophie. Keine Nazis, keine Populisten. Alle Fotos sind von mir, wenn nicht anders vermerkt.

Der heutige Fotovorschlag erinnert mich an das Konzert einer Harfenistin in Berlin, das in einem Schattentheater stattfand. Ich durfte bei der Generalprobe zuhören und bin dabei an den aufgehängten japanischen Schattenfiguren vorbeigegangen. Ein unvergessliches Erlebnis.

zukunft was also tun, schließlich konnte man sich nicht selbst aus dem körper steigen, sich etwa einen unbeschadeten überstreifen, genauso wenig sich in eine bessere zeit zu versetzen. hier war man. in diesem körper in dieser welt. zu dieser zeit. was also tun.

Vielleicht ist am Ende Katzenstreicheln das Sinnvollste, was man im Leben getan hat, denn intellektuelle, kulturelle, inhaltliche Arbeit kann es, wenn man sich gerade so umsieht, offensichtlich nicht gewesen sein.

Wir hatten im Regen gestanden, wir hatten die Luft geatmet, wir hatten uns gegrüßt, wir waren weiter gegangen, wir waren stehen geblieben, wir hatten uns nochmal umgesehen, wir hatten uns angesehen, wir hatten uns selbst kaum mehr erkannt. Wir waren Waren geworden, falls wir je etwas anderes waren.

Das auf alte Männer zu reduzieren geht völlig an der Realität vorbei, wenn man weiß wie viele junge Männer inzwischen ticken. Millionen von ihnen folgen Andrew Tate, Elon Musk und Co. und himmeln diese Leute an.