Steffen Jost

@steffenjost.bsky.social

Nachdenken über #DigitalMemory, Geschichte, Gedenkstätten, Antiziganismus, Musik und jeglichen Digitalkram | Leiter Digital & Publishing @Jüdisches Museum Berlin

»Studien belegen, dass viele Menschen glauben, die eigenen Vorfahren seien entweder selbst Opfer des Nationalsozialismus gewesen oder hätten Verfolgten des Regimes geholfen. Doch nun wachse der Anteil der Menschen, die eine Täterschaft unkritisch betrachteten.

NSDAP-Mitgliederkartei - Historiker Spohr warnt vor Verharmlosung von NS-Familiengeschichten

Das US-Nationalarchiv und mehrere deutsche Medien haben die Mitgliederkartei der NSDAP online aufbereitet. Viele Deutsche nutzen das, um zu ihrer eigenen Familiengeschichte zu recherchieren. Der Histo...

deutschlandfunk.de

Die geplante Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetz zeigt exemplarisch, dass die SPD-Spitze den autoritären Staatsumbau mitträgt. Und was ist mit den letzten echten Sozialdemokraten im Bundestag? Mein Kommentar @taz.de: taz.de/IFG-Reform-a...

IFG-Reform auf Bundesebene: Der autoritäre Staatsumbau nimmt Fahrt auf

Schwarz-Rot will das Informationsfreiheitsgesetz de facto abschaffen. Es ist der schwerste Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der BRD.

taz.de

Wir sind bei einem mediengemachten politischen Diskurs angekommen, in dem Regeln nur für die eine, nicht aber für die andere Seite gelten. Was man daraus lernen kann: Wenn man sich einfach grundsätzlich über alle Regeln hinwegsetzt, und keine Scham mehr zeigt, werden die Medien das mittragen.

Ich würde mir ja eher eine Hand abhacken, als noch mal einen Beitrag für ein Medium zu schreiben, in dem der reichste Mann der Welt zur Wahl der AfD auffordert und ein Autokrat wie Viktor Orbán per Gastbeitrag für sich werben darf – aber muss wohl jeder selbst wissen.

Das neue "interaktive Recherche-Tool" des SPIEGELS zur #NSDAP- Kartei verspricht schnelle Ergebnisse und eine Verknüpfung mit anderen Dokumenten. Ich habe es stichprobenartig mit Personen & Quellen aus dem #HASAG-Projekt getestet und kaum verlässliche Ergebnisse gefunden. Jetzt im Blog nachzulesen:

Unpassende Puzzleteile? Das Recherche-Tool zur NSDAP-Kartei im Test

Die Veröffentlichung der Mitgliedskarteien der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) durch die US-amerikanischen National Archives (NARA) Anfang des Jahres 2026 hat eine große media...

hasagpuzzle.hypotheses.org

1/4 KI-Slops zum Thema Nationalsozialismus sind immer weiter verbreitet und zunehmend schwerer von echten Bildern und Videos zu unterscheiden. Ist euch auch schon mal ein Bild oder Video begegnet, bei dem ihr euch nicht sicher wart, ob es echt oder mit Künstlicher Intelligenz generiert ist?

Das Bild ist eine KI-generierte Darstellung einer Frau in einer Fabrikumgebung, die sich mit der Frage beschäftigt, ob Inhalte zum Thema Nationalsozialismus echt oder künstlich erstellt sind.

Das Bild ist in Schwarzweiß gehalten und hat eine düstere und nachdenkliche Atmosphäre. Im Vordergrund des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Gesichtsausdruck schwer zu deuten ist, aber sie wirkt nachdenklich oder traurig. Sie trägt ein Kopftuch und eine einfache Kleidung, die auf eine Arbeitsumgebung hindeutet. Hinter ihr ist eine Fabrikkulisse angedeutet, mit Maschinen und Beleuchtung, die eine industrielle und möglicherweise harte Umgebung suggerieren. Überlagert wird die Szene von einem dunklen, rechteckigen Kasten mit weißer Schrift. Dieser Text stellt die Frage, ob man sich nicht sicher ist, ob ein Bild oder Video zum Thema Nationalsozialismus KI-generiert ist und fordert den Betrachter auf, sich folgende Fragen zu stellen. Weiter unten im Bild steht in fetter Schrift "Dieses Bild wurde mit KI generiert" mit einer zusätzlichen Zeile "AI Shop zu einer zivilen Zwangsarbeiterinnen in einer Fabrik, Dezember 2025". Die Beleuchtung ist diffus und wirft Schatten, was zur melancholischen Stimmung beiträgt. Die Komposition lenkt den Blick des Betrachters auf die Frau und den Text, während die Fabrikkulisse eher im Hintergrund verschwimmt.

