David Meiering

@davidmeiering.bsky.social

Doctoral Researcher at Humboldt-University. Working on (De-)Radicalization, democracy theory and party politics.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V. aktuell mit einer Konferenz in Potsdam mit ebenso frag- wie merkwürdigen Bündnispartnern. Ihnen allen gemeinsam: sie sind von links nach rechts(außen) gewandert. Ein 🧵

Bild

Vielleicht zur Erinnerung, dass Kai Wegner nur deshalb Regierender Bürgermeister ist, weil Franziska Giffey und die SPD keine Koalition mit Grünen und Linken fortsetzen wollten. Mit kleinbürgerlicher Politik und Koalition wollte man sich neue Wählergruppen erschließen. Das läuft ausgezeichnet…

Bild

Ein aufschlussreiches Stück über die Familienpolitik der AfD. Allerdings wird ein Punkt übersehen, den wir in unserem Gutachten herausgearbeitet haben: Die AfD möchte nicht einfach Geburten fördern, nicht einmal Geburten deutscher Kinder — sondern nur Geburten bestimmter deutscher Kinder. 1/

Familienkredite und Antifeminismus: Wie die AfD zu mehr Kindern animieren will

Um den Geburtenrückgang zu stoppen, will die AfD Kredite an Familien vergeben und gegen Feminismus vorgehen. Ihre „aktivierende Bevölkerungspolitik“ könnte aber das Gegenteil bewirken.

faz.net

Was mich am AfD-Gutachten am meisten beeindruckt: Die starken Parallelen der AfD zur NPD. Die weisen klar darauf hin, wie ein Verbotsverfahren ausgehen würde – denn das Bundesverfassungsgericht hat für die NPD festgestellt, dass sie verboten worden wäre (wenn sie so groß wie die AfD gewesen wäre).

Die (extrem) rechte Erzählung Universitäten seien links indoktriniert lässt sich auch historisch nicht halten – siehe das zutiefst rassistische "Heidelberger Manifest vom 17. Juni 1981". Auch leider noch aktuell ist das Gedenken an den Rechtsterrorist Schlageter an dessen Grab in #BW urlr.me/y5AThA

Rechtsextreme Umtriebe: Traditionspflege mit Terror-Idolen

Mit dem "Heidelberger Manifest" machten deutsche Professoren vor 45 Jahren Rassismus gesellschaftsfähig. Neonazis vom Dritten Weg gedenken Schlageter.

urlr.me

Werden halt bald Hausarbeiten aussterben. Schon jetzt geht der Trend ja Richtung multiple-Choice-Klausur (schön einfach zu korrigieren) in den großen Grundlagen-Modulen. Wo vor allem Auswendiglernen getestet wird. Mündliche Prüfungen werden ihr Comeback feiern, zB mündliche Verteidigung d. BA-Arbeit

Bayern erlaubt generell KI-Einsatz bei Hochschul-Prüfungen

Klare Ansage an Bayerns Hochschulen: "Wir verbieten das Verbot von künstlicher Intelligenz", sagt Minister Blume. Studierende dürfen also künftig bei Prüfungen ChatGPT und Co. verwenden. Zudem wird es...

br.de

Really curious about what kind of new exam format will be introduced here that doesn't just test a student's ability to type the exam question into Claude I suppose the requirement will ensure "mutual benfit for all those involved," in the sense that students and faculty will be equally screwed

[Translated from the German]

While Bavaria's schools are still searching for ways to combat AI cheating , universities in the state will soon be permitted to use artificial intelligence in exams. The cabinet in Munich decided to amend the Higher Education Innovation Act accordingly. "We are prohibiting the prohibition of artificial intelligence," emphasized Science Minister Markus Blume (CSU). The reform still needs to be approved by the state parliament.

AI has become an integral part of everyday life, the minister explained. "This is also true at universities." Therefore, it is important to establish rules for how AI should be used. "This means, in particular, that new examination formats are needed to keep pace with the times." Furthermore, according to Blume, it should be stipulated that "the development of artificial intelligence will naturally be a task for universities in the future." The goal is not to be dependent on others, but to "take the reins."

[The phrase beginning "new examination formats are needed" was highlighted.]Blume: AI is changing universities
Similar cases should not be possible in Bavaria in the future. Blume emphasized that AI will change university operations. "Teaching will take place differently in the future, research will be conducted differently, and so will examinations." He agreed with the universities that it would be the wrong approach not to include AI. "AI must be a technology that serves humanity."

