Jakob Eßl

@jakobessl.bsky.social

📌Nürnberg 💚🇪🇺

Der Kölner Rheinpegel liegt bei rund 50 Zentimetern. Normal sind fast drei Meter. Was übrig bleibt: Kies, Sand und Müll, der jahrzehntelang unsichtbar unter Wasser lag. Die Klimakrise ist sichtbar wie nie, während Friedrich Merz weiter schweigt und tatenlos die Lage „beobachtet“.

Vermehrt liest man nun: Die Folgen der Klimakrise sind unübersehbar, aber niemanden scheint es zu interessieren. Dass vor Jahren Millionen Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gingen, Klimaforscher Alarm schlagen und der Green Deal bis heute unter dem Vorwand der Bürokratie abgesägt wird...?

To ask „where is Fridays for Future and why aren‘t they demonstrating now, given these heatwaves?“ is a remarkable variant of climate denial - in the form of delegated responsibility. They have done their job warning us. By now, Germany‘s forests and rivers are demonstrating on their own.

Erschreckende Waldbrände, austrocknende Flüsse mit riesigen ökologischen und ökonomischen Schäden, mehr als 12.000 Tote im Zusammenhang mit der Hitze, was braucht es für die Bundesregierung noch, um endlich zu sagen, sozialverträglicher Klimaschutz und Klimaanpassung first?

Die Ölkonzerne machen sich die Taschen voll, während viele Familien jeden Euro dreimal umdrehen müssen. In der Ampel-Koalition haben wir es trotz FDP-Beteiligung geschafft, eine Übergewinnsteuer einzuführen. Warum soll das jetzt nicht mehr möglich sein? www.bild.de/politik/inla...

Grüne attackieren Merz: „Die Menschen werden abgezockt“

Steigende Spritpreise belasten Familien. Katharina Dröge fordert eine Übergewinnsteuer: Bis zu drei Milliarden Euro sollen so an die Bürger zurückfließen.

bild.de

Parallel fordert übrigens wegen der ausfallenden Ernte der Präsident des Deutschen Bauernverbands als Sofortmaßnahme gegen die Dürre eine Verdreifachung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Mio. und billigeren Diesel. 🤯

Wie prognostiziert: Der Rhein ist unter einen Pegel von 10cm gefallen. Und um das einzuordnen: Normalerweise liegt der Durchschnittspegel an der gemessenen Stelle bei über 2 Metern. Da hilft auch nicht vertiefen, sondern Flüsse neu "zu denken"; mehr natürliche Auen, den Rückbau von Barrieren etc.

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13. August 1961. Über Nacht wird Berlin abgeriegelt. Erst Stacheldraht, dann Beton. Menschen wachen auf und kommen nicht mehr zu ihrer Familie, ihrer Arbeit, ihrem Zuhause und ihren Freunden auf der anderen Seite. 1/3

"Ich kanns nicht regnen lassen" 🤔 Solche Aussagen zu den Folgen der #Klimakrise sind schlicht Realitätsverweigerung & das Kabinett Merz ist mit seiner "Kopf-in-den-Sand-Strategie" völlig am Ende. Der Juli 2026 war weltweit der heißeste, der je gemessen wurde. 1/2

Das Motiv zeigt den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Über seiner Stirn steht: „CSU-Minister macht CSU-Sachen“. Darunter ist ein Artikel aus einer Onlinezeitung zu erkennen: „Bauern fordern Unterstützung Der Agrarminister "beobachtet" die Dürre. Stand: 07.08.2026, 12:21 Uhr. Hitze und Trockenheit machen auch den Landwirten in Deutschland zu schaffen. Viele fordern Unterstützung. Und der zuständige Minister? Der sagt: "Ich kann's nicht regnen lassen, sonst tät ich's machen".