Jetzt noch einmal im Ernst: Ich habe mir das neue Tool vom Spiegel angesehen und mit Personen aus meinem Forschungsprojekt getestet. Das Ergebnis ist leider nicht sehr überzeugend und das der breiten Öffentlichkeit als valide Recherche anzubieten, halte ich für problematisch. Thread dazu: 1/x

DER SPIEGEL@spiegel.de · 3mo ago

Der SPIEGEL hat Millionen Mitgliedskarten der NSDAP für Sie aufbereitet. Hier können Sie die Kartei durchsuchen – und sich ein persönliches Dossier erstellen.

Es ist ein bisher einmaliger Vorgang: Eine Bundesbehörde will ein Demokratie-Projekt weiterfördern – aber das Innenministerium untersagt die Finanzierung ohne Begründung und trotz Warnung anderer Beamten. Wir veröffentlichen die Dokumente zum Förderstopp gegen die "Radikalen Töchter":

„Radikale Töchter“: Demokratieförderung nach Gutsherrenart

Das Innenministerium stoppt die Weiterförderung eines Demokratie-Projekts. Eine Begründung liefert es dafür nicht. Dabei hat das Projekt gute Chancen, gegen die Ablehnung zu klagen – sagt selbst ...

fragdenstaat.de

RIAS NRW: "Weltweite Angriffe auf jüdisches Leben In den vergangenen zwei Wochen wurden Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in Europa und Nordamerika Ziel von antisemitischen Schuss-, Brand- und Sprengstoffanschlägen"

Weltweite Angriffe auf jüdisches Leben

In den vergangenen zwei Wochen wurden Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in Europa und Nordamerika Ziel von antisemitischen Schuss-, Brand- und Sprengstoffanschlägen.

Diese Taten senden eine eindeutige Botschaft: Jüdinnen_Juden sollen sich an Orten des jüdischen Lebens nicht sicher fühlen.

Auch dort, wo Menschen körperlich unverletzt blieben, war die Bedrohung dieser Anschläge eindeutig. Diese Angriffe zielten nicht nur auf Einschüchterung, sondern nahmen den Tod von Menschen bewusst in Kauf. Wer eine Synagoge, eine Schule oder eine Kita angreift, greift jüdisches Leben an. 

Jüdisches Leben muss überall geschützt werden. Antisemitismus muss klar benannt und entschieden bekämpft werden!

Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Gemeinden.

Neue Studie: Linke sind die stabilsten Demokrat*innen die das Land hat. Bei Rechten aber auch in der "bürgerlichen Mitte" finden sich hingegen neben antidemokratischen auch ein höherer Antisemitismus. Wow, ist ja wirklich ganz was anderes als seit Jahren in Zeitungen steht. 1/ taz.de/Ergebnisse-d...

Ergebnisse des „Berlin Monitor“: Nur die Linken können die Demokratie retten

Eine Umfrage zeigt: Ganz links außen wird die Demokratie verteidigt. Die Gefahr geht von den Rechten aus – und der bürgerlichen Mitte.

taz.de

«Die Bewohner der Mondbasis sind jedenfalls wandelnde Klischees ihrer analogen Vorbilder. Sie sind fast ausnahmslos weiß, heißen Peggy, René, Silvio oder Ronny, essen Mettigel und sprechen oft Sächsisch. … Vertragsarbeiter wurden auf dem Mond noch keine gesehen.» #Nostalgiemaschine

KI-Projekt "DDR Mondbasis": FKK, jetzt auch auf dem Mond

Eine KI-generierte DDR erlebt auf dem Mond eine Reinkarnation samt Weltraumgurken. Doch die "DDR Mondbasis" könnte politischer sein, als es ihrem Erfinder recht ist.

zeit.de

"Was immer das Reden mit Rechten also gebracht haben soll, geschwächt hat es die Rechtsextremen innerhalb und außerhalb der AfD nicht. Trotzdem hat man das Gefühl, dass derzeit mehr als je zuvor mit Rechten geredet wird." @simonsahner.bsky.social argumentiert gegen das öffentliche Reden mit Rechten

Raus aus der Manege - Warum öffentliches Reden mit Rechten ein Problem ist - 54books

von Simon Sahner Vor bald zehn Jahren erschien ein Buch mit dem Titel „Mit Rechten reden“, in dem drei Autoren darüber nachdachten, wie…

54books.de

Seit kurzem verbietet Meta "politische Werbung". Das trifft NGOs wie Reporter ohne Grenzen oder die Deutsche Aidshilfe hart, auch Organisationen wie das Jüdische Museum Berlin oder ein Windkraftunternehmen sind betroffen. Für @netzpolitik.org und @uebermedien.de beleuchte ich, was dahintersteckt:

Werbung auf Instagram: „Das Wort Demokratie kann problematisch sein“

Vor kurzem hat Meta auf seinen Plattformen politische Werbung verboten. Der US-Konzern will damit einer neuen Verordnung der EU trotzen. Die Maßnahme trifft nicht nur zivilgesellschaftliche Organisati...

netzpolitik.org