Therefore, rules must be established to ensure "that the use of artificial intelligence is beneficial for all parties involved." To this end, the ministry established a joint working group with universities and students six months ago "to develop a roadmap and a concept together." Blume did not specify what new examination formats might look like.

[The sentence beginning, "Therefore, rules must be established..." was highlighted by me.]
Elif Oezmen@elifoezmen.bsky.social · last mo.

“Wir verbieten das Verbot von künstlicher Intelligenz”. An Universitäten. Bei Prüfungsleistungen. Da bin ich jetzt einfach sprachlos. Was nicht so oft vorkommt. Soll doch halt eine KI für “beide Seiten gewinnbringend” schreiben, was hier stehen könnte. www.br.de/nachrichten/...

Auch diesmal nicht nur eine Einzelfallentscheidung gegen #Dobrindt: Eine weitere Kammer des VG Berlin hat festgestellt, dass #Zurückweisungen an der Grenze rechtswidrig sind - und Asylgesuche ernst genommen werden müssen. Wir fordern: #Rechtsstaat statt Migrationswende! www.lto.de/recht/hinter...

Zurückweisungen: Unbemerkt verliert Dobrindt erneut vor Gericht

Als das VG Berlin 2025 die Zurückweisung von Asylsuchenden für rechtswidrig erklärte, schlug das große Wellen. Nun kam eine weitere Kammer zum gleichen Schluss.

lto.de

Ihr seid auch bestürzt über angekündigte #DLFReform? Dann mailt dem Hörfunkrat, & zwar HEUTE! Er tagt morgen & Programmreform steht auf der Tagesordnung. Hab eben angerufen, Mailadresse erfragt & hingeschrieben. Macht Ihr mit? Adresse lautet gremienbuero@deutschlandradio.de! Was ich geschrieben hab:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einiger Bestürzung nehme ich die Pläne zur Reform Ihres Programms zur Kenntnis. Dass der DLF dadurch ohne Not sein Alleinstellungsmerkmal preisgeben soll, finde ich äußerst bedauerlich. Statt Ihr Kerngeschäft Radio zugunsten eines Digitalausbaus zusammenzukürzen und so zu einer farblosen Konkurrenz unter zig bereits vorhandenen digitalen Angeboten zu verzwergen, wäre es gerade in den aktuellen Zeiten, in denen Qualitätsjournalismus wichtiger ist denn je, mehr als wünschenswert, dass Sie wie gehabt den Wert von hochwertigem Radiojournalismus hochhalten und ihm den Raum geben, der ihm gebührt.

Ich schätze die aktuelle Programmgestaltung des DLF sehr. Als Mitinitiatorin der wissenschaftspolitischen Initiative #IchBinHanna betrachte ich Sendungen wie Campus & Karriere als immensen Gewinn für gesellschaftliche und politische Debatten; auch andere Fachsendungen höre ich mit großem Interesse, Neugier und Freude. Dieses Erfolgskonzept durch ein neues, konturloses Programm zu ersetzen, wäre ein herber Verlust für die deutsche Medienlandschaft.

Ich möchte Sie daher ersuchen, die Reformpläne noch einmal zu überdenken.

Mit freundlichen Grüßen
Jun.-Prof. Dr. Amrei Bahr
Frau Büüsker@uedio.bsky.social · 2mo ago

"Kern der Reform ist, dass die bisherigen halbstündigen Fachsendungen in ihrer jetzigen Form entfallen." www.sueddeutsche.de/medien/deuts...

„Rechtsextreme Strategien zielen darauf ab, dass staatliche Stellen dieses Neutralitätsgebot falsch verstehen“, sagt GFF Jurist @jannikjaschinski.bsky.social. Rechtsextreme Kräfte missbrauchen strategisch das Neutralitätsgebot, um die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken. Wir halten dagegen.

Kongress „Take back the Future“: „Wir sind standhaft geblieben“

Die AfD hatte versucht, den linken Kongress „Take back the Future“ an der TU Berlin zu verhindern. Jetzt kann er doch stattfinden – mit Abstrichen.

taz.de

Die Idee, die SPD hätte massiv Wähler:innen an die AfD verloren dominiert weiter den politischen Diskurs. Sie ist schlicht falsch. Mit dem Panel der GLES sieht man bspw. dass nur 11% der 2013 SPD-Wähler:innen 2025 AfD gewählt haben. Diese Tatsache muss doch mal in Politik und Medien ankommen.

Bild