Lobkopf

@lobkopf.bsky.social

He/Him @Lobkopf@mastodontech.de

Die Klimakrise samt Folgen nehmen massiv zu und die Berichterstattung dazu im Öffentlich-Rechtlichen? Bricht regelrecht ein. Alles daran ist bitter, weil sich die Wahrnehmung verschiebt, Lösungen nicht diskutiert werden und noch schlimmer: Im Hintergrund Klimaschutz abgebaut wird.

Ein Social-Media-Beitrag zeigt die Außenfassade eines modernen Rundfunkgebäudes. Rechts sind gut sichtbar das blaue WDR-Logo und das orange ZDF-Logo auf einer hellen Steinfassade angebracht. Links befindet sich ein Gebäudeteil mit großen Glasflächen, türkisfarbenen Fensterrahmen und Metalllamellen. Im Vordergrund ragt die Krone eines grünen Baums ins Bild. Oben links ist das rote taz-Logo zu sehen.

Über das Bild legen sich mehrere Textfelder. In großen weißen Buchstaben auf pinkem Hintergrund steht: „Die Öffentlich-Rechtlichen berichten 2026 weniger als halb so viel übers Klima wie noch vor drei Jahren.“ Darunter steht in einem schwarzen Textfeld: „Während der Juni-Hitzewelle hat die Berichterstattung sogar einen Tiefpunkt erreicht, so Klima° vor acht.“

Der Beitrag vermittelt die Aussage, dass die öffentlich-rechtlichen Sender 2026 deutlich seltener über das Thema Klima berichten als noch vor drei Jahren und dass die Berichterstattung während der Hitzewelle im Juni einen besonders niedrigen Stand erreicht habe.

Die Bundesregierung hat just den Maisdeckel, der eigentlich den Anteil von Mais in Biogas begrenzen soll, angehoben. Im Rahmen der Grüngasquote des GModG. Das damit also doppelt klimaschädlich wird.

Akrotelm 🌾@akrotelm.bsky.social · 5d ago

Das, was man hier sieht, ist großflächiger Mais-Acker 🌽 im entwässerten #Moor. Wir rechnen bei Acker 🚜 auf Moor mit Emissionen von 40t CO2 pro Hektar und Jahr. Das ist sehr viel. Der Mais geht in die Biogas-Anlage, um "erneuerbare Energie" ⚡️ zu produzieren. Es ist so unfassbar irre... 😑


Man sieht ein großes maisfeld mit nen Entwässerungsgraben

Und natürlich soll das auch wütend machen, zu unbedachten Handeln und Affekthascherei auf der Gegenseite führen, d.h. es soll behindern und ablenken. Ich empfehle nicht, diese Inszenierung mit Empörung zu befriedigen, das Interview ist ja auch aus einem kalten Geist geführt und gegeben worden.

Hanna Engelmeier@hannaengelmeier.bsky.social · 6d ago

Das Kalkül des TS Interviews in der ZEIT besteht auch in der Simulation, man habe noch mal nachgedacht und überprüft, was man früher für Einwände gegen jemanden gebracht hat, der Rassismen verbreitet, und dann festgestellt: Er hat doch recht. Dadurch wird das, was TS damals gesagt hat, bestärkt.

Ein ethnologischer 🧵 zum DIE ZEIT-Interview mit Thilo Sarrazin vom 30. Juli 2026. Einordnung: Das ist Propaganda. Teil 2: Ethnonationalismus oder Rassentheorie? Egal! Zur Strategie des Stehenlassens Teil 1 des 🧵 ist ⬇️ bsky.app/profile/judi...

Judith Beyer@judithbeyer.bsky.social · 6d ago

Ein ethnologischer 🧵 zum DIE ZEIT-Interview mit Thilo Sarrazin vom 30. Juli 2026. Einordnung: Das ist Propaganda. Teil 1: Das Vorab: Normalisierungsbehauptungen und Plausibilisierungsstrategien. Die Rolle der Interviewerin.

Seite aus The Origins of Totalitarianism
Hannah Arendt
S. 341. Chapter Eleven
The Totalitarian Movement
Totalitarian Propaganda

Die Sicherheitsdebatte nach dem Angriff auf den CSD, die weit über AfD und Union hinausreicht, macht zwei fundamental falsche Annahmen über Sicherheit und Gewalt. Sie sind generell falsch, aber besonders für queere Menschen. Erstens: "Gewalt geht von Extremisten aus, der Staat schützt vor Gewalt"

Dachte nach 6 Jahren AfD-beforschen schockt mich nix mehr, aber war (naively?) nicht darauf vorbereitet, dass dieser Sommer ein Faschisierungstrainingslager für die deutsche Medienöffentlichkeit wird, but here we are I guess.