Schon 12.000 Hitzetote in diesem Sommer und der Bundeskanzler legt die Hände in den Schoß. Wir brauchen jetzt endlich einen echten Plan, um alle Menschen vor der Hitze zu schützen. Was wir nicht brauchen: Zuständigkeits-Pingpong zwischen Bund, Ländern und Kommunen. @janoschdahmenmdb.de

Es ist beeindruckend, wie naiv Politik auf die Folgen der Klimakrise reagieren kann. Wenn wir die Flüsse begradigen (und vertiefen), wird schneller Wasser abfließen und zugleich bei Hochwasser das herannahende Wasser die Städte am Ende im Grunde mitreißen.

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Schlimm: 2026 schon 12.000 Hitzetote und die Bundesregierung behandelt die Klimakrise wie ein Wetterphänomen. Klimaanlagen gibt es weiter nur im Verbrenner-PKW, in Kliniken, Pflegeheim & Rettungswachen - Fehlanzeige! Merz will die Lage aus dem Sommerurlaub lieber erstmal nur beobachten.

Maskendeal, Mautaffäre, dubiose Tech-Deals: Diese Skandale konnten alle dank des Informationsfreiheitsgesetzes aufgedeckt werden. Doch jetzt will die Regierung dieses wichtige Werkzeug für Transparenz de facto abschaffen. 1/2

Solche Aussagen kannte man bisher eigentlich nur von Parteien rechts der CDU. Dass sie nun so von höchsten Regierungsmitgliedern getroffen werden, ist der Versuch, vom klimapolitischen Versagen der letzten Jahrzehnte abzulenken. Aber es nützt nichts, jetzt die Augen vor der Realität zu verschließen.

Der Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle war ein schwerer hybrider Angriff. Das sagt der Bundesinnenminister selbst. Es gibt eine Wahrscheinlichkeit, dass es russischer Staatsterror war. Es ist ein Fehler, dass Dobrindt die Möglichkeit nicht klar benennt. 1/3 www.spiegel.de/politik/deut...

(S+) Flughafen Leipzig: War es Russland? Der Innenminister hält sich auffällig zurück

Der Drohnenfund in Leipzig soll ein Fall für die Nato werden, das fordern jetzt erste deutsche Politiker. Aber die Bundesregierung tritt defensiv auf und wird dafür auch von Vertretern der Koalition k...

spiegel.de

In deutschen Flüssen wird das Wasser immer knapper: An Rhein und Donau wurden bereits historische Tiefstände gemessen. Das hat dramatische Folgen für die Natur – aber auch für die Wirtschaft, denn über die Flüsse können deutlich weniger Güter für die Industriebranche transportiert werden. 1/3

