Nadia Zaboura

@nadiazaboura.bsky.social

📖 Kommunikationswissenschaftlerin und Publizistin („Medien zwischen Macht und Ohnmacht“) ✹ Medienkritik mit und fĂŒr alle 🌐 FĂŒr mehr Vertrauen in Medien und Demokratie 📍 Like = berufl. Lesezeichen MONITOR: is.gd/LeJyBZ SUPPORT: paypal.me/medienanalysen

My intuition is that scholars who now speak of 'normative pluralism' mix up the tangible impact of a concrete norm/law with the structural position BOTH a norm & a law can come to assume for a subject in a given context. What matters is what a subject makes out of LAW (a norm, a rule, a value) ...

Hallo Leitmedien, zur Info: Es gibt keine Brandmauer. Es wÀre journalistisch integer & seriös, nicht immer wieder dieses Sprachbild kritiklos wiederzukÀuen und in den deutschen Diskurs zu streamlinen. Echter Journalismus reportiert stattdessen die realen, materiellen Gegebenheiten & RealitÀten.

@mariamlau.bsky.social wiederholt in einem — sehr interessanten — GesprĂ€ch mit @sebfriedrich.bsky.social einen verbreiteten Irrglauben ĂŒber die AfD, nĂ€mlich dass sich ihre Verfassungsfeindlichkeit nicht aus ihrer Programmatik ergebe. Wir haben in unserem Gutachten gezeigt, dass dem sehr wohl so ist:

Zerstört sich die CDU selbst? Mit Mariam Lau

Podcast-Folge · Über Rechts – Der Podcast · 3. Oktober · 51 Min.

podcasts.apple.com

Neu: Im @derstandard.at analysiere ich, was es mit der leit- & massenmedialen Hatz gegen Die Linke auf sich hat. Und ordne die neuesten Studien zur deutschen Nahost-Berichterstattung ein. Essenz: Wer aus dem journalistischen Maschinenraum heraus Medienmisstrauen erzeugt, gefÀhrdet die Demokratie.

Kommunikationswissenschafterin: "Viele Medien sind auf rechtsextreme Strategien nicht vorbereitet"

Rassisten, Faschisten und Populisten greifen die Presse immer stÀrker an, warnt Nadia Zaboura. Sie kritisiert auch den medialen Umgang mit der Berliner Linken und fordert, dem Medienmisstrauen entgege...

derstandard.at

**UPDATE** Programmbeschwerde “Am Puls” mit Sarah Tacke. Der ZDF-Fernsehrat rĂ€umt ein, dass viel Scheiße geredet wird und fehlende “fachlich fundierte statistisch validierte Einordnung” nicht zu entschuldigen ist. Dennoch: Die Beschwerde wird als unbegrĂŒndet zurĂŒckgewiesen!?

Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem der Beschwerdeausschuss sowie der Fernsehrat die Beschwerden der
BeschwerdefĂŒhrer eingehend beraten haben, darf ich Ihnen gemĂ€ĂŸ § 25 Absatz 5 der ZDF-Satzung zum Ausgang des Beschwerdeverfahrens mitteilen, dass der Fernsehrat die Mehrfachbeschwerde in seiner Sitzung vom 25.09.2026 in Mainz als unbegrĂŒndet zurĂŒckgewiesen hat.
Als BegrĂŒndung hat der Fernsehrat festgehalten:
Es gibt problematische Elemente in diesem Beitrag, dennoch verstĂ¶ĂŸt er nicht gegen die fĂŒr das ZDF geltenden Rechtsvorschriften.
Die Darstellung von BĂŒrgergeldbeziehenden als vielfach betrĂŒgerisch und ausbeutend schĂŒrt Vorbehalte gegen diejenigen, die nicht ohne staatliche UnterstĂŒtzung auskommen. Die Behauptung, 30-40 % der BĂŒrgergeld beziehenden Personen (gegen Ende des Films wird sogar von der HĂ€lfte dieses Personenkreises gesprochen) vermittelt ohne wissenschaftliche oder statistische Grundlage den Eindruck, der Sozialstaat werde systematisch im großen Stil ausgenutzt und betrogen.