Roland Meyer@bildoperationen.bsky.social · 7d ago

Weiss gar nicht, ob man sowas teilen sollte (CN Rassismus, Antiziganismus), aber dass die ZEIT glaubt, solche Dinge im Jahr 2026 unwidersprochen einfach abdrucken zu müssen, spricht Bände …

ZEITmagazin: Aber was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?
Sarrazin: Ja, das wär’s ja auch. In Berlin erreichen im dritten Schuljahr 50 Prozent der Kinder nicht die Mindeststandards im deutschen Sprachgebrauch, im Lesen und in Mathematik. Hier wächst eine Katastrophe heran. Unterstellen wir mal, es hätte die Gastarbeitereinwanderung nicht gegeben und die weiteren Einwanderungswellen, außer die im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder der Einwanderung der Deutschen aus Russland, wie wäre Deutschland heute? Deutschland wäre ein besseres Land. Soweit es um messbare Faktoren geht, nämlich um den Wohlstand pro Kopf, um das Bildungsniveau, um die Gewaltkriminalität. Homogene Gesellschaften sind spannungsfreiere Gesellschaften.
ZEITmagazin: Vorhin sprachen Sie über die bettelnden Roma-Frauen, die Sie stören. Die stammen ja aber aus europäischen Ländern.
Sarrazin: Die Vorfahren der Roma kamen wohl vor über 800 Jahren aus dem nordwestlichen Indien nach Europa. Ihre Sprache Romani, die sie sich teilweise bewahrt haben, ist mit den dortigen Sprachen eng verwandt. Soweit sie sich integrieren und ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit verdienen, sind sie mir alle willkommen.

Gute Islamisten, böse Islamisten? Wie passt die Kooperation der Bundesregierung mit dem Taliban-Regime in Kabul (zwecks Abschiebungen) mit dem angeblichen Kampf gegen Islamisten hierzulande zusammen?

die grünen sind einfach eine bürgerliche priveligien-partei, für die die menschlichen opfer des systems einfach nur unangenehmlichkeiten ihrer nach „sicherheitsgefühl“ strebenden wählerschichten darstellen, die via „kontrollen“ wegemanaged werden müssen.

heute jedoch nicht@heutejedochnicht.bsky.social · 6mo ago

Ich hasse das so, nicht dass Menschen bei -5 Grad auf der Straße leben müssen, ist ein Problem, sondern das „Sicherheitsgefühl“ derer die ein Dach über dem Kopf haben.

„Was unternehmen? Filiz Keküllüoğlu
(Grüne/Stadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung, Umwelt und Naturschutz) sagt: „Die Situation rund um Obdachlosigkeit am Bahnhof Lichtenberg ist seit Jahren bekannt. Wir handeln. Seit dem Sommer 2025 steht das Ordnungsamt in engem Austausch mit der Deutschen Bahn. Vereinbart sind regelmäßige, engmaschige Kontrollen vor Ort. Ziel ist klar: ein spürbar besseres Sicherheitsgefühl für die Menschen am Bahnhof."“

Merz ist Jurist und kann sich den Unterschied zwischen Staat und Privatperson selbst erklären. "Er könne nicht verstehen, wieso er selbst jederzeit sein iPad orten könne, aber die Polizei keine Gefährder, sagt Friedrich Merz. Der Rechtsstaat müsse hier durchgreifen." www.zeit.de/politik/deut...

Friedrich Merz: Bundeskanzler kritisiert fehlende Befugnisse der Sicherheitsbehörden

Er könne nicht verstehen, wieso er selbst jederzeit sein iPad orten könne, aber die Polizei keine Gefährder, sagt Friedrich Merz. Der Rechtsstaat müsse hier durchgreifen.

zeit.de

fakt ist: donald trump ist ein vergewaltiger. alexander dobrindt ignoriert aktiv gerichtsurteile. katherina reiche ignoriert das geltende lieferkettengesetz. das sind alles keine meinungen, das sind bewiesene tatsachen. und ich habe kein verständnis dafür, wie selten das erwähnt wird?

NEU: Dobrindts Bundesinnenministerium will die Reform des Informationsfreiheitsgesetzes nutzen, um FragDenStaat-Anfragen in Zukunft unmöglich zu machen. Außerdem will Dobrindt den Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit abschaffen: fragdenstaat.de/artikel/poli...

Neue Pläne im Innenministerium: Dobrindt will FragDenStaat ausschalten

Die Bundesregierung will das Informationsfreiheitsgesetz faktisch abschaffen. Interne Dokumente zeigen jetzt: Der Plan zielt explizit darauf, Anfragen über FragDenStaat unmöglich zu machen.

fragdenstaat.de

I’m surely not the first to come to this realisation, but the LLM industrial complex is to tech-life what MAGA is to politics: erode any and all trust in established institutions, people and practices for the benefit of the very few and worst people on the planet in the (poor) guise of freedom.

Die Jugendorganisation der Kleinstpartei „Die Heimat“ (vormals NPD), „Junge Nationalisten“ (JN), verzeichnet im Vergleich zu 2023 eine Verdopplung ihrer Mitgliederzahlen. Dieser Zuwachs steht offenbar im Zusammenhang mit der Entstehung neuer rechtsextremer Jugendgruppen.

„Heimat“-Jugend wird immer größer: Starker Mitgliederanstieg bei „Jungen Nationalisten“

Die Jugendorganisation der ehemaligen NPD verdoppelt sich im Vergleich zu 2023 und ködert sogar Minderjährige. Laut Bundesregierung gibt es zudem Überschneidungen zur AfD.

tagesspiegel.de