Bildmontage: Bundeskanzler Friedrich Merz steht im blauen Anzug an einem Rednerpult mit der Aufschrift „Petersberg Climate Dialogue 2026". Er ist in ein Foto des Rheins bei Köln hineinmontiert, das einen extrem niedrigen Wasserstand zeigt: Eine breite Kies- und Geröllfläche liegt trocken, der Fluss ist zu einem schmalen Band geschrumpft, auf dem zwei Menschen Kajak fahren. Im Hintergrund eine Stahlbrücke und die Kölner Skyline mit Dom und Kranhäusern. Text im Bild: Zitat „Klimaschutz darf die industrielle Grundlage in Deutschland und anderen Ländern nicht gefährden." Darunter: Friedrich Merz auf dem Petersberger Klimadialog am 22. April 2026. Unten rechts ein Pfeil nach rechts als Hinweis zum Weiterwischen.Textgrafik auf hellbeigem Hintergrund mit Rissstruktur. Überschrift: „Was die Wirtschaft wirklich gefährdet: Die Klimakrise!", wobei „Die Klimakrise!" neongrün hervorgehoben ist. Text: „19 Zentimeter. So tief stand der Pegel bei Kaub noch nie. Und der Sommer ist noch nicht zu Ende. Über 80 Prozent der deutschen Binnenschiffsgüter fahren über den Rhein. Schiffe fahren derzeit mit weniger als einem Viertel der üblichen Ladung, um an den flachen Stellen nicht auf Grund zu laufen. Mit fatalen Folgen: Der Chemie-, Stahl-, Bau- und Energieindustrie fehlen Rohstoffe und die Produktion kommt ins Stocken." Große Zahl am Ende: „Geschätzter wirtschaftlicher Schaden im 3. Quartal: 1 bis 2 Milliarden Euro." Unten eine blaue Wellenform, rechts ein Pfeil zum Weiterwischen.Textgrafik auf hellbeigem Hintergrund mit Rissstruktur. Überschrift: „Wir sehen die Auswirkungen der Klimakrise auf die Wirtschaft schon jetzt!", wobei „schon jetzt!" neongrün hervorgehoben ist. Text: „Auch Hitze verursacht große wirtschaftliche Schäden: Ein Tag über 30 Grad Celsius kostet 431 Millionen Euro. Ein Tag über 35 Grad Celsius kostet sogar 984 Millionen Euro. Das hat eine Berechnung von Prognos ergeben. Das schließt nicht einmal Behandlungskosten im Gesundheitssystem, Sterbefälle, höhere Energiekosten fürs Kühlen, Schäden an Gebäuden, Gleisen und Autobahnen und die Landwirtschaft ein." Große Zahl am Ende: „Kosten der Hitzewelle vom 17. bis 30. Juni 2026: 6,3 Milliarden Euro." Links unten ein rotes Thermometer-Symbol mit Flamme, rechts ein Pfeil zum Weiterwischen.Textgrafik auf hellbeigem Hintergrund mit Rissstruktur. Überschrift: „Investitionen in den Klimaschutz sind immer auch Investitionen in unsere Zukunft!", wobei der zweite Teil neongrün hervorgehoben ist. Text: „Wenn wir unser Klima schützen, schützen wir die Natur, die Menschen und auch die Wirtschaft! Die Rechnung ist einfach: Wenn wir jetzt in konsequenten Klimaschutz investieren, werden die Klimaschäden in Zukunft geringer sein. Eine DIW-Studie kommt zu dem Schluss, dass so enorme Schäden verhindert werden können." Große Zahl am Ende: „Jeder Euro, den wir in Klimaschutz stecken, bringt 1,8 bis 4,8 Euro Nutzen." Links unten ein Symbol mit zwei ineinandergreifenden Händen, rechts unten das Logo von Bündnis 90/Die Grünen.

Seit Jahrzehnten warnt die Klimawissenschaft vor den Folgen der Erderhitzung. Mit jedem Jahr wurden die Prognosen klarer und die Maßnahmen? Es gab immer eine "Krise", die wichtiger war. Jetzt sind wir an einem Punkt, wo es richtig kritisch wird. Die Folgen des Nicht-Handelns werden teuer.

Dürre in Deutschland – der Kampf um Wasser hat längst begonnen
Nicht nur der Rhein fällt auf historische Tiefstände. Kommunen erlassen Einschränkungen beim Wasser. Der Industrie drohen Schäden von fast einer Milliarde Euro, zeigt eine exklusive Analyse.

Die größte Polizeigewerkschaft #GdP spricht vor den anstehenden Wahlen auf der Titelseite ihres Mitgliedermagazins den blauen Elefanten im Raum an und findet klare Worte: „Wer seinen geleisteten Eid ernst nimmt, kann gar nicht anders: No-Go mit der AfD!“ #noafd

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am Flughafen geplant sind. Klar ist aber auch, dass diese besser heute als morgen in Betrieb gehen müssen. Auch dieser Tag zeigt uns: In diesen Zeiten kann man Außen- und Innenpolitik oft nicht mehr sauber voneinander trennen.

Wir können dem Flughafen-Personal & den Einsatzkräften dankbar sein, dass am Leipziger Flughafen gestern und beim Brandsatz-Vorfall im Sommer 2024 niemand zu Schaden gekommen ist. Bei der Dankbarkeit dürfen wir aber nicht stehen bleiben. Es ist gut, dass Drohnenabwehrsysteme