Andrea Kießling

@andkiessling.bsky.social

Prof @ Goethe-Uni Frankfurt am Main | Gesundheits- und Sozialrecht, Migrationsrecht, Polizeirecht

Zur Fragen des #Parteiverbots lohnt sich auch unser #Stadtgespräch aus dem Juni, in dem der Hessische Staatsminister Roman Poseck und die Rechtswissenschaftlerin Andrea Kießling @andkiessling.bsky.social über Wehrhafte Demokratie und Voraussetzungen von Parteiverboten diskutierten. buff.ly/YH21vll

Wehrhafte Demokratie: Chancen und Grenzen des Parteiverbots | Frankfurter Stadtgespräch – Normative Orders

Video zum Stadtgespräch „Wehrhafte Demokratie: Chancen und Grenzen des Parteiverbots“

normativeorders.net

Die ganzen Meldungen, Siegmund habe sich im TV-Duell „blank gezeigt“ oder Wissenslücken offenbart, verkennen völlig den Punkt: Seinen Wählern ist egal, ob er Ahnung hat. Hauptsache, er kämpft aggressiv gegen alles Etablierte. Verstand, Lösungen oder Recht spielen dabei keine Rolle.

In diesem Text wird behauptet, Hitzeschutz sei Katastrophenschutz und deswegen Ländersache. Das stimmt so nicht. Das Katastrophenschutzrecht ist ein eigenes Rechtsgebiet, das in einer Phase extremer Hitze zur Anwendung kommen kann, aber sicher nicht regelmäßig.

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Heute erläutere ich in der FAZ zusammen mit Jacqueline Lorenzen und Nadja Oster, warum der Verweis auf die Zuständigkeit von Ländern und Kommunen beim Hitzeschutz missverständlich ist - der Bund dürfte durchaus tätig werden. Und akuter Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz!

Screenshots eines Teils des FAZ-Artikels

Es gibt sowohl im Bundesrecht (BKAG, BPolG) als auch in den Polizeigesetzen der Bundesländer Rechtsgrundlagen für den Präventivgewahrsam. Wer da was anordnet, ist eine Frage der Zuständigkeit und der Erkenntnisse im konkreten Einzelfall. Was für ein neuer bundesgesetzlicher Rahmen sollte das sein?

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat sich grundsätzlich aufgeschlossen gezeigt, Präventivhaft für sogenannte Gefährder anzuordnen. »Wir müssen gemeinsam mit den Bundesländern darüber sprechen, ob wir eine einheitliche Regelung und einen bundesgesetzlichen Rahmen finden, um Gefährder in Präventivhaft nehmen zu können«, sagte Miersch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Vor allem drang der SPD-Politiker aber auf einen besseren Informationsaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden.
DIE ZEIT@zeit.de · 2mo ago

Der Attentäter des CSD war als Gefährder eingestuft. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zeigt sich offen für Präventivhaft für Gefährder und fordert besseren Austausch.

Für den Hochwasserschutz haben wir einen eigenen Abschnitt im Wasserhaushaltsgesetz (§§ 72-81). Für den Hitzeschutz haben wir nur ein paar ganz vereinzelte Regelungen in verschiedenen Gesetzen; hier sind sogar die Kompetenzen zum Teil unklar.

Frau Büüsker@uedio.bsky.social · 4mo ago

Gilt auch für Deutschland. Und bei verheerenden Hochwassern wird idR auch Geld vom Bund frei gemacht, um die Schäden zu bewältigen. Würde mich wundern, wenn das hier passiert #Hitzenotstand

Die AfD & ihre Anwälte wehren sich gerade mit lauter unsachlichen Angriffen gegen unser Gutachten — durch die Diskreditierung der GFF, der Autor*innen & unserer Methoden. Das ist durchschaubar, ändert aber nichts an den Befunden. Und die alleinige Verantwortliche für diese Befunde ist sie selbst.

Frankreich hat nach dem Hitzesommer 2003 ein Hitzewarnsystem eingeführt, das an die einzelnen Warnstufen bestimmte Maßnahmen koppelt (siehe Link). Bei uns haben die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (vgl. § 4 DWDG) keine verbindlich festgelegten Konsequenzen.

Hitzewellen: Wie in Frankreich ältere Menschen geschützt werden

Der Rekordsommer 2003 forderte in Frankreich 15.000 hitzebedingte Todesfälle – vor allem Ältere. Landesweit gelten seit 2004 Hitzepläne, die nun wohl Wirkung zeigen. Was die Behörden vor Ort im Bedarf...

aerztezeitung.de

Die AfD ist verfassungswidrig: Zu diesem Schluss kommt ein Rechtsgutachten von einem Team um Bijan Moini. Hier sagt der Jurist, wo der Verfassungsschutz rechtlich falschliegt und was er der radikalisierten Partei zur Last legt.

AfD: Bijan Moini über Verfassungswidrigkeit der Partei und Fehler der Behörden

Die AfD ist verfassungswidrig: Zu diesem Schluss kommt ein Rechtsgutachten von einem Team um Bijan Moini. Hier sagt der Jurist, wo der Verfassungsschutz rechtlich falschliegt und was er der radikalisierten Partei zur Last legt.

spiegel.de

75 Jahre BVerfG: Zwei Festschriften, die gestern dem BVerfG offiziell überreicht wurden. In der Festschrift "Verfassungsrechtspflege" ein Beitrag von mir zum BVerfG als Verfassungsorgan, u.a. zur Frage ob es verfassungswidrig wäre, das BVerfG abzuschaffen

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3 Millionen Datenpunkte untersucht.  2.500 Belege gefunden.  13 Monate geprüft.  1 Ergebnis. Die AfD ist verfassungswidrig. Ein zulässiger Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht hätte wahrscheinlich Erfolg. Das ist das Ergebnis unseres heute veröffentlichten Gutachtens. 🧵

Bild: Alice Weidel, Björn Höcke, Stephan Brandner, Hans-Christoph Berndt, Katrin Ebner-Steiner, Lena Kotré, Beatrix von Storch. Text: Nachweislich verfassungswidrig – Unser AfD-Gutachten belegt: Ein Verbotsverfahren gegen die Partei wäre wahrscheinlich erfolgreich.