Nora Lehner

@nora-lehner.bsky.social

PhD on sexual labour in Vienna (1945-mid-70s) @univienna I Historian at Institut für Historische Sozialforschung I she/her

Freibad geschlossen wegen Rassismus. Eine weiße Person fühlt sich diskriminiert, weil das Volksbad für Schwarze Jugendliche ein paar Stunden ein Safer Space sein soll – am Ende können diese nicht baden gehen, weil Hetze und Gewalt bedrohliche Ausmaße angenommen haben. Rassismus pur im Jahr 2026.

"Volksbad"-Veranstaltung mit Verein der Schwarzen Community abgesagt

Das temporäre Schwimmbecken vor der Berliner Volksbühne sollte für einige Stunden exklusiv für einen Verein der Schwarzen Community reserviert sein. Doch wird die Veranstaltung nicht stattfinden - es ...

rbb24.de

Diese Fotografie eines Fußballspiels von Hakoah Wien gegen VS Sport im TJK Stadium in Tallinn ist auf den 4. August 1926 datiert - damit wäre sie genau 100 Jahre alt. Diese Datierung habe ich nur bei Wikipedia gefunden und nicht beim Estnischen Museums-Webportal. Weiß jemand gesichertes? 🧵

Fotografie von 1926 zeigt ein Fußballspiel in einem Stadion, im Hintergrund eine gut besetzte Tribüne. Im Vordergrund springt ein dunkel angezogener Torwart neben anderen Spielern hoch zum Ball. Nachweis von wiki commons folgt.

Am 10. Juli 1945 fotografierte Bruno Reiffenstein in der Wiener Tegetthoffstraße. Weiß jemand mehr über seine Arbeit während des Austrofaschismus und Nationalsozialismus? Beim Wiener Geschichts-Wiki steht, dass er in den 1940ern "zahlreiche Architekturfotos in der NS-Presse" veröffentlichte.

"Das durch Bomben zur Gänze zerstörte Haus 1., Tegetthoffstraße 1 mit Blick in Richtung Neuer Markt, 10. Juli 1945"
Links ein Gebäude ohne Fenster mit Reklame u.a. für Bier. Rechts ein bis auf die außenmauern zerstörtes Gebäude, dazwischen Schutt. Im Hintergrund weitere Gebäude und ein Kirchturm.
Wiener Stadt- und Landesarchiv
Zu zitieren als: WStLA, Fotosammlung Reiffenstein, FC: 437 
CC BY-NC-ND 4.0
Ohne Änderung von geschichtewiki.wien übernommen. Link folgt.

Das von Dr. Magnus Hirschfeld gegründete Institut für Sexualwissenschaft wurde am 6. Juli 1919 in der Villa Joachim eröffnet. Das Berliner Institut diente bis zur Plünderung 1933 u. a. als ambulante Einrichtung zur Beratung, als sexualreformerische Lehr- und Ausbildungsstätte und als Archiv.🧵

Links eine Illustration der zweigschossigen hellen Villa, rechts die Gedenkstele (1994) von Georg Seibert in Gedenken an das Institut für Sexualwissenschaft 1919-1933. Nachweise von wiki commons folgen.

Der „Pocket Guide“ dient als Ratgeber für Wissenschafter*innen, die in ganz Europa zunehmend unter Druck geraten. Wir präsentieren die deutschsprachige Fassung gemeinsam mit den Autor*innen im Rahmen der @daysofattention.bsky.social am 24. Juni um 16.00 Uhr im Hörsaal 16 der Universität Wien.

Bild: Pocket Guide; Text: Präsentation 24.6.26 16 Uhr Hörsaal 16 Universität WienText: Das Hochschulwesen wird quer durch Europa und darüber hinaus durch Sparmaßnahmen, politische Einmischung und KI-gesteuerte Verwaltungssysteme neu gestaltet. Das hat Auswirkungen auf Forschungsschwerpunkte und den akademischen Alltag inmitten wachsender Unsicherheit. 
Der „Pocket Guide für Wissenschafter* innen unter Beschuss“ bietet einen fundierten Rahmen, um unterschiedlichsten Akteur*innen im akademischen Bereich zu helfen, Warnsignale zu erkennen, ihre strukturellen Ursachen zu verstehen und angemessen und wirkungsvoll darauf zu reagieren.
Pocket Guide für Wissenschafter*innen unter Beschuss
Text: Wir präsentieren die deutschsprachige Fassung des Pocket Guide am 24. Juni um 16.00 Uhr im Hörsaal 16 der Universität Wien (Universitätsring 1, 1010 Wien). Podium 
▶ Friedrich Cain
▶ Benoît Josset
▶ Andrea Pető
▶ Rose Sikkink
▶ Bernhard Weidinger
▶ Reina Zenelaj

Der Eintritt ist frei.
Präsentation Pocket Guide 24.6. 16.00 Uhr HS 16 Uni Wien
Bild: Pocket Guide Deutsch und Englisch; Text: 24.6.26 16 Uhr Hörsaal 16 Universität Wien

"Anders als die Andern" wurde am 28. Mai 1919 im Berliner Apollo-Theater uraufgeführt. Der Film, der unter Mitwirkung von Magnus Hirschfeld entstand, Rechte für Homosexuelle einforderte und den Paragrafen 175 kritisierte, wurde im folgenden Jahr nach Wiedereinführung der Filmzensur verboten. 🧵

Logo des Films "Anders als die Andern" aus dem Vorspann aus dem Jahr 1919.  Weiß auf schwarz "ANDERS ALS DIE ANDERN 
Paragraf 175
Sozialhygienisches Filmwerk"
Weiß verziert. Nachweis von wiki commons folgt.

Studierende erarbeiten jetzt in Forschungsgruppen Ausstellung zum Thema "Körper & Geschlecht. Visuelle Geschichte/n des Sports" mit Fotografien aus dem Stadtarchiv Innsbruck (1920er Jahre). Ich bin so beeindruckt! Ausstellungseröffnung am 17.6. an der #UniInnsbruck. Stay tuned! #Hochschullehre

Levke Harders@levkeharders.bsky.social · 6mo ago

Hier an der #UniInnsbruck beginnt diese Woche das Sommersemester. U.a. unterrichte ich im MA #GenderStudies ein dt. & ein engl. Seminar zu "Körper und Geschlecht. Visuelle Geschichte/n des Sports". #GenderHist #SportHist #BodyHist lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuon...

»CORRECTIV und KATAPULT verstehen Erinnerungskultur als gesamtgesellschaftliche Aufgabe: Wir finden, jeder Mensch sollte wissen können, wer in der NSDAP war. Deshalb ermöglichen wir die Suche offen zugänglich und kostenlos für alle Interessierten.«

War jemand aus Ihrer Familie in der NSDAP? Kostenlos nachschauen

In dieser Datenbank finden Sie heraus, wer in Ihrer Familie oder in Ihrem Umfeld möglicherweise Mitglied der NSDAP war – offen und frei zugänglich für alle. Dazu haben KATAPULT und CORRECTIV die Seite...

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Pflegearbeit ist extrem herausfordernd – doch vor Jahrhunderten waren die Bedingungen noch weitaus schlimmer. Vieles hat sich dank gewerkschaftlicher Kämpfe verbessert. Ein Blick in die Geschichte zeigt, warum der Einsatz für faire Arbeitsbedingungen bis heute so wichtig ist:

Das dunkle Zeitalter der Krankenpflege

Personalmangel und chronische Überarbeitung gibt es in der Pflege nicht erst seit heute. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es eigentlich schon immer so war

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