Auch eine Art politischer Leistung: Eine jĂŒngst mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Person in der eigenen Stadt aktiv verhindern - aufgrund einer faktenfreien Kampagne unter Einsatz des instrumentalisierten Antisemitismus-Vorwurfs von u.a. einem auslĂ€ndischen Botschafter. Wikipedia-reif.

Yossi Bartal@yossibartal.bsky.social · 3d ago

Die ehemalige UN-Menschenrechtskommissarin Navanethem Pillay bekommt den Friedensnobelpreis. Zur Erinnerung: Vor vier Jahren wurde die sĂŒdafrikanische Juristin von der BĂŒrgermeisterin von Berlin wegen Antisemitismus-VorwĂŒrfen boykottiert und ein Event mit ihr in RĂ€umen des Rathauses verboten.

ironically, reducing the term genocide to purely its meaning in international law is a common form of genocide denial. “it’s not genocide if people don’t explicitly say they wanna do a genocide!” no, that’s not true, genocidal intent matters for the -legal- definition.

gegen das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza o. gegen die aktuelle israelische Regierung, zum Verschwinden zu bringen. Mit der jĂŒngsten massiven Kampagne zur Markierung linker politischer Positionen als grundsĂ€tzlich staatsfeindlich & antisemitisch, an der auch SPD & GrĂŒne fleißig mittun,

JĂŒdische Protestierende als „Linke“ zu diffamieren ist ĂŒbrigens keine Erfindung der AfD. Sie greift da nur eine durch so ziemlich jede Landesregierung & viele Medien etablierte Praxis auf, die Beteiligung von JĂŒdinnen & Juden bei politischen Aktionen, die einem nicht passen, zB. Protestaktionen

(Alt-Text wegen Zeichenlimit leicht gekĂŒrzt) 
Pressemitteilung des Landtages Sachsen-vom 9. Oktober 2026: 
Demonstranten verhindern Teilnahme von AfD-LandtagsvizeprÀsident an Gedenkveranstaltung!
Dazu erklÀrt LandtagsprÀsident Tobias Rausch:
„Dr. Hans-Thomas Tillschneider, LandtagsvizeprĂ€sident der AfD-Fraktion, sollte heute in Vertretung von LandtagsprĂ€sident Tobias Rausch am Gedenken an den Amoklauf von Halle vor sieben Jahren teilnehmen. Als sich Dr. Hans-Thomas Tillschneider der Synagoge nĂ€herte, versperrte ihm jedoch eine Gruppe linker Studenten den Weg. Die Menge bezeichnete ihn als ‚Rechtsextremist‘, beleidigte ihn als ‚Nazi‘ und behauptete wahrheitswidrig, er hĂ€tte sich gegen jĂŒdisches Leben in Deutschland ausgesprochen. Nachdem sowohl die Vertreter der stĂ€dtischen Ordnungsbehörde als auch die Polizei trotz mehrfacher Bitte nichts unternahmen, um Dr. Hans-Thomas Tillschneider Zutritt zu verschaffen, verließ der Landtagsvize unverrichteter Dinge den Ort. (
) 
Dr. Hans-Thomas Tillschneider erklĂ€rt dazu: ‚(
) Dass ich in pöbelhafter Weise daran gehindert und dabei noch als Nazi beschimpft wurde, verdeutlicht, wie wenig Respekt diese Studenten vor der Volksvertretung haben. Zugleich wurde das Andenken an die unschuldigen Opfer des Amoklaufs dadurch gestört. Um die WĂŒrde des Amtes zu wahren, entschloss ich mich schließlich, die unwĂŒrdige Szenerie zu verlassen.
Der Vorfall hat deutlich gezeigt, wer in diesem Land fĂŒr gesellschaftlichen Zusammenhalt steht und wer nicht. Im Übrigen lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich mich niemals weder explizit noch implizit gegen jĂŒdisches Leben ausgesprochen habe, im Gegenteil. Ich habe stets betont, dass es eine jĂŒdisch-deutsche Kultur gibt, die Teil unserer deutschen Kultur ist. In diesem Sinne lade ich hiermit Max Privorozki, den Vorsitzenden der jĂŒdischen Gemeinde Halle, ein, sich mit Tobias Rausch und mir auf ein klĂ€rendes GesprĂ€ch im Landtag zu treffen.‘“

“The Philippines has been a test case for how technology enables an authoritarian state to capture and corrode the institutions that make democracy work,” @mariaressa.bsky.social on how she responded as the CEO of Rappler, a Philippine media company: www.theatlantic.com/ideas/2026/1...

If You Want a Real Digital Commons, Build It Yourself

Rappler’s answer to state-sponsored lies and harassment was to stop using corporate social media as its public square.

theatlantic.com

btw IFG: Das wĂ€re fĂŒr @greenpeace.de und andere zivilgesellschaftliche Organisationen nicht mehr möglich. Spitzen von CDU/CSU & SPD haben beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) faktisch abzuschaffen – ein Frontalangriff auf unsere Informationsfreiheit und Demokratie. @fragdenstaat.de ✍

SPD, stoppt den Frontalangriff auf die Informationsfreiheit!

Wir alle haben das Recht auf staatliche Informationen. Seit 2006 mĂŒssen Behörden auf Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) Dokumente herausgeben – seien es VertrĂ€ge, interne Weisungen oder...

weact.campact.de

Parents For Future #EndFossilFuels đŸȘ§đŸ›ąïžâŒ@parentsforfuture.de · 3d ago

Wow, @greenpeace.de hat Akteneinsicht bei #GasKathi #Reiche @bundeswirtschaftsministerium.de erstritten (IFG). "Wir haben hunderte Seiten interner Dokumente ausgewertet. Sie zeigen, was die offiziellen Pressemitteilungen verschweigen." "Reiches geheime Arbeit fĂŒr RWE, E.ON und die Gasindustrie"

schwarz-grĂŒn NRW will "daten fĂŒr die #Abschiebung" von Ă€rzt*innen?

Abschiebungsreporting NRW@abschiebungnrw.bsky.social · 4d ago

Zu PlĂ€nen von schwarz-grĂŒn beim PsychKG #NRW: "Dr. Robin Maitra, Arzt + Mitglied im Vorstand der @ippnwgermany.bsky.social(...):„Diese gesetzliche Neuregelung ist mit der Ă€rztlichen Schweigepflicht nicht vereinbar und medizinethisch und berufsrechtlich abzulehnen.“" netzpolitik.org/2026/psychis...

In der Welt schreibt ein Filmkritiker diese SĂ€tze ĂŒber NAZA: "Danach fĂ€llt der Satz „Es gibt keine Unschuldigen in Gaza.“ Er ist hart, aber nicht völlig falsch." oder "Es mag sich bei den Machern Abraham und Szor um LandesverrĂ€ter handeln " Und man fragt sich, wie hĂ€tte es passieren können...

Weimar-Experte Bisky am 16.2.2025 ĂŒber das Scheitern der ersten deutschen Demokratie: "[S]ie ist zerstört worden durch Leute, die sie zerstören wollten. Und daran, dass alte Eliten gesagt haben: Mit den Linken wollen wir nichts mehr zu tun haben, wir versuchen das mal mit dem Kabinett Hitler."

Jens Bisky ĂŒber historische Vergleiche: Wie Weimar ist die Gegenwart?

Auf Demos und im Bundestag wird vor VerhÀltnissen wie kurz vor 1933 gewarnt. Aber was bringt der Vergleich? Fragen an den Weimar-Experten Jens Bisky.

taz.de

Apropos: Der Begriff der "Mitte" ist insgesamt ĂŒberstrapaziert. Was ist “die Mitte” ĂŒberhaupt? Wer definiert, was "die Mitte" ist und was dazugehört? Die Mitte ist ein Konstrukt, das sich je nach hegemonialen VerhĂ€ltnissen verschiebt. Und in Ö. ist "die Mitte" heute anscheinend ziemlich weit rechts.

Gabriela Greilinger: "Aus der Forschung weiß man: Solange sozialdemokratische Parteien wirtschaftliche linke Positionen vertreten, können sie Stimmen aus beiden Lagern fĂŒr sich gewinnen. Sie verlieren vor allem dann, wenn sie nicht mehr ökonomisch ganz so linke, progressive Positionen vertreten."

Colette Schmidt@colettemschmidt.bsky.social · 6d ago

@fabianschmid.bsky.social und ich haben die Politikwissenschafterin @gabrielagreilinger.com dazu befragt, was eine potentiell linke WĂ€hlerschaft will. Spoiler: So ziemlich nichts von dem, was medial verhandelt